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Ahrensburger Stadtfest: Mehr Livemusik, mehr Vereine, kein Discotower

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Die Organisatoren freuen sich auf bis zu 100 000 Besucher.
Foto: SL

Ahrensburg – Heute Abend (9. Juni) ab 17 Uhr geht es auf den Bühnen und in den Straßen Ahrensburgs wieder los. Rund 100 000 Besucher erwarten die Organisatoren des Ahrensburger Stadtfests bis Sonntag (11. Juni) in der Stormarner Schlossstadt.

Seit Jahren wird das Lokalkolorit des beliebten Events verstärkt. Eine Tendenz die sich fortsetzt. Mehr Vereine als je zuvor werden 2017 im Vereinsdorf vertreten sein.

In der Großen Straße wird wieder Spiel und Spaß für Kinder aufgebaut werden mit kostenlosen und kostenpflichtigen Angeboten. „Es wird für alle was dabei sein. Das hat sich bereits in den vergangenen Jahren gezeigt und bewährt“, so Organisator Stephan Schächterle, der das Fest gemeinsam mit dem Stadtforum auf die Beine stellt.

Die größte Änderung gibt es in der Hamburger Straße. Dort wird es erstmals seit vielen Jahren keinen Discotower geben. Das liegt an Sicherheitsaspekten, aber auch an konzeptionellen Gründen. In der Vergangenheit war der Discotower der Ort mit dem höchsten Aggressions- und Gewaltpotenzial.Außerdem kam es dort immer wieder zu Problