WAS-Chef Detlev Hinselmann bekam Besuch von dem Bundestagskandidaten Alexander Wagner, dem Abgeordneten Franz Thönnes und dem Fraktionsvorsitzenden der SPD im Kreistag Reinhard Mendel. Foto: Fischer

Bad Oldesloe – Franz Thönnes verlässt die Politik und gibt seinen Wahlkreis an Alexander Wagner (29) ab. Das schafft Verpflichtungen. Eine davon sind die guten Beziehungen zur Stormarner Wirtschaft. Jetzt haben beide Sozialdemokraten gemeinsam die Zentrale der Wirtschafts- und Aufbaugesellschaft Stormarn in Bad Oldesloe besucht.

„Die WAS ist sein Stück weit ein Durchlauferhitzer für die Unternehmen im Kreis, die über diesen Weg ihre Wünsche an die Politik herantragen können“, sagt Alexander Wagner, der als Thönnes Nachfolger bei der Bundestagswahl für den Wahlkreis Segeberg/Stormarn-Mitte antreten wird. Dieser direkte Draht sei ihm wichtig.

Auf der anderen Seite des Drahtes sitzt Detlev Hinselmann, Leiter der Wirtschafts- und Aufbaugesellschaft. Der freut sich über jede Hilfe seitens der Politik: „Die Infrastruktur im Kreis ist gut, aber zum Teil auch verbesserungswürdig und jede Unterstützung nehmen wir natürlich gerne an.“

Stormarn ist nach wie vor ein ein beliebter Standort für Unternehmen, vor allem der Norden des Kreises. Umso wichtiger ist ein stetiger Nachschub an Fachkräften, deren Mangel seit Jahren der Wirtschaft zusetzt. Laut Franz Thönnes wurde in den vergangenen Jahren viel in die zwei Berufsschulen des Kreises in Bad Oldesloe und Ahrensburg investiert. „Wir sind hier gut aufgestellt“, sagt der Bundestagsabgeordnete. Es müsse aber weiter daran gearbeitet werden, dass die duale Ausbildung einen ähnlich hohen Stellenwert bekomme, wie das Hochschulstudium. „Sonst laufen wir langfristig Gefahr, dass wir dauerhaft zu viele Hochschulabsolventen und zu wenig Fachkräfte haben“, so Thönnes, der sich nach 20 Jahren aus der Politik zurückzieht. Alexander Wagner ist kein unbeschriebenes Blatt. Der Westerrader war über mehrere Jahre die rechte Hand von Franz Thönnes und arbeitete bis Mitte 2015 in dessen Wahlkreisbüro in Ammersbek. Seine Schwerpunkte sieht Wagner in der Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik.

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