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Hamburg

Bundespolizei Hamburg im „Promille-Einsatz“

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Hamburger Hauptbahnhof
Foto: SL Archiv

Hamburg – Am Wochenende mussten Bundespolizisten in Hamburg im bahnpolizeilichen Bereich diverse „Promille-Einsätze“ wahrnehmen:

Fall 1:

Am 02.06.2017 gegen 23.30 Uhr entdeckte eine Präsenzstreife der Bundespolizei am Hamburger Hauptbahnhof einen offensichtlich hilflosen Mann, der am Boden lag. Der Mann (m.59) war nicht mehr in der Lage seinen Weg ohne fremde Hilfe eigenständig fortzusetzen. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 3,59 Promille. Umgehend wurde der deutsche Staatsangehörige mit einem Rettungswagen zur Ausnüchterung in ein Krankenhaus verbracht.

Fall 2:

Am 03.06.2017 gegen 00.20 Uhr informierten besorgte Passanten die Bundespolizei über einen regungslosen Mann, der vor dem Hauptbahnhof in einem Rollstuhl saß. Zwei Streifen der Bundespolizei kümmerten sich umgehend um den offensichtlich hilflosen Mann (m.55). Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 4,29 Promille. Der deutsche Staatsangehörige wurde umgehend mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus verbracht.

Fall 3:

Am 03.06.2017 gegen 05.15 Uhr entdeckte ein Fahrgast eine stark alkoholisierte Jugendliche (w. 17) in einer S-Bahn der Linie S3. Nach Einfahrt der S-Bahn im Bahnhof Harburg wurde die Bundespolizei informiert. Eine angeforderte Rettungswagenbesatzung übernahm umgehend eine rettungsärztliche Kontrolle. Die Mutter der 17-Jährigen wurde informiert und konnte ihre Tochter anschließend in ihre sichere Obhut übernehmen.

Fall 4:

Am 03.06.2017 gegen 17.50 Uhr beleidigte ein stark alkoholisierter Mann DB-Mitarbeiter bei einer Fahrscheinkontrolle in einer S-Bahn der Linie S 3. Zur Feststellung der Personalien verließen alle Beteiligten im Bahnhof Altona die S-Bahn. Unvermittelt versuchte der Beschuldigte (m. 38) mit einer mitgeführten Kette die DB-Mitarbeiter zu attackieren. Der deutsche Staatsangehörige wurde bis zum Eintreffen angeforderter Bundespolizisten vor Ort fixiert.

Nach Zuführung des Beschuldigten zum Bundespolizeirevier im Bahnhof Altona ergab ein durchgeführter Atemalkoholtest einen Wert von 2,49 Promille. Die Kette wurde sichergestellt und entsprechende Strafverfahren wurden eingeleitet. Der Bergedorfer wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen.

Fall 5:

Am 04.06.2017 gegen 19.00 Uhr entwendete eine stark alkoholisierte Frau (w.52) eine Dose Bier in einem Geschäft im Bahnhof Altona. Ein Kaufhausdetektiv beobachtete den Diebstahl und forderte eine Streife der Bundespolizei zur Feststellung der Personalien an. Nach Zuführung der polnischen Staatsangehörigen zum Bundespolizeirevier im Bahnhof ergab ein durchgeführter Atemalkoholtest einen Wert von 3,13 Promille. Die 52-Jährige wurde später wieder entlassen.

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Hamburg

St. Pauli: Beachclub an den Landungsbrücken ausgebrannt

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An den Landungsbrücken
Symbolfoto: Sunfun/shutterstock.com

Hamburg – Aus bislang unbekannter Ursache brannte gestern Abend ein Großteil des Beachclubs „Hamburg del mar“ bei den Landungsbrücken in Hamburg aus. Das für Branddelikte zuständige Landeskriminalamt 45 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Gestern Abend brach in dem Gebäude ein Feuer aus, das sich im weiteren Verlauf über den Großteil der Lokalität ausbreitete. Es wurden keine Personen verletzt. Die Löschung des Brandes wurde um 21:33 Uhr beendet und die Absperrmaßnahmen der Polizei um 23:00 Uhr aufgehoben.

