Symbolfoto: SL

Hamburg – Die Feuerwehr Hamburg wurde in der Nacht auf Sonntag, 3. Juni, über den Notruf 112 in den Stadtteil Harburg alarmiert. Hier solle es in einer Wohnung brennen, das Gebäude sei stark verraucht, mehrere Menschen seien noch im Gebäude. Auf Grund der Vielzahl der Anrufe in der Rettungsleitstelle wurde die Alarmstufe in kurzer Folge und noch auf der Anfahrt der ersten Einsatzkräfte auf Feuer mit Menschenleben in Gefahr, zwei Löschzüge erhöht.

Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, stand eine Wohnung im Erdgeschoss eines dreigeschossigen Mehrfamilienhauses bereits im Vollbrand. Über eine Drehleiter, die bei engsten Platzverhältnissen in Stellung gebracht werden musste, wurde sofort die Menschenrettung aus dem zweiten Obergeschoss eingeleitet. Mehrere Trupps mit umluftunabhängigem Atemschutz und mit Wärmebildkamera drangen in das Gebäude ein, um die Menschenrettung durch das Treppenhaus durchzuführen.

Als die Brandbekämpfer weiter vorgingen, breitete sich das Feuer aus dem Erdgeschoss in das erste Obergescoss aus. Durch den parallel zur Menschenrettung aufgebauten Löschangriff, konnte die Brandbekämpfung eingeleitet und eine weitere Brandausbreitung verhindert werden.

Durch das schnelle und beherzte Eingreifen der Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehren konnten insgesamt 15 Menschen, darunter vier Kinder, aus akuter Lebensgefahr gerettet werden. Diese wurden durch den Leitenden Notarzt und die vor Ort befindlichen Notfallsanitäter der Feuerwehr Hamburg gesichtet, versorgt und anschließend in mehrere Krankenhäuser befördert.

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