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Ratgeber

Familienkasse Nord: Kindergeld gibt es auch noch nach dem Abitur

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Bad Oldesloe – Bald endet für viele Abiturientinnen und Abiturienten die Schule. Oft sind die Eltern verunsichert, wie es mit der Zahlung des Kindergeldes weitergeht. Muss sich mein Kind eventuell sogar arbeitslos melden, bis es mit seiner Ausbildung oder seinem Studium beginnt?

Die Familienkasse Nord klärt auf: Eine Meldung bei der Arbeitsagentur ist nur in Einzelfällen notwendig. Eine Meldung ist nicht erforderlich, wenn zum Beispiel der nächste Ausbildungsabschnitt (Berufsausbildung, Studium) innerhalb von vier Monaten nach Beendigung der Schulausbildung beginnt. Aber auch, wenn sich die Unterbrechung unverschuldet etwas länger gestaltet, kann für ein Kind weiterhin Kindergeld gezahlt werden, wenn es auf einen Ausbildungs- oder Studienplatz wartet und die entsprechende Bewerbung für den Ausbildungs- oder Studiengang nachweisen kann. Kann sich das Kind noch nicht bewerben, z.B. weil das Bewerbungsverfahren an der Hochschule noch nicht eröffnet ist, genügt zunächst eine schriftliche Erklärung des Kindes, sich so bald wie möglich bewerben zu wollen.

Wichtig ist immer, die Pläne des Kindes nach Schulzeitende schriftlich mitzuteilen. Guntram Bombor, Leiter der Familienkasse Nord, erklärt, dass das frühzeitige Einsenden der Nachweise allen Beteiligten hilft, damit Zahlungsunterbrechungen weitestgehend vermieden werden.

Die dafür vorgesehenen Formulare (z.B. Mitteilung über ein Kind ohne Ausbildungs- oder Arbeitsplatz) stehen unter www.familienkasse.de bereit. Für alle drei norddeutschen Bundesländer gilt die zentrale Postanschrift „Familienkasse Nord, 20069 Hamburg“. Selbstverständlich können Eltern sich auch telefonisch informieren: Die Familienkasse ist von Montag bis Freitag von 8.00-18.00 Uhr (gebührenfrei) erreichbar unter 0800 4 5555 30.

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Ratgeber

Bis Ende Oktober 40 Prozent Förderung für E-Ladesäulen beantragen

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E-Tankzäule (Symbolbild). Foto: Shutterstock.com

Bad Oldesloe – Noch bis Ende Oktober können Gemeinden, Städte und private Investoren Anträge auf Förderung von bis zu 40 Prozent für den Aufbau von Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge bei der Bundesregierung stellen.

HanseWerk bietet ihren kommunalen Partnern und Geschäftskunden Unterstützung von der Beantragung der Fördergelder bis zur Betriebsführung der E-Ladesäulen als Komplettpaket an. Dazu gehören im Vorfeld die gemeinsame Auswahl eines geeigneten Standorts, die Beratung bei der Wahl des geeigneten Ladesäulenmodells sowie die Beantragung der Fördergelder für das Projekt.

„Wir übernehmen anschließend Errichtung, Netzanschluss und Montage der Ladesäule, den Betrieb inklusive Störungsbeseitigung, Inspektion und Wartung sowie den Abrechnungsservice“, sagt Anna Günther, Projektleiterin Ladeinfrastruktur bei HanseWerk. „Dabei arbeiten wir eng mit E.ON Drive zusammen für den Aufbau eines flächendeckenden Ladenetzes in ganz Deutschland.“

Ziel des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) ist die Förderung einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur mit bundesweit 12.000 Normal- und 1.000 Schnellladepunkten. Förderfähig sind dabei vor allem die Investitionen in die Hardware und die Kosten für den Netzanschluss. Die Gesamthöhe des Förderprogramms beläuft sich auf 100 Millionen Euro. Anträge können bis zum 30. Oktober 2017 eingereicht werden.

Interessierte Kommunen und Geschäftskunden können sich per Mail bei Anna Günther unter e-mobil@hansewerk.com melden.

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Familie und Freizeit

Ahrensburg: Gastronomie auf Mitarbeitersuche

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Foto: Schröder/Agentur für Arbeit/hfr

Ahrensburg –   Es ist nicht einfach heutzutage richtig gutes Personal zu bekommen. Das weiß auch die Gastrobranche. Einen neuen Weg, um Mitarbeiter zu finden, beschritten daher neun Stormarner Gastronomiebetriebe mit der ersten „Gastro-Meile“ in Ahrensburg.

Gemeinsam von der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe, Jobcenter Stormarn und dem DEHOGA-Kreisverband Stormarn organisiert, trafen sich Hotel- und Restaurantbetriebe mit Arbeitsuchenden, um über ihre Jobangebote zu informieren und die Bewerber kennenzulernen.

