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Trittau

Trittau: Senioren mit Trickdiebstahl betrogen

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Polizei im Einsatz
Foto: SL

Trittau – Am 28.Mai gegen 12.30 Uhr, klingelten zwei Frauen an einer Wohnungstür in einer Anlage für Betreutes Wohnen in Trittau. Als eine 80-jährige Bewohnerin ihre Wohnungstür öffnete, traf sie auf zwei Frauen, die in sehr schlechtem Deutsch vorgaben, die neuen Pflegekräfte zu sein.Die resolute Frau beschloss richtigerweise keine fremden Personen in ihre Wohnung zu lassen und schloss daraufhin die Tür.Kurze Zeit später hörte sie Geräusche aus der Nachbarwohnung und beschloss, ebenfalls richtigerweise, nach ihrer Nachbarin zu schauen.

Als sie vor ihre Tür trat, sah sie, wie die beiden Frauen fluchtartig die Nachbarwohnung verließen.Als sie mit ihrer Nachbarin Kontakt aufnahm, stellte sie fest, dass die angeblichen neuen Pflegekräfte der 86 Jahre alten Frau die Strümpfe ausgezogen und die pflegebedürftige Frau auf ihr Bett gelegt hatten.

Während der Ablenkung mit den angeblichen Pflegedienstleistungen hat vermutlich eine der beiden Frauen Schmuck und Bargeld aus der Wohnung gestohlen.Die beiden angeblichen Pflegekräfte sollen beide ein „südländisches Aussehen“ gehabt haben. Die erste Person ist ca. 155 – 160 cm groß und ca. 25 – 30 Jahre alt. Sie trug zum Tatzeitpunkt ihre schwarzen Haare zu einem Zopf gebunden. Die zweite Person war etwas älter und hatte vermutlich kurze schwarze Haare.

Möglicherweise sind diese beiden Frauen auch für eine ähnliche Tat, die sich bereits am 20. Mai 2017 in Ahrensburg ereignet hat, verantwortlich.Die Polizei bittet darum, höflich aber bestimmt, grundsätzlich keine fremden Personen in die Wohnung zu lassen und mit vertragsmäßigen Pflegediensten aufgrund der aktuellen Vorfälle nochmals genaue Absprachen im Falle eines erforderlichen Personalwechsels zu treffen.

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Trittau

Herbstmarkt in der Kita: Große Kartoffeln, riesige Kürbisse und ganz viel Spaß

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Ein dicker Kürbis bekommt ein Gesicht. Foto: Katrin Dedek/hfr

Trittau – In der Kindertagesstätte „Kinderzeit“ des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Trittau fand bei schönstem Herbstwetter ein bunter Herbstmarkt statt. Schon Wochen vorher drehten sich in allen Gruppen die Projekte um Kartoffeln, Kürbisse, Kastanien und bunte Blätter – kurz, alles was der Herbst in der Natur so zu bieten hat.

Ausflüge führten die Kinder zum Beispiel nach Braak zum Hof „Adolf-Kürbisparadies“, nach Oststeinbek zum Hof „Posewang“, auf den Fielmann-Hof nach Lütjensee, zu „Kudde“ nach Kuddewörde und nach Basthorst.

Insgesamt ernteten die Jungen und Mädchen 85 Kilogramm Kartoffeln, die sie mit Bollerwagen zurück in die Kindertagesstätte brachten. Alle halfen beim Schälen und Schneiden der Kartoffeln und beim Gemüseputzen fleißig mit, denn zum Herbstmarkt sollte es für Groß und Klein eine leckere Kartoffelsuppe geben.

Schließlich war der große Tag gekommen. Viele Stationen sorgten für jede Menge Spaß. So konnten die Kinder beispielsweise Kartoffeln ausbuddeln und sie anschließend schälen, um dann aus diesen Kartoffeln Pommes Frites zu erhalten – das war der Renner für alle!

Außerdem gab es die Möglichkeit, Kartoffelmännchen zu basteln, ein Herbstpuzzle zu lösen, das die Vorschulkinder auf große Kartons gemalt hatten, kleine Leinenbeutel mit Kartoffeldruck zu gestalten oder am Kartoffelwettlauf teilzunehmen.

Vom Kürbishof hatten die Jungen und Mädchen sechs große Kürbisse mitgebracht, die von den Eltern für die jeweilige Gruppe ihrer Kinder gestaltet wurden.

Im Kaufmannsladen wurden selbstgebackene Kürbisbrötchen angeboten, die besonders gut zur leckeren Kartoffelsuppe schmeckten.

Die Kindertagesstätte „Kinderzeit“ bedankt sich bei allen Eltern, die durch ihre Hilfe und Unterstützung zum Gelingen dieses schönen Herbstmarktes beigetragen haben.

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Trittau

Feuer verursacht großen Schaden auf Reiterhof in Trittau

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Trittau_Scheunenbrand_Reiterhof_15-(1)

Bild 1 von 6

Foto: mopics.eu

Trittau – Gegen 8:30 Uhr wurde am Sonntagmorgen die Feuerwehr ins Trittauer Feld gerufen. Grund war ein Feuer in einer Scheune eines dort ansässigen Reiterhofes.

Beim Eintreffen der Feuerwehr schlugen bereits Flammen aus dem Dach des mehr als 200 Quadratmeter großen Gebäude.

Neben einer Werkstatt und Sattelkammer war in dem Gebäude wohl auch ein Heulager untergebracht. Schnell wurde für die umliegenden Wehren Großalarm ausgelöst. Neben der Trittauer Feuerwehr waren auch die Feuerwehren, Lüttjensee, Großensee und Glinde mit insgesamt 100 Feuerwehrleuten im Einsatz.

Weshalb das Gebäude in Brand geraten ist wird nun von Brandermittlern der Polizei ermittelt. Diese haben noch während der Löscharbeiten ihre Arbeit aufgenommen. Pferde waren in dem Gebäude glücklicherweise nicht untergebracht.

Neben der Drehleiter und mehreren Löschfahrzeugen kam zur Brandbekämpfung auch ein Bagger zum Einsatz. Während der über vier Stunden dauernden Löscharbeiten wurde ein Feuerwehrmann leicht verletzt und musste ins Krankenhaus gebracht werden.

Da die Brandstelle ein wenig außerhalb von Trittau liegt, musste die Feuerwehr zwei Kilometer Schläuche verlegen. Die L93 war während des Feuerwehreinsatzes voll gesperrt.

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Kultur

Trittau: „Kelvin´s Space“ in der Wassermühle

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Bild. Ronny Lischinski/hfr

Trittau – Ab dem 7. Oktober ist in der Galerie in der Wassermühle Trittau die Ausstellung „Ronny Lischinski – Kelvin’s Space“ zu sehen. Der in Berlin lebende Künstler Ronny Lischinski (*1976 in Lübz) zeigt Malerei, Grafik und Skulptur.

In seiner Ausstellung „Kelvin‘s Space“ bezieht sich Ronny Lischinski auf den Science-Fiction-Roman „Solaris“ von Stanislaw Lem aus dem Jahr 1961. Der Planet Solaris ist fast vollständig von einem „intelligenten“ Ozean bedeckt und Generationen von Menschen haben versucht, ihn zu erkunden und zu verstehen. Geheimnisvolle Dinge und Erscheinungen ereignen sich dort, doch der Planet und sein Ozean entziehen sich jeder menschlichen Erkenntnis. Lems Planet Solaris kann als Analogie für Gott, die Metaphysik oder die Erkenntnisgrenze an sich gelesen werden. Der daran scheiternde Mensch —in der Figur des Kris Kelvin—, der es wie alle anderen nicht vermag, das Wesen des Planeten zu verstehen, wird als das im grenzenlosen All oder Ozean verlorene Individuum gedeutet.

Lischinski erarbeitet in seiner Ausstellung einen Raum, der stellvertretend für Kris Kelvins Gedankenraum steht und dabei auch formale Bezüge zur Raumstation des Romans aufnimmt. Die beklemmende Enge der Angst, des Wahnsinns, der Halluzinationen und der Ungewissheit über sich selbst, verdichten sich in Lischinskis Installation aus Bildern und Skulpturen zu einem Ort, der als Sinnbild des eingeschränkten menschlichen Erkenntnisraums steht.

Ronny Lischinskis Arbeiten haftet etwas Rätselhaftes und Abgründiges an. In seinen Bildern schweben organische und geometrische Formen in menschenleeren Räumen. Weder Bildgegenstand noch Raumkonstruktion erschließen sich, die imaginären Elemente sind in nicht erkennbare Bezüge zueinander versetzt. Es scheint, als verberge sich hinter den abgebildeten Dingen eine zweite geheimnisvolle Wirklichkeit.

Die Ausstellung wird am Samstag, 7. Oktober  um 16 Uhr von Ulrike Lorenzen, Bürgervorsteherin der Gemeinde Trittau, eröffnet. Zur Einführung spricht Dr. Katharina Schlüter, Kuratorin und Geschäftsführerin der Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn. Im Rahmen der Ausstellung findet ein Künstlergespräch am 3. Dezember um 15.00 Uhr statt. Zur Ausstellung erscheint außerdem ein Katalog im Gudberg Nerger Verlag.

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