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Reinfeld

„Sommerbrise“ in Reinfeld: Feuerwehr-Big Band gibt Open Air-Konzert

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Die Big Band der Freiwilligen Feuerwehr Reinfeld. Foto: hfr

Reinfeld – In der zweiten Auflage der Reihe „Sommerbrise, Kultur unter freiem Himmel“ präsentieren der Kreis Stormarn und die Stadt Reinfeld gemeinsam das Open-Air-Konzert der Big Band der Freiwilligen Feuerwehr Reinfeld. Das ist eine gesponserte Veranstaltung zum Jubiläum „150 Jahre Kreis Stormarn“.

Das Sommerkonzert findet am Sonntag, 18. Juni, an der Seepromenade des Herrenteiches im Herzen der Stadt statt. Von 16 bis 18 Uhr spielt die Big Band ein abwechslungsreiches Programm aus Schlagern, Pop, Volksmusik sowie Film- und Musicaltiteln.

Bei „Schietwetter“ werden die Gäste gebeten, sich mit einem Schirm auszustatten, die Band wird unter einem Zelt spielen, wenn nötig. Für Getränke ist gesorgt. Der Eintritt ist frei, es wird aber ein Hut rumgehen, in den die Gäste freiwillig etwas geben können, um ihrer Begeisterung Ausdruck zu geben.

Und vielleicht bringen sich die Gäste auch einen Klappstuhl mit, um es sich recht bequem zu machen in dieser wunderschönen Naturkulisse bei bester Unterhaltungsmusik.

Seit 130 Jahren gibt es den erfolgreichen Musikzug aus Reinfeld. Die Jahre merkt man weder den Mitgliedern noch der Musik an, gute Laune ist beim Zuhören vorprogrammiert. 25 Musiker bilden das Ensemble, dabei werden Holz- und Blechbläser unterstützt von Piano, Bass, Gitarre und Schlagzeug. Das Repertoire ist so vielfältig wie die Zuhörer und hat für jeden Geschmack immer etwas dabei.

Die Leitung des Orchesters liegt beim weit über Reinfeld hinaus bekannten Arrangeur und Dirigenten Hans-Joachim Rogoll. Seine eigens für die Musiker arrangierten Titel geben der Big Band ihren unverwechselbaren Sound. Wer ihr zuhört, wird kaum glauben, dass es sich um ein reines Amateur-Orchester handelt.

Die Big Band konnte bereits weit über die Grenzen von Reinfeld hinaus ihr Können unter Beweis stellen, so gab es Konzerte und Reisen nach Frankreich, Polen und Österreich. Jetzt freuen sich die Musiker auf ein beschwingtes Konzert vor heimischem Publikum und hoffentlich bei strahlendem Sonnenschein!

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Reinfeld

Hamberge: Junger Autofahrer überschlug sich

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Rettungswagen im Einsatz
Symbolfoto: SL

Reinfeld/Hamberge – Am Sonnabendabend kam es auf der B75 zwischen Reinfeld und Hamberge in Richtung Lübeck zu einem schweren Autounfall. Aus noch ungeklärter Ursache kam ein junger Autofahrer mit seinem Mercedes von der Fahrbahn ab. Als er in den Graben geriet, überschlug er sich mit seinem Fahrzeug.

Augenzeugen und Ersthelfer konnten den Verunfallten aus dem verunglückten Fahrzeug befreien. Er kam nach einer Erstversorgung durch die alarmierten Rettungskräfte ins Krankenhaus. Die Feuerwehr streute die Unfallstelle ab. Die B75 war während der Versorgung des Verletzten und der Bergung des Fahrzeuges gesperrt.

 

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Reinfeld

Reinfelderin bei Einbruchsversuch erwischt

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Polizei im Einsatz
Symbolfoto: Stormarnlive

Reinfeld – Am, Dienstag, 01. August, gegen 22:50 Uhr, bemerkte eine 59 Jahre alte Hausbewohnerin in der Klosterstraße (Reinfeld) eine verdächtige Person auf ihrem Grundstück. Durch die alarmierte Streifenbesatzung der Polizei Reinfeld konnte die Person wenig später noch auf dem Grundstück gestellt werden.

Anschließend wurde festgestellt, dass versucht worden ist in das Haus durch Aufbrechen eines Fensters einzudringen. Bereits am 30.07.wurde ein versuchter Einbruch an einer anderen Stelle des Hauses angezeigt.

Bei der festgenommenen Person handelt es sich um eine 47-jährige bisher polizeilich nicht bekannte Reinfelderin. Bei dieser wurde Einbruchwerkzeug aufgefunden. Die Tatverdächtige räumte beide Taten ein und gab als Grund finanzielle Schwierigkeiten an.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde die Tatverdächtige wieder entlassen.