„Passanten hatten die Einsatzkräfte der Feuerwehr Hamburg über den Notruf 112 zu den Landungsbrücken gerufen, weil sie Feuerschein und Rauchentwicklung aus einem sogenannten Beachclub bemerkt hatten. Als die ersten Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, stand der aus Schilf, Bambus und Holz konstruierte Gastronomiebetrieb, der in eingeschossiger Bauweise auf ein Parkdeck errichtet worden war, bereits im Vollbrand“, berichtet die Feuerwehr

„Weil Wind die Flammen bereits meterhoch angefacht hatte und Funkenflug benachbarte Gebäude bedrohte, wurde durch den Einsatzleiter sofort ein massiver Löschangriff durch fünf Trupps unter umluftunabhängigem Atemschutz mit insgesamt vier C-Rohren und einem Wenderohr über eine Drehleiter, als Riegelstellung zum Schutz der benachbarten Gebäude, eingeleitet. Viele Passanten verfolgten den Einsatz der Feuerwehr vor Ort. Personen wurden jedoch nicht verletzt. Ein mitalarmiertes Löschboot sicherte die Löschwasserversorgung elbseitig.“

Kurz vor Brandausbruch wurde eine verdächtige Person in der unmittelbaren Nähe des Beachclubs gesehen. Eine eingeleitete Sofortfahndung führte nicht zum Antreffen dieser Person. Die Ermittler des LKA 45 befinden sich derzeit am Brandort. Sie prüfen u.a., ob eine Brandstiftung ursächlich für den Ausbruch des Feuers sein könnte.

Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

Der Club war bereits 2014 ausgebrannt, als er von einer Silvesterrakete getroffen worden war. 

Zeugen, die Hinweise geben können oder Beobachtungen gemacht haben, die mit dem Brand im Zusammenhang stehen könnten, werden gebeten, sich unter der Hinweisnummer 040/ 4286-56789 zu melden.

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Hamburg

Große Mengen Dopingmittel bei Kraftsport-Weltmeister gefunden

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Foto: Zollfahndung Hamburg/hfr

 Hamburg / Seevetal – Zöllner haben jetzt große Mengen unterschiedlicher Dopingmittel in Hamburg und im Landkreis Harburg sichergestellt. Die mehrmonatigen Ermittlungen richten sich gegen eine Gruppe von vier Personen. Der vermeintliche Haupttäter war früher Weltmeister in einer Kraftsportdisziplin. Bei einer der weiteren Tatverdächtigen handelt es sich um die Lebensgefährtin des Verdächtigen. Auch sie war Inhaberin eines Weltmeistertitels im Kraftsport.

Im Dezember 2016 wurde die Wohnung des 25-jährigen Hamburgers schon einmal wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Antidopinggesetz vom Zoll durchsucht. Die Auswertung der sichergestellten elektronischen Beweismittel in diesem Verfahren stützten die Vermutung, dass er gewerbsmäßig mit Dopingmitteln handelte.

Die Zollfahnder hatten den Verdacht, dass der Beschuldigte, gemeinsam mit weiteren Tatverdächtigen, auch danach seinen illegalen Geschäften nachging. Er ließ sich durch das erste Verfahren nicht davon abbringen. Nach umfangreichen Ermittlungen im Auftrag der Staatsanwaltschaft Hamburg hat der Zoll nun das Dopingmittellager ausgehoben.

Der Wert der sichergestellten Dopingmittel beläuft sich auf mehr als 10.000 Euro. Der Tatumfang liegt mutmaßlich im hohen fünfstelligen Bereich.

An den vier Durchsuchungen in Hamburg und Seevetal waren mehr als 20 Beamte beteiligt.

Die weiteren Ermittlungen des Zollfahndungsamtes Hamburg dauern noch an.

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Hamburg

Öffentlichkeitsfahndung nach Messerangriff auf Ladendetektiv

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Foto: Polizei Hamburg/hfr

Hamburg – Die Polizei Hamburg fahndet mit einem Lichtbild aus einer Überwachungskamera nach zwei bislang unbekannten Männern, die am 05.10.2017 einen Ladendiebstahl in Hamburg Wandsbek begangen haben. Als sie vom Ladendetektiv angesprochen wurden, verletzte einer der Täter diesen mit einem Messer..

Die weiteren Ermittlungen wurden zwischenzeitlich von der Mordkommission (LKA 41) übernommen, da der Verdacht eines versuchten Mordes besteht. Die Ermittler werteten Videoüberwachungsmaterial aus und fahnden nun mit einem Bild nach den beiden Tätern. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hamburg wurde dazu vom Amtsgericht ein Beschluss zur Öffentlichkeitsfahndung erlassen.

Die beiden Täter können wie folgt beschrieben werden:

Täter 1 (griff den Detektiv mit dem Messer an)

-männlich -nordafrikanische Erscheinung -ca. 25 Jahre alt -180-190

cm groß -athletische Figur -hellbraune Jacke (ohne Kapuze) -Jeans

-hellblaue Umhängetasche -helles Basecap

Täter 2

-männlich -nordafrikanische Erscheinung -ca. 25 Jahre alt -180-190

cm groß -kurze, schwarze Haare -athletische Figur -dunkelbraune Jacke

mit Fellkragen

Während Täter 1 in Richtung des ZOB Wandsbek flüchtete, ist die Fluchtrichtung seines Mittäters derzeit unbekannt. Zeugen, die Hinweise auf die abgebildeten Personen geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 040/4286-56789 beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder bei einer Polizeidienststelle zu melden.

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