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Puttgarden: Keine Bombe auf Fährschiff gefunden

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Foto: Fischer

Puttgarden – Am Mittwoch (07.06.) wurde auf dänischer Seite per Telefon eine mögliche Bombendetonation auf einem Fährschiff angedroht. Ein konkretes Schiff wurde von dem Anrufer nicht genannt. Die Schiffe der Fährlinien (Puttgarden-Rödby, Gedser-Rostock) wurden daraufhin in den jeweiligen Häfen festgesetzt und frei geräumt. Der Fährhafen Puttgarden wurde gesperrt und der Bahnverkehr gestoppt. Der Einsatz wurde durch die Landespolizei/Landespolizeiamt im Rahmen einer Landes-BAO (Besondere Aufbauorganisation) seit dem Nachmittag geführt.

Seitens der dänischen Polizei wurden in Rödby die Fähren „Prinsesse Benedikte“ und „Deutschland“ kontrolliert und freigegeben. Aus diesem Grund konnten sie anschließend den Hafen in Puttgarden anlaufen. Diese Fähren wurden kontrolliert entladen und setzten den regulären Fährverkehr in Richtung Dänemark fort. Dieses trifft auch für die Gefahrgutfähre „Holger Danske“ zu.

Auf deutscher Seite lag die „Prins Richard“. Hier waren die polizeilichen Maßnahmen gegen 19.30 Uhr beendet. Letztlich wurden keine verdächtigen Gegenstände aufgefunden.

Gegen 20.30 Uhr konnte anschließend bei der einlaufenden „Schleswig-Holstein“ mit der Absuche begonnen werden. Diese war um 22.30 Uhr abgeschlossen. Auch hier konnte Entwarnung gegeben werden.

Die „Kronprins Frederik“ liegt bereits den ganzen Tag in Puttgarden und wird aufgrund der Wetterlage nicht auslaufen. Hier waren keine umfangreichen Maßnahmen erforderlich.

An diesem Einsatz waren Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte der Landespolizei inklusive der Wasserschutzpolizei und des Kampfmittelräumdienstes eingebunden. Aus dem gesamten Land waren Diensthundeführer mit Sprengstoffspürhunden zur Unterstützung der Maßnahmen in Puttgarden eingebunden.

Der Polizeiführer, der Leitende Polizeidirektor Joachim Gutt, dankt den eingesetzten Kräften für die hohe Einsatzbereitschaft und das gezeigte Engagement. Dies gilt im Besonderen auch für die eingesetzten Kolleginnen und Kollegen der Bundespolizei. „Bei den vielen betroffenen Fahrgästen bitten wir um Verständnis. Aber nur durch gründlich umgesetzte Maßnahmen konnte die Sicherheit der Passagiere gewährleistet werden“, so Gutt weiter.

Die Bedrohungslage erforderte gemeinsame Absprachen auch mit der dänischen Polizei. Außerdem bestand ein ständiger Austausch zwischen den Führungsstäben des Polizeipräsidiums in Rostock und der Landespolizei Schleswig-Holstein zur engen Abstimmung der parallel durchzuführenden Maßnahmen

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Hamburg

Bis zu fast 5 Promille: Traurige Alk-Rekorde im Hauptbahnhof

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Foto: Bundespolizei Hauptbahnhof Hamburg/hfr

Hamburg – Am 10. Dezember gegen 18.30 Uhr nahmen Bundespolizisten im Hamburger Hauptbahnhof einen volltrunkenen Mann (m. 37) im in Gewahrsam. Nach einem Zeugenhinweis entdeckte eine Streife der Bundespolizei den Mann in einem hilflosen Zustand am Boden liegend vor einem Schnellrestaurant. Der polnische Staatsangehörige war nicht mehr in der Lage seinen Weg eigenständig fortzusetzen; gestützt wurde er zum Bundespolizeirevier verbracht. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 4,91 Promille (siehe Foto). Der Mann wurde umgehend in ein Krankenhaus eingeliefert.

Foto: Bundespolizei Hamburg Hauptbahnhof/hfr

Ebenfalls am 10. Dezember gegen 20.50 Uhr nahmen Bundespolizisten einen volltrunkenen Mann (m. 35) im Hamburger Hauptbahnhof in Gewahrsam. Nach einem Zeugenhinweis entdeckte eine Streife der Bundespolizei den Mann in einem hilflosen Zustand am Boden liegend am Eingangsbereich zum Hauptbahnhof. Der bulgarische Staatsangehörige war ebenfalls nicht mehr in der Lage seinen Weg eigenständig fortzusetzen; auch er wurde gestützt zum Bundespolizeirevier gebracht. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 4,39 Promille. Daraufhin wurde umgehend ein Rettungswagen angefordert. Der Mann wurde in ein Krankenhaus verbracht.

