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Auf der A1: Ferrari-Vollschaden nach doppeltem Crash

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Foto: Polizei Lübeck und Ostholstein/Hfr

Neustadt (Ostholstein ) – Am Dienstagvormittag (06.06.2017) ereignete sich auf der BAB 1 bei Neustadt ein Verkehrsunfall, bei dem unter anderem ein Ferrari beschädigt wurde. Im Rahmen der Bergungsmaßnahmen rutschte das hochwertige Fahrzeug aus der Halterung des Abschleppunternehmens und prallte auf die Fahrbahn. Es entstand erheblicher Sachschaden.

Gegen 10.50 Uhr wurde der Polizei ein Verkehrsunfall auf der BAB 1 kurz vor der Anschlussstelle Neustadt Mitte gemeldet. Ersten Erkenntnissen nach befuhr ein 49-jähriger Mann aus Hessen mit seinem roten Ferrari die BAB 1 auf dem linken Fahrstreifen in Fahrtrichtung Süden. Kurz vor der Anschlussstelle Neustadt Mitte bildete sich zu diesem Zeitpunkt temporär ein Rückstau auf beiden Fahrspuren.

Die aufgestauten Fahrzeuge waren für den nachfolgenden Verkehr erst spät zu erkennen. Um einen Verkehrsunfall auf der linken Fahrspur zu verhindern, wich der Ferrarifahrer nach rechts aus und prallte dort gegen einen weißen Hyundai. Sowohl der Hesse als auch der aus Ostholstein stammende 36-jährige Fahrer des Hyundai wurden nach jetzigem Ermittlungsstand nicht verletzt. An den beteiligten Fahrzeugen entstand zunächst ein Gesamtsachschaden von circa 33.000 Euro. Beamte des Polizei- Autobahn- und Bezirksreviers Scharbeutz haben die Ermittlungen aufgenommen.
Im Rahmen der Unfallaufnahme wurde die BAB1 kurzfristig voll gesperrt.

Neben dem beteiligten Hyundai musste auch der nicht mehr rollfähige Ferrari durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Beim Verladevorgang rutschte das hochwertige Fahrzeug jedoch aus einer Halterung des Abschleppers und fiel auf die Fahrbahn. Bedingt durch den Sturz entstand am Ferrari wirtschaftlicher Totalschaden.

Beim zweiten Bergungsversuch konnte der erheblich beschädigte rote Sportwagen schlussendlich geborgen werden. Gegen 12.30 Uhr war die Fahrbahn wieder frei.

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Hamburg

Bis zu fast 5 Promille: Traurige Alk-Rekorde im Hauptbahnhof

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Foto: Bundespolizei Hauptbahnhof Hamburg/hfr

Hamburg – Am 10. Dezember gegen 18.30 Uhr nahmen Bundespolizisten im Hamburger Hauptbahnhof einen volltrunkenen Mann (m. 37) im in Gewahrsam. Nach einem Zeugenhinweis entdeckte eine Streife der Bundespolizei den Mann in einem hilflosen Zustand am Boden liegend vor einem Schnellrestaurant. Der polnische Staatsangehörige war nicht mehr in der Lage seinen Weg eigenständig fortzusetzen; gestützt wurde er zum Bundespolizeirevier verbracht. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 4,91 Promille (siehe Foto). Der Mann wurde umgehend in ein Krankenhaus eingeliefert.

Foto: Bundespolizei Hamburg Hauptbahnhof/hfr

Ebenfalls am 10. Dezember gegen 20.50 Uhr nahmen Bundespolizisten einen volltrunkenen Mann (m. 35) im Hamburger Hauptbahnhof in Gewahrsam. Nach einem Zeugenhinweis entdeckte eine Streife der Bundespolizei den Mann in einem hilflosen Zustand am Boden liegend am Eingangsbereich zum Hauptbahnhof. Der bulgarische Staatsangehörige war ebenfalls nicht mehr in der Lage seinen Weg eigenständig fortzusetzen; auch er wurde gestützt zum Bundespolizeirevier gebracht. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 4,39 Promille. Daraufhin wurde umgehend ein Rettungswagen angefordert. Der Mann wurde in ein Krankenhaus verbracht.

Ebenfalls am 10 Dezember gegen 02.30 Uhr nahmen Bundespolizisten einen stark alkoholisierten Mann (m. 21) im Hamburger Hauptbahnhof in Gewahrsam. Eine Präsenzstreife der Bundespolizei entdeckte den Mann in einem hilflosen Zustand an einem S-Bahnsteig. Der deutsche Staatsangehörige wurde gestützt zum Bundespolizeirevier verbracht. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,27 Promille. Der Mann bekam in einer Gewahrsamszelle ausreichend Gelegenheit zur Ausnüchterung und wurde später wieder entlassen

Am 11. Dezember gegen 03.20 Uhr stellte eine Präsenzstreife der Bundespolizei einen alkoholisierten Mann (m. 41) nach einer Sachbeschädigung im Hauptbahnhof fest. Zuvor trat der Mann grundlos auf eine Scheibe eines Schnellrestaurants (McDonalds) im Hauptbahnhof ein. Durch den heftigen Fußtritt zersprang die Glasscheibe. Eine Streife führte den deutschen Staatsangehörigen dem Bundespolizeirevier zu. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,63 Promille. Nach Einleitung eines Strafverfahrens wurde der Hamburger wieder entlassen.