Die Branche boomt und braucht weiter Personal“, erklärt Axel Strehl, Gastgeber der Gastro-Meile und zugleich Präsident des schleswig-holsteinischen Hotel- und Gaststättenverbandes. „Deshalb beschreiten wir mit der heutigen Gastro-Meile einen neuen Weg, um im direkten Gespräch mit Arbeitsuchenden über unsere Jobangebote zu informieren.“

70 bei Arbeitsagentur und Jobcenter gemeldete Bewerber kamen auf Einladung des Arbeitgeber-Service der Arbeitsagentur in das Restaurant Strehl nach Ahrensburg. „Unser Ziel ist es, sie im direkten Kontakt für eine Tätigkeit im Gastgewerbe zu begeistern. Dort sind aktuell 81 Stellen im Kreis Stormarn vakant und es werden ständig serviceorientierte Mitarbeiter gesucht“, sagen Strehl und Jens Deglow, Leiter des Arbeitgeber-Service.

„Ausgebildete Fachkräfte zu finden, ist nicht einfach. Aber das Gastgewerbe ist offen für Quereinsteiger. Sie werden angelernt und haben perspektivisch gute Chancen.“

Guido Quast und Folke Kaempfe suchen gemeinsam weiteres Personal für die „Alte Rader Schule“.
Foto: Schröder/Agentur für Arbeit/hfr

So sucht zum Beispiel Folke Kaempfe, Geschäftsführerin der „Alten Rader Schule“ in Tangstedt, heute eine weitere Küchenhilfe, Servicepersonal und einen Küchenchef: „Unser Geschäft brummt und wir brauchen mehr Personal.“

Gemeinsam mit ihrem Restaurantleiter Guido Quast    führt sie heute die Gespräche. Sie hoffen, dass dem ersten Kontakt ein weiteres persönliches Treffen mit interessierten Bewerbern in ihrem Restaurant folgt. „Wir suchen langfristig weiteres Personal und bieten Entwicklungsmöglichkeiten in unserem Haus.“ 

Viele Beschäftigte im Gastgewerbe sind ungelernt. Landesweit hat jeder fünfte sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in diesem Bereich keine abgeschlossene Ausbildung. „Deshalb unterstützen wir ungelernte Mitarbeiter, die ihren Berufsabschluss nachholen wollen mit dem Programm „Weiterbildung Geringqualifizierter und beschäftigter Älterer in Unternehmen“ (WeGebAU)“, so Deglow.

Abschließend erklären die beiden Organisatoren: „Wir hoffen auf die Folgewirkungen unserer Gespräche heute. Alle Betriebe sind bereit und offen, Interessierten einen Einblick in ihre Häuser und Praktika zu bieten. Wenn daraus in naher Zukunft dauerhafte Arbeitsverhältnisse entstehen, haben wir mit unserer heutigen Gastro-Meile unser Ziel erreicht.“

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Bad Oldesloe

Knigge für Jugendliche: Mit einem guten Auftritt klappt der Einstieg ins Berufsleben

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Die Agentur für Arbeit in Bad Oldesloe. Foto: Stormarnlive.de

Bad Oldesloe – Am 2. November können Jugendliche im Berufsinformationszentrum (BiZ) der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe wieder erfahren, wie sie einen guten Auftritt im Berufsleben hinbekommen.

Personal Coach Iris Hoffmeyer übt mit ihnen ab 16 Uhr Tipps und Tricks im „Knigge für Jugendliche“. Ein „cooler“ Auftritt beeindruckt schließlich nur unter Freunden, nicht aber im Berufsleben. Hier zählt der stilsichere Auftritt. Immerhin entscheidet ein Gegenüber in drei Minuten über den ersten Eindruck. Auch in Ausbildung und Beruf ist dieser oft richtungsweisend für das weitere Miteinander. Kleidung, Frisur, Accessoires, Körperhaltung, Mimik oder Sprache – alles hat Einfluss auf die Einschätzung eines Gesprächspartners zur eigenen Person.

In rund zwei Stunden behandelt sie die wichtigsten Benimmregeln, Kommunikation am Telefon oder wichtige Tischsitten – Thema wird auch das Smartphone sein. „Vielfach fehlt jungen Menschen hier Wissen und Erfahrung, gerade im korrekten Umgang mit Erwachsenen im Berufsleben“, weiß Hoffmeyer. „Ich möchte sie soweit vorbereiten, dass sie sich souverän im Ausbildungs- und Berufsalltag bewegen können.“

Mitmachen beim „Knigge für Jugendliche“ können junge Leute, die noch auf Ausbildungssuche oder auch schon in einer Ausbildung sind. Aufgrund der begrenzten Teilnehmeranzahl sind Anmeldungen erforderlich und können im BiZ per Telefon unter 0 45 31 / 167 214 oder per Mail an badoldesloe.biz@arbeitsagentur.de erfolgen.

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