Ebenfalls am 10 Dezember gegen 02.30 Uhr nahmen Bundespolizisten einen stark alkoholisierten Mann (m. 21) im Hamburger Hauptbahnhof in Gewahrsam. Eine Präsenzstreife der Bundespolizei entdeckte den Mann in einem hilflosen Zustand an einem S-Bahnsteig. Der deutsche Staatsangehörige wurde gestützt zum Bundespolizeirevier verbracht. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,27 Promille. Der Mann bekam in einer Gewahrsamszelle ausreichend Gelegenheit zur Ausnüchterung und wurde später wieder entlassen

Am 11. Dezember gegen 03.20 Uhr stellte eine Präsenzstreife der Bundespolizei einen alkoholisierten Mann (m. 41) nach einer Sachbeschädigung im Hauptbahnhof fest. Zuvor trat der Mann grundlos auf eine Scheibe eines Schnellrestaurants (McDonalds) im Hauptbahnhof ein. Durch den heftigen Fußtritt zersprang die Glasscheibe. Eine Streife führte den deutschen Staatsangehörigen dem Bundespolizeirevier zu. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,63 Promille. Nach Einleitung eines Strafverfahrens wurde der Hamburger wieder entlassen.

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Hamburg

Überfall in Ohlsdorf: Wer kennt die Supermarkt-Räuber?

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Die Räuber beim Betreten des Supermarktes. Foto: Polizei

Hamburg – Nach einem Raubüberfall auf einen Supermarkt in Hamburg-Ohlsdorf fahndet die Polizei mit Fotos aus einer Überwachungskamera nach den Tätern.

Die Tat ereignete sich bereits am 26. September gegen 21.50 Uhr in der Fuhlsbüttler Straße. Kurz vor Geschäftsschluss betraten zwei maskierte Männer den Supermarkt und gingen direkt in Richtung der Kassen.

Einer der Männer bedrohte den 26-jährigen Kassierer und eine 33-jährige Angestellte des Supermarkts mit einer Schusswaffe und forderte die Herausgabe von Bargeld.

Im Anschluss flüchteten die Täter aus dem Supermarkt. Zeugen konnten beobachten, dass beide Täter auf der Beifahrerseite in einen dunklen Pkw einstiegen, welcher in unmittelbarer Nähe auf einem Radweg vor dem Supermarkt abgestellt war.

Da der Pkw kurz darauf anfuhr, kann davon ausgegangen werden, dass sich im Fahrzeug ein Fluchtwagenfahrer und damit ein weiterer Täter befand.

Die Ermittler werteten Videoüberwachungsmaterial aus und fahnden nun mit Bildern nach den beiden Tätern. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hamburg wurde dazu vom Landgericht ein Beschluss zur Öffentlichkeitsfahndung erlassen.

Die Räuber beim Betreten des Supermarktes. Foto: Polizei

Die Täter können wie folgt beschrieben werden: 17 bis 25 Jahre, europäisches Erscheinungsbild, 1,75 bis 1,80 Meter groß, schlank bis sportlich, sprachen akzentfreies Deutsch, dunkle Maskierung. Einer der beiden Täter soll gehumpelt haben.

Zeugen, die Hinweise auf die abgebildeten Personen oder dem Fahrzeug geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 040/4286-56789 beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder bei einer Polizeidienststelle zu melden.

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Kiel

26.000 Fotos gescannt: Menschen mit Behinderungen unterstützen Kampfmittelräumdienst

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Foto: Polizei

Rendsburg – Menschen mit Behinderung scannten 26000 Fotos für den Kampfmittelräumdienst Schleswig-Holstein

Um Grundstücke und Areale hinsichtlich ihrer Kampfmittelbelastung einschätzen zu können, ist die Auswertung historischer Luftbilder der Alliierten aus dem Zweiten Weltkrieg für die Experten vom Kampfmittelräumdienst Schleswig-Holstein ein unverzichtbares Hilfsmittel. Neben der Erfahrung der Luftbildauswerter und weiteren Archivalien spielt dabei auch die Qualität der Bilder eine große Rolle. 26.000 dieser wertvollen Luftbilder sind jetzt im Auftrag des Landeskriminalamtes in einer Kooperation der Werkstätten Materialhof und den Werkstätten Rendsburg-Fockbek neu gescannt worden – ein Gewinn für alle Beteiligten.

Die Luftbildauswerter des Kampfmittelräumdiensts wissen, wieviel Arbeit dahinter steckt. Denn die gesamte Datenbank musste aktualisiert und jedes Bild einzeln auf den Scanner gelegt werden. Positiver Nebeneffekt: Sie wissen jetzt genau, wo welches Bild zu finden ist. Und das ist auch mehr als 70 Jahre nach Kriegsende enorm wichtig: Rund 45.000 Tonnen Munition sind im Zweiten Weltkrieg über Schleswig-Holstein abgeworfen worden, allein 29.000 Tonnen über Kiel. Der Bildbestand umfasst insgesamt 74.518 Luftbilder, die jetzt alle in digitalisierter Form vorliegen. Nach Schätzungen haben die Alliierten ungefähr 150.000 Luftbilder von Schleswig-Holstein gemacht. Es gibt Vorher-/Nachher-Bilder der Luftangriffe, auf denen die Bombenabwürfe und ihre Wirkung genau dokumentiert sind.

Die Projektbeteiligten der Werkstätten Materialhof und Rendsburg-Fockbek haben die Luftbilder sortiert, geglättet, gescannt und in hochwertiger Qualität bei den Luftbildauswertern abgeliefert. Wo vorher nur unscharfe Konturen zu sehen waren, sind Bombenkrater und Verdachtspunkte für Blindgänger nun deutlich zu erkennen.

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