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Ratgeber

Familienkasse Nord: Kindergeld gibt es auch noch nach dem Abitur

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Bad Oldesloe – Bald endet für viele Abiturientinnen und Abiturienten die Schule. Oft sind die Eltern verunsichert, wie es mit der Zahlung des Kindergeldes weitergeht. Muss sich mein Kind eventuell sogar arbeitslos melden, bis es mit seiner Ausbildung oder seinem Studium beginnt?

Die Familienkasse Nord klärt auf: Eine Meldung bei der Arbeitsagentur ist nur in Einzelfällen notwendig. Eine Meldung ist nicht erforderlich, wenn zum Beispiel der nächste Ausbildungsabschnitt (Berufsausbildung, Studium) innerhalb von vier Monaten nach Beendigung der Schulausbildung beginnt. Aber auch, wenn sich die Unterbrechung unverschuldet etwas länger gestaltet, kann für ein Kind weiterhin Kindergeld gezahlt werden, wenn es auf einen Ausbildungs- oder Studienplatz wartet und die entsprechende Bewerbung für den Ausbildungs- oder Studiengang nachweisen kann. Kann sich das Kind noch nicht bewerben, z.B. weil das Bewerbungsverfahren an der Hochschule noch nicht eröffnet ist, genügt zunächst eine schriftliche Erklärung des Kindes, sich so bald wie möglich bewerben zu wollen.

Wichtig ist immer, die Pläne des Kindes nach Schulzeitende schriftlich mitzuteilen. Guntram Bombor, Leiter der Familienkasse Nord, erklärt, dass das frühzeitige Einsenden der Nachweise allen Beteiligten hilft, damit Zahlungsunterbrechungen weitestgehend vermieden werden.

Die dafür vorgesehenen Formulare (z.B. Mitteilung über ein Kind ohne Ausbildungs- oder Arbeitsplatz) stehen unter www.familienkasse.de bereit. Für alle drei norddeutschen Bundesländer gilt die zentrale Postanschrift „Familienkasse Nord, 20069 Hamburg“. Selbstverständlich können Eltern sich auch telefonisch informieren: Die Familienkasse ist von Montag bis Freitag von 8.00-18.00 Uhr (gebührenfrei) erreichbar unter 0800 4 5555 30.

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Bad Oldesloe

„Aktiv Leben“-Messe: Firmen und Vereine können sich noch anmelden

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Finn-Marvin Lau und Dr. Michael Eckstein bereiten die Messe in Bad Oldesloe vor. Foto: Stiftung Mensch und Zukunft

Bad Oldesloe – Unter dem Motto „Aktiv Leben“ findet am 11. März in Bad Oldesloe die Informationsmesse für die Generation 55plus statt. Die Messe trifft bei Firmen und Vereinen auf großes Interesse, ein breites Angebot ist sicher. Solange der verfügbare Platz reicht können sich noch weitere Aussteller anmelden.

Dr. Michael Eckstein von der Stiftung Mensch und Zukunft, die die Messe organisiert: „Ich freue mich über die große Resonanz und das Interesse der Firmen und Vereine an dieser Möglichkeit, sich und ihre Angebote öffentlich vorzustellen. Schon die bisher angemeldeten Aussteller bieten ein vielfältiges Informationsangebot: Ehrenamt, Ernährung, Finanzen, Fitness, Genießen, Gesundheit, Immobilien, Mobilität im Alter, Recht, Reisen, Sicherheit, Sport und Wohnen. Solange vom Platz her möglich, können sich gerne weitere Aussteller anmelden.“

Im Mittelpunkt der Messe stehen Anregungen und Informationen für aktive Menschen in der zweiten Lebenshälfte. Die Messe wird am 11. März in der Festhalle der Ida-Ehre-Schule (Olivet-Allee 4-6) stattfinden. Firmen und Vereine aus der Region können sich noch bis 28.02.2018 anmelden.

Die Aktiv Leben – Messe umfasst sowohl eine Ausstellung als auch attraktive Vorträge und ein Catering-Angebot für das leibliche Wohl. Die Stiftung lädt alle Institutionen der Region ein, als Aussteller mitzuwirken, insbesondere Firmen, Vereine und öffentliche Einrichtungen aus der Region. Für ehrenamtliche Vereine gelten Vorzugskonditionen. Grundsätzlich kann jede Institution dabei sein. Messlatte ist ein attraktives Angebot für die Generation 55plus.

Interessierte Firmen und Vereine können sich als Aussteller, mit einem Beitrag zum Vortragsprogramm sowie als Förderer an der Messe beteiligen. Informationen und Anmeldeunterlagen gibt es bei der Stiftung Mensch und Zukunft: E-Mail: messe@stiftung-muz.de, Internet: www.stiftung-menschundzukunft.de.

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Bad Oldesloe

Infoabend in Oldesloe: 100 Prozent unabhängig vom Energiepreis

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Infoabend bei der Jenny AG.

Bad Oldesloe – 100 Prozent unabhängig von externen Stromerzeugern: Für Hausbesitzer bislang unmöglich. Seit einem Jahr bietet die Jenny AG in Bad Oldesloe die sogenannte Strom-Cloud an. Sie soll ein grundlegendes Problem in der praktischen Nutzung von Solarenergie lösen.

Im Sommer produzieren Solaranlagen mehr Strom als im Winter. Die Überschüsse müssen Hausbesitzer dann gegen eine Vergütung ins Netz einspeisen und in den sonnenarmen Monaten – dann wird logischerweise mehr Energie benötigt – Strom einkaufen. Strom-Unabhängigkeit, Fehlanzeige – auch wenn eine Photovoltaik-Anlage das Eigenheim über das Jahr gesehen komplett versorgen könnte. Das scheitert bislang an der komplizierten Speicherung überschüssiger Energie.

 

„Hausbesitzer können damit überschüssige Energie, die sie im Sommer erzeugen, ganz einfach im Winter nutzen“, erklärt Sascha Jenny, Vorstand der Jenny AG. „Damit wird eine 100-prozentige Unabhängigkeit von Stromkonzernen erreicht.“ Das Bad Oldesloer Elektrotechnik-Unternehmen übernimmt die technische Anlagenplanung in Verbindung mit einem Senec.IES Strom-Speicher.

Sascha Jenny vergleicht das Strom-Cloud-Modell mit einem (monatlich kündbaren) Flatrate-Handyvertrag: „Je nach Stromerzeugung und -verbrauch gibt es verschiedene Cloud-Pakete, die auf das Nutzerverhalten zugeschnitten sind.“ In einem Online-Panel lässt sich außerdem jederzeit und überall der Energieverbrauch des Haushalts überprüfen – und das in Echtzeit. 

Am Donnerstag, 15. Februar, veranstaltet die Jenny AG (Lily-Braun-Straße 1a in Bad Oldesloe) ab 19 Uhr einen Infoabend. Bei der Mini-Messe informiert das Unternehmen gemeinsam mit Partnern über die Stromcloud, Solaranlagen und deren Finanzierungen. Weitere Informationen unter www.jenny-elektrotechnik.de

Nach den Vorträgen, werden im Rahmen einer Minimesse die Experten den Interessierten bei einem Snack und Getränken Rede und Antwort stehen.

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Bad Oldesloe

BiZ: Der Weg ins professionelle Schauspiel

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Jörn Kolpe gibt einen Einblick in den Beruf des Schauspielers.
Foto:hfr

Bad Oldesloe – Am 15. März geht es im Berufsinformationszentrum (BiZ) der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe um den Beruf des „Schauspielers“. Jörn Kolpe, Schauspieler, Regisseur und Theaterpädagoge, gibt dann Einblicke in den Berufsweg zum Schauspieler, berichtet über deren Alltag und die beruflichen Chancen. Start ist um 16 Uhr im BiZ der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe am Berliner Ring 8 – 10 in Bad Oldesloe.

Theater, Fernsehen oder Leinwand – Schauspieler verkörpern dort verschiedenste fiktive oder historische Charaktere. Aber nur wenige sind weit über die Grenzen hinaus bekannt. Die meisten arbeiten in kleineren Produktionen oder am Theater.

Wer sich für den Beruf des Schauspielers interessiert, auf den wartet Jörn Kolpe im BiZ mit überraschend gewöhnlichen Einblicken – Illusion und Wirklichkeit rückt er ins rechte Licht.

Kolpe hat Amateurtheater gespielt, an der Bayrischen Theaterakademie in München studiert und war jahrelang fester Schauspieler im Ensemble am Theater Lübeck. Seitdem ist er freiberuflich als Schauspieler, Regisseur, Sprecher und Theaterpädagoge tätig.

Eine Anmeldung ist erforderlich und kann unter der Telefonnummer 0 45 31 / 167- 214 oder per E-Mail unter badoldesloe.biz@arbeitsagentur.de erfolgen.

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