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Reinfeld

Lastwagen unter Strom: Spedition bereitet sich auf den E-Highway vor

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Das Unternehmen Siemens testet bereits seit Jahren Strom-Lkws auf einer Teststrecke. Foto: www.siemens.com/presse

Reinfeld – Noch fahren die Lastwagen von Spediteur Kai Bode ausschließlich mit Diesel. Das soll sich bald ändern. Wie bereits berichtet, plant das Land Schleswig-Holstein den Bau eines E-Highways auf der A1 zwischen Reinfeld und Lübeck. Der Reinfelder Logistiker wird mindestens zwei Strom-Diesel-Hybridlastwagen einsetzen.

Derzeit befindet sich das Zukunftsprojekt „E-Highway“ noch in den Vorbereitungen. „Die Ausschreibung wird derzeit vorbereitet und gestartet, sobald alle erforderlichen Genehmigungen vorliegen“, teilt das Ministerium für Wirtschaft und Verkehr auf Abendblatt-Nachfrage mit. Es ist geplant, die Ausschreibung mit einem Teilnahmewettbewerb im August 2017 zu starten und im ersten Quartal 2018 den Bau-Auftrag zu erteilen.

Ab 2019 sollen dann die ersten strombetriebenen Lastwagen über die A1 rollen. Diese werden dass Logo der Spedition Bode tragen. Der Reinfelder Logistiker führte vor zwei Jahren die ersten Gespräche in Kiel über eine Beteiligung an dem Modellprojekt. Jetzt rückt der Starttermin immer näher. „Das ist für uns natürlich unheimlich spannend“, sagt Geschäftsführer Kai Bode. Elektro-Lastwagen seien sicher kein Allheilmittel gegen den CO2-Ausstoß – aber ein Anfang und Schritt in die richtige Richtung.

Kai Bode steht sowohl mit dem Unternehmen Siemens als auch mit dem Nutzfahrzeughersteller Scania in regem Kontakt. Beide Konzerne kooperieren bei der Entwicklung der Zugmaschinen. Die Lastwagen sind mit einem Stromabnehmer auf dem Fahrerhaus ausgestattet, der – ähnlich wie im Zugverkehr – über Oberleitungen mit Strom versorgt wird.

Im öffentlichen Busverkehr einiger Großstädte wird eine ähnliche Technik eingesetzt. Allerdings mit einem wesentlichen Unterschied: „Die Lastwagen sind nicht fest mit den Stromabnehmern verbunden“, sagt Kai Bode. Schließlich müssten die Trucks die Autobahn irgendwann auch wieder verlassen. Dann werden die Stromabnehmer eingefahren, der Hybridantrieb stellt automatisch auf Diesel um.

„Wir wollen anfangs zwei mit Hybridmotoren betriebene und später wahrscheinlich auch vollwertige Elektro-Lastwagen einsetzen“, kündigt der Logistiker an. Diese verfügen über Akkus und werden während der Fahrt auf der Autobahn geladen. Nach dem Verlassen der A1 reicht der Strom dann bis zum jeweiligen Lager. So jedenfalls die Theorie.

Wie praktisch der E-Highway tatsächlich ist, wird sich in anderthalb Jahren zeigen. „Wir können jetzt noch nicht sagen, wie viel Diesel oder CO2 damit letztendlich eingespart wird“, sagt Kai Bode. Das Modellprojekt ist zunächst auf drei Jahre angelegt und soll wissenschaftlich genau begleitet werden. Am Ende wird die Auswertung darlegen, ob der E-Highway eine Zukunft hat.

Während die Spedition dem E-Highway mit großer Erwartung entgegensieht, regt sich an anderer Stelle Widerstand. Die Gemeinde Hamberge liegt direkt an der A1 zwischen Reinfeld und Lübeck und fordert im Rahmen der E-Highway-Planungen auch die Umsetzung einer seit 30 Jahren versprochenen Lärmschutzwand. Die Gemeinde schließt auch eine Klage nicht aus, sollte in Gesprächen keine Einigung erzielt werden.

„Minister Buchholz hat sich bereits in seinen ersten Arbeitstagen dieser Sache angenommen und von vorn herein das klare Versprechen abgegeben, dass das Land die Gemeinde nicht im Stich lassen wird“, sagt Ministeriumssprecher Harald Haase. „Unsere Fachleute werden im Gespräch mit der Gemeinde rasch nach einer einvernehmlichen Lärmschutz-Lösung suchen, so dass es zu keiner Gefährdung des Highways kommen dürfte.“

Die Ausrüstung der A1 mit Oberleitungen in beide Richtungen wird 14 Millionen Euro kosten. Die Mittel dafür kommen aus dem Bundeshaushalt. Die Spedition Bode zahlt pro Elektro-Lastwagen rund 250.000 Euro – das dreifache des Preises einer herkömmlichen Zugmaschine. Sollte die Testphase die erwünschten Ergebnisse bringen, könnte der Schwerlastverkehr vom Lübecker Hafen nach Reinfeld und später möglicherweise sogar bis nach Hamburg rein elektrisch fahren.

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