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Kreis Segeberg

Mitarbeiter "erleichtert" Sonderpostenmarkt um Ware im Wert von 50.000 Euro

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shutterstock.com (Symbolfoto)

Bönningstedt/Norderstedt – Ein Mitarbeiter eines Sonderpostenmarktes in Bönningstedt hat offenbar über einen längeren Zeitraum hinweg seinen Arbeitgeber beklaut. Besonders dreist: Der 37-Jährige soll die Waren direkt vom Lager aus an einen Komplizen (61) verkauft haben.

Am Donnerstag, den 8. Juni 2017, gegen 6 Uhr hat die Polizei zwei Personen auf frischer Tat festgenommen, die in dem Verdacht stehen wiederholt große Mengen an Waren aus einem Lager eines Sonderpostenmarktes gestohlen zu haben. Bei einem der Männer handelt es sich um einen Mitarbeiter des Marktes. Ersten Ermittlungen zufolge beläuft sich die Schadenshöhe auf mindestens 50.000 Euro.

Seit längerer Zeit sollte es regelmäßig zu Diebstählen aus dem Lager der Firma gekommen sein, bei denen große Mengen an Waren gestohlen worden sein sollen. Am 8. Juni 2017 konnten zwei Personen bei einem erneuten Diebstahl beobachtet und festgenommen werden.

Bei einem der beiden Tatverdächtigen handelt es sich um einen 37-jährigen Hamburger, der in dem Lager der betroffenen Firma arbeitet. Polizeiliche Ermittlungen ergaben, dass dieser die Waren noch im Lager an seinen 61-jährigen Komplizen aus Norderstedt verkauft hatte. Der Norderstedter erschien nach vorheriger Absprache mit seinem Transporter bei dem betroffenen Markt, um das Diebesgut abzuholen.

Bei den sich anschließenden Durchsuchungsmaßnahmen der Kriminalpolizei Pinneberg konnten die Ermittler große Teile des Stehlgutes auffinden und wieder an den Eigentümer aushändigen. Zur Beute zählten insbesondere Hundematten, Rollkoffer und Dekorationsartikel in sehr großer Anzahl. Die beiden Tatverdächtigen zeigten sich im Rahmen von Vernehmungen geständig. Die Kriminalpolizei entließ die Tatverdächtigen im Anschluss an die kriminalpolizeilichen Maßnahmen auf Grund mangelnder Haftgründe, zog zuvor jedoch das Tatfahrzeug im Wert von etwa 10.000 Euro ein.

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Kreis Segeberg

Jägermeister-Vorrat ausgetrunken: Erst Hausverbot, dann Führerscheinentzug

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Alkoholtest (Symbolbild). Foto: polizei

Kaltenkirchen – Nachdem ein Mann (41) die Jägermeisterbestände eines Lokals ausgetrunken hatte, setzte er sich an das Steuer seines Wagens – und ließ sich dann von der Polizei aufgreifen.

Um 15.17 Uhr meldete ein Zeuge eine mögliche Trunkenheitsfahrt in der Innenstadt in Kaltenkirchen. Polizisten suchten daraufhin nach dem besoffenen Fahrer und fanden ihn auf einer Tankstelle. Für die Beamten war es zuzusagen ein alter Bekannter.

Nut eine halbe Stunde musste die Polizei Streithähne in einem Lokal trennen. Unter ihnen war auch der 41-Jährige. Gemeinsam mit einem Saufkumpanen hatte der Mann die Jägermeisterbestände des Gastwirtes ausgetrunken. Dieser konnte offenbar nicht für genügend Nachschub sorgen, was für die Kräuterschnapsfreunde Grund genug war, eine gehörige Szene zu machen.

Beide bekamen Hausverbot und von den Polizisten eine ausdrückliche Ermahnung, sich in ihrem Zustand nicht mehr an die Steuer ihrer Autos zu setzen. Den Ratschlag nahm sich zumindest der 41-Jährige nicht zu Herzen.

Die Alkoholkontrolle ergab einen Wert von 1,3 Promille. Den Mann erwartet jetzt eine Anzeige wegen Trunkenheit am Steuer. Auf der Polizeiwache wurden Blut für einen weiteren Alkoholtest und der Führerschein beschlagnahmt.

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Kreis Segeberg

Bad Segeberg: Mann auf Hochrad klaut Trinkwasserschlauch

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Polizei im Einsatz
Symbolfoto: SL

Bad Segeberg – Es klingt völlig absurd, ist aber genau so passiert: Ein Mann hat während des Kartoffelfestes in Bad Segeberg einen 50 Meter langen Trinkwasserschlauch geklaut und ist anschließend auf einem historischen Hochrad davongeradelt. 

Das Deutsche Rote Kreuz hatte anlässlich des Kartoffelfestes am Verkaufsoffenen Sonntag in der Hamburger Straße, Höhe Haus Nr. 7, einen Verkaufsstand aufgebaut.

Von dem rückwärtigen Häuserbereich, mit Zugang zu den Parkplätzen an der Straße Am Landratspark, entwendete der Unbekannte Radfahrer dann den Trinkwasserschlauch. Der etwa 40 bis 50 Jahre alte Mann wurde noch von einem Zeugen gesehen, wie er mit dem aufgerollten Schlauch über seiner Schulter den Tatort verließ.

So in etwa könnte die Flucht ausgesehen haben:

Besonders auffällig war das Fluchtmittel des Täters. Die dunkel gekleidete Person ist dann samt Schlauch über der Schulter auf das blaue Hochrad gestiegen und von dem Parkplatz in Richtung der Straße Am Landratspark gefahren.

Dort bog er nach links in Richtung Hamburger Straße, ab. Nach Angaben des Zeugen soll das Vorderrad einen Durchmesser von ca. 150 cm gehabt haben und deutlich größer als das Hinterrad gewesen sein. Die Tat ereignete sich um 12:30 Uhr.

Zeugen, die Angaben zu der Tat oder dem Täter machen können, werden gebeten, sich unter Tel. 04551 / 884-0 an die Polizei in Bad Segeberg zu wenden. Hinweise erhoffen sich die Beamten insbesondere aufgrund des ungewöhnlichen Fluchtmittels.

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Diebstahl war Schnapsidee: Örtliche Landjugend entführte Segeberger Bronzehahn

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Diebe haben den Hahn gestohlen. Foto: Polizei

Bad Segeberg – Vor einer Woche verschwand der Bronzehahn der Goldmarie von seinem Stammplatz vor der Sparkasse in Bad Segeberg. Jetzt tauchte das Tier wieder auf.

Nachdem die Polizei öffentlich nach dem Tier und den Tätern fahndete, meldete sich ein Zeuge. „Der wies auf das Bild des Hahns in einer WhatsApp-Gruppe einer örtlichen Landjugend hin. Allerdings befand sich auf diesem Bild der Hahn in einem Auto und nicht mehr vor der Sparkasse“, so Lars Brockmann von der Segeberger Polizei.

Nach telefonischer Aufforderung durch den ermittelnden Beamten wurde der Hahn unverzüglich bei der Polizei abgeliefert. Aus dem WhatsApp-Chat der Gruppe ging zudem hervor, dass zwischenzeitlich das schlechte Gewissen über die aus einer Mischung aus jugendlichem Übermut und Alkohol entstandene Tat plagte. Entsprechend waren Pläne für die Rückgabe des Hahns in Arbeit – leider etwas zu spät. Die Verantwortlichen erwartet eine Anzeige.

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