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Ammersbek

Bedrohte Bäume: NABU überreicht Bürgermeister 900 Unterschriften

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Noch stehen die alten Buchen, geschützt und gesund. Foto: NABU Ammersbek

Ammersbek – In Ammersbek sind drei alte Bäume durch ein Bauprojekt bedroht. Gegen die Fällung protestiert der NABU Ammersbek mit einer Petition (wir berichteten). Jetzt haben die Naturschützer dem Bürgermeister eine Unterschriften-Liste überreicht.

909 Menschen haben sich bis zum 31. Mai mit ihren Unterschriften der Forderung auf Erhalt der Bäume angeschlossen.

Davon sind 554 Bewohner Ammersbeks und 355 Menschen, die in Ammersbek arbeiten, einkaufen, Freunde und Verwandte besuchen oder die U-Bahn benutzen.

Dr. Petra Ludwig-Sidow, Vorsitzende des NABU-Ortsvereins: „Wir fordern den Erhalt der Dorflinde von 1797 und der beiden ca. 120-jährigen Blutbuchen am Bahnhof Hoisbüttel in Ammersbek. Auch die nachfolgenden Generationen sollen sich noch an dieser Gruppe aus drei außerordentlichen Bäumen erfreuen können. Wir sind deshalb für eine Neubebauung zwischen Georg-Sasse-Straße und Bahnhof, die auch für die Zukunft den Erhalt und den Schutz der Dorflinde und beider Blutbuchen gewährleistet.“

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Ammersbek

„Läuft!“: Kabarett im Pferdesttall mit Helge Thun und Udo Zepezauer

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Udo Zepezauer und Helge Thun. Foto: Fany Fazii

Ammersbek – Helge Thun und Udo Zepezauer sind in Süddeutschland schon richtig bekannt – in Norddeutschland zunehmend! Nun werden die Beiden hier im Norden noch bekannter: Der Ammersbeker Kulturkreis hat sie in den Pferdestall eingeladen!

Das Kabarett-Duo hat sich mittlerweile mit seinem ungewöhnlichen Mix aus intelligenten Sketchen und punktgenauer Improvisationskomik nicht nur die Freiburger Leiter sondern auch den Publikumspreis beim Großen Kleinkunstfestival der Wühlmäuse ergattert.

Und auch in ihrem sechsten Programm „Läuft!“ laufen sie wieder zur Hochform auf in ihrer eigenen Mischung aus Anspruch und Unfug, aus Handwerk und Blödsinn, aus Anarchie und Präzision. Und darauf „Läuft!“ es unter anderem hinaus: Filmklassiker wie Alien, E.T. oder Star Wars als gereimte Sketche in drei Minuten, wortwitzige Gesangsmedleys quer durch alle Musikgenres.

Der Eintritt kostet 18 Euro, für Mitglieder des Ammersbeker Kulturkreises 15 Euro. Vorverkauf ab Samstag, den 3. März 2018 beim Optikergeschäft SICHTBAR,
Georg-Sasse-Straße 11.

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Ammersbek

Ammersbek: SPD nominiert Kommunalwahlkandidaten

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Die Kandidaten: Sven Schäfer, Benedikt Rogosch, Bettina Schäfer, Jürgen Kestien, Jürgen Ehrirg, Malte Zühle, Holger Lehmann, Rita Thönnes, Carola Sander, Sigrid Kuhlwein und Ded Faßbender. Foto: hfr

Ammersbek – Die Ammersbeker SPD hat auf ihrer Mitgliederversammlung ihre Kandidatinnen und Kandidaten zur Kommunalwahl aufgestellt. „Im vergangenen Jahr konnte die SPD einen deutlichen Mitgliederzuwachs verzeichnen, ein Trend, der sich auch in 2018 fortsetzt. Darunter sind auch viele jüngere Genossinnen und Genossen“, freut sich der Ortsverein.

Die Direktkandidaten der Ammersbeker SPD sind im Wahlkreis 1 Hoisbüttel Bahnhof: Jürgen Kestien und der Ortsvereinsvorsitzende Sven Schäfer, im Wahlkreis 2 Teichweg: Bettina Schäfer und Malte Zühlke, der Wahlkreis 3 Hoisbüttel Dorf wird mit Ded Faßbender und Benedikt Rogosch besetzt, der Fraktionsvorsitzende Jürgen Ehrig tritt gemeinsam mit Carola Sander im Wahlkreis 4 Bünningstedt und Daheim/Heimgarten an, Rita Thönnes und Holger Lehmann werden im Wahlkreis 5 Rehagen / Schäferdresch kandidieren.

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Ammersbek

Christiane Maas gab in Ammersbek ihre 100. Spende ab

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Jubilarin Christiane Maas nach ihrer 100. Blutspende mit Bruder Bernd Sasse in Ammersbek am 29. Januar 2018. Foto: DRK Blutspendedienst

Ammersbek – Rund 70 Blutspenderinnen und –spender erschienen Ende Januar zur ersten von fünf jährlich stattfindenden DRK-Blutspendeaktionen im Ammersbeker Dorfgemeinschaftshaus („Pferdestall“). Jeder einzelne von ihnen ein Lebensretter – denn aus dem halben Liter einer Vollblutspende werden drei Präparate hergestellt, die für viele Patienten die einzige Behandlungs- oder Heilungsmöglichkeit bedeuten.

Die Ammersbekerin Christiane Maas ist Blutspenderin aus Überzeugung. Die ehemalige Kämmerin beim Kreis Stormarn besucht die Spendetermine in ihrer Heimatgemeinde seit mehreren Jahrzehnten regelmäßig. Ende Januar konnte sie nun mit ihrer 100. Blutspende ein Jubiläum feiern. Die 65-Jährige ist nicht nur Vorstandsmitglied der Ammersbeker CDU, sie engagiert sich auch seit ihrer Jugend als Mitglied beim Deutschen Roten Kreuz, begann ihre Karriere dort im Jugendrotkreuz. Die Pensionärin hat durch die vielen Jahre ihres Engagements als Blutspenderin die Entwicklung bei der Durchführung der DRK-Spendetermine hautnah miterleben können. „Zu Beginn wurde das Blut noch in Flaschen abgefüllt“, erinnerte sich die Pensionärin anlässlich ihres 100. Aderlasses. Heutzutage wird das Blut in einem geschlossenen Beutelsystem gesammelt, das ein gerinnungshemmendes Mittel und eine Nährlösung für die Zellen enthält. Durch dieses Beutelsystem werden Reaktionen mit der Luft und Verunreinigungen, zum Beispiel durch Keime, vermieden.

Für ihr Engagement hat Christiane Maas eine einfache Motivation: „Es kann doch jeden treffen. Jeder kann irgendwann auf eine Blutspende angewiesen sein. Das Spenden sollte für jeden zum Leben dazu gehören“.

Mit ihren 100 Blutspenden hat Christiane Maas mit insgesamt 50 Litern Blut zur Sicherstellung der Patientenversorgung im Norden beigetragen. Dafür dankten ihr nicht nur die Teams von DRK-Ortsverein Ammersbek und DRK-Blutspendedienst Nord-Ost, auch Maas‘ Bruder Bernd Sasse, DRK-Bereitschaftsleiter in Ammersbek und selbst seit 1962 DRK-Mitglied, freute sich über die Leistung seiner Schwester.

Wer sich Christiane Maas zum Vorbild nimmt und ebenfalls im Dorfgemeinschaftshaus in Ammersbek Blut spenden möchte, hat am 16. April in der Zeit von 16 bis 19.30 Uhr die nächste Möglichkeit dazu.

Weitere Termine und Informationen zur Blutspende unter www.blutspende.de (bitte das jeweilige Bundesland anklicken) oder über das Servicetelefon 0800 11 949 11 (kostenlos erreichbar aus dem Dt. Festnetz).

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