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Hamburg

Überfall in Ohlsdorf: Wer kennt die Supermarkt-Räuber?

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Die Räuber beim Betreten des Supermarktes. Foto: Polizei

Hamburg – Nach einem Raubüberfall auf einen Supermarkt in Hamburg-Ohlsdorf fahndet die Polizei mit Fotos aus einer Überwachungskamera nach den Tätern.

Die Tat ereignete sich bereits am 26. September gegen 21.50 Uhr in der Fuhlsbüttler Straße. Kurz vor Geschäftsschluss betraten zwei maskierte Männer den Supermarkt und gingen direkt in Richtung der Kassen.

Einer der Männer bedrohte den 26-jährigen Kassierer und eine 33-jährige Angestellte des Supermarkts mit einer Schusswaffe und forderte die Herausgabe von Bargeld.

Im Anschluss flüchteten die Täter aus dem Supermarkt. Zeugen konnten beobachten, dass beide Täter auf der Beifahrerseite in einen dunklen Pkw einstiegen, welcher in unmittelbarer Nähe auf einem Radweg vor dem Supermarkt abgestellt war.

Da der Pkw kurz darauf anfuhr, kann davon ausgegangen werden, dass sich im Fahrzeug ein Fluchtwagenfahrer und damit ein weiterer Täter befand.

Die Ermittler werteten Videoüberwachungsmaterial aus und fahnden nun mit Bildern nach den beiden Tätern. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hamburg wurde dazu vom Landgericht ein Beschluss zur Öffentlichkeitsfahndung erlassen.

Die Räuber beim Betreten des Supermarktes. Foto: Polizei

Die Täter können wie folgt beschrieben werden: 17 bis 25 Jahre, europäisches Erscheinungsbild, 1,75 bis 1,80 Meter groß, schlank bis sportlich, sprachen akzentfreies Deutsch, dunkle Maskierung. Einer der beiden Täter soll gehumpelt haben.

Zeugen, die Hinweise auf die abgebildeten Personen oder dem Fahrzeug geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 040/4286-56789 beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder bei einer Polizeidienststelle zu melden.

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Kiel

26.000 Fotos gescannt: Menschen mit Behinderungen unterstützen Kampfmittelräumdienst

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Foto: Polizei

Rendsburg – Menschen mit Behinderung scannten 26000 Fotos für den Kampfmittelräumdienst Schleswig-Holstein

Um Grundstücke und Areale hinsichtlich ihrer Kampfmittelbelastung einschätzen zu können, ist die Auswertung historischer Luftbilder der Alliierten aus dem Zweiten Weltkrieg für die Experten vom Kampfmittelräumdienst Schleswig-Holstein ein unverzichtbares Hilfsmittel. Neben der Erfahrung der Luftbildauswerter und weiteren Archivalien spielt dabei auch die Qualität der Bilder eine große Rolle. 26.000 dieser wertvollen Luftbilder sind jetzt im Auftrag des Landeskriminalamtes in einer Kooperation der Werkstätten Materialhof und den Werkstätten Rendsburg-Fockbek neu gescannt worden – ein Gewinn für alle Beteiligten.

Die Luftbildauswerter des Kampfmittelräumdiensts wissen, wieviel Arbeit dahinter steckt. Denn die gesamte Datenbank musste aktualisiert und jedes Bild einzeln auf den Scanner gelegt werden. Positiver Nebeneffekt: Sie wissen jetzt genau, wo welches Bild zu finden ist. Und das ist auch mehr als 70 Jahre nach Kriegsende enorm wichtig: Rund 45.000 Tonnen Munition sind im Zweiten Weltkrieg über Schleswig-Holstein abgeworfen worden, allein 29.000 Tonnen über Kiel. Der Bildbestand umfasst insgesamt 74.518 Luftbilder, die jetzt alle in digitalisierter Form vorliegen. Nach Schätzungen haben die Alliierten ungefähr 150.000 Luftbilder von Schleswig-Holstein gemacht. Es gibt Vorher-/Nachher-Bilder der Luftangriffe, auf denen die Bombenabwürfe und ihre Wirkung genau dokumentiert sind.

Die Projektbeteiligten der Werkstätten Materialhof und Rendsburg-Fockbek haben die Luftbilder sortiert, geglättet, gescannt und in hochwertiger Qualität bei den Luftbildauswertern abgeliefert. Wo vorher nur unscharfe Konturen zu sehen waren, sind Bombenkrater und Verdachtspunkte für Blindgänger nun deutlich zu erkennen.

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