Foto: Polizei Hamburg/Hfr

Hamburg – Ermittler des LKA 154 haben einen Österreicher (32) und einen Deutschen (32) als Tatverdächtige eines Raubes ermittelt. Die beiden Männer stehen im Verdacht, im März zwei französische Bulldoggenwelpen geraubt und anschließend weiterverkauft zu haben.

Die 21-jährige Geschädigte hatte über eine Internetplattform zwei französische Bulldogge zum Kauf angeboten. Drei Tage vor der Tat sollen die beiden Tatverdächtigen die junge Frau in ihrer Wohnung aufgesucht und Kaufabsichten angedeutet haben.

Ende März sollte die Übergabe der Welpen erfolgen. Die beiden Männer erschienen bei der Geschädigten und setzten die Welpen in eine mitgebrachte Tasche. Noch vor Übergabe der vereinbarten Kaufsumme schloss der Österreicher plötzlich die Tasche, der Deutsche griff der 21-Jährigen an den Hals, würgte sie und die beiden Männer flüchteten. Dem Deutschen gelang es vor der Flucht zudem, die Papiere der Welpen an sich zu bringen.

Einer der Welpen wird noch vermisst.
Foto: Polizei Hamburg/hfr

Ermittlungen des LKA 154 ergaben, dass die Telefonnummer, mit der die Männer Kontakt zur Geschädigten herstellten, die Rufnummer der Freundin des Österreichers ist. Durch Wahllichtbildvorlagen und Zeugenvernehmungen konnten die beiden Tatverdächtigen namhaft gemacht werden. Ihnen wurde rechtliches Gehör angeboten und die Wohnung des Deutschen wurde durchsucht.

Die Geschädigte konnte über Recherchen im Internet Kontakt zu dem neuen Besitzer von einem der geraubten Welpen hergestellt werden. Dieser gab zwischenzeitlich den Welpen an die 21-Jährige zurück.

Der zweite Welpe konnte bislang nicht wieder aufgefunden werden. Die Ermittlungen des LKA 154 dauern an.

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