Symbolfoto: Shutterstock/fouroaks

Lübeck – In der Nacht von Sonnabend auf Sonntag ist in der Lübecker Altstadt ein 800 Jahre altes Gebäude komplett ausgebrannt. Das im 13. Jahrhundert erbaute Haus stand allerdings seit vielen Jahren leer und wurde restauriert. Es soll seit zehn Jahren eingerüstet gewesen sein.

Über 100 Einsatzkräfte bekamen den Brand unter Kontrolle, konnten das historische Gebäude aber nicht mehr retten. Ein Übergreifen auf weitere Gebäude konnte allerdings zur Erleichterung aller Nachbarn verhindert werden. Der Sachschaden wird auf 200 000 Euro geschätzt.

„Das Gebiet rund um die Brandstelle wurde weiträumig abgesperrt. Eine Vielzahl von Kräften der Feuerwehr war im Rahmen der Brandbekämpfung tätig, ein Übergreifen des Feuers auf angrenzende Häuser konnte verhindert werden. Jedoch wurden diese durch die Hitzeentwicklung und ausgetretenes Löschwasser beschädigt“, heißt es im Polizeibericht.

Da das Gebäude nicht bewohnt war, kam es zum Glück zu keinen Verletzten. Die Brandruine der ehemaligen Gaststätte stürzte teilweise ein.

„Bei dem betroffenen Brandobjekt handelt es sich um ein unbewohntes, historisches Altstadthaus, welches seit mehreren Jahren renoviert wird. Nach derzeitigem Kenntnisstand sind der gesamte Dachstuhl und soweit ersichtlich alle im Gebäude befindlichen Gegenstände verbrannt“, berichtet die Polizei.

Das Kommissariat 11 der Lübecker Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

 

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