Ahrensburg – Nopelpreisträger Eric Kandel und das nach ihm benannte Gymnasium – das ist nicht nur eine eher zufällige Gemeinschaft, sondern das hat sich längst zu echter gegenseitiger Zuneigung entwickelt.

Erneut besuchte der 87-Jährige nun „sein“ Gymnasium in der Stormarner Schlossstadt. Dazu gab es gleich mehrere Anlässe. So enthüllte er zusammen mit Schulleiter Gerd Burmeister ein großes Foto vom Kunstwerk des Ahrensburger Künstler Hans-Christian Koglin, das einst an der Fassade der mittlerweile abgerissenen Klinik zu sehen gewesen war.

Anekdote am Rande: Wie es der Zufall so will war der inzwischen verstorbene Koglin übrigens tatsächlich auch mal der Kunstlehrer des heutigen Schulleiters.

Neben der feierlichen Enthüllung ehrte Kandel auch besonders engagierte Eltern und Schüler mit dem Schulpreis. Dieser ging in diesem Jahr an die Eltern Klaudia Waschbüsch und Christine Plumpe sowie die die Schülerin Pia Weihe.

Weihe ist nicht nur in der Schülvertretung sondern auch im Jugendbeirat der Stadt tätig und engagierte sich für die Integration von Geflüchteten. Plumpe ist seit 2006 im Elternbeirat tätig und organisiert die Kocheltern mit. Waschbüsch bringt sich aktiv in die Robotik AG und ebenfalls bei den Kocheltern ein.

Die SV freute sich über den Besuch des Namensgebers Foto: SL

Die Schülervertretung hatte für Kandel noch eine Überraschung parat. Gemeinsam hatten viele Nachwuchskünstler das Gymnasiums zwei große, bunte Mosaike Kandels entstehen lassen. Dieser freute sich: „Die sehen ja besser aus als ich“. Er berichtete von seiner Zuneigung zur Ahrensburger Schule und äußerte die Hoffnung, dass alle Schüler ihren Weg im Leben finden werden, so wie es ihm gelungen sei. „Ich hoffe, sie haben so viel Spaß an ihrer Schule, wie ich es früher an meiner haben konnte“, so Kandel. Es sei eine Ehre für ihn, Namensgeber der Ahrensburger Bildungseinrichtung sein zu dürfen.

 

 

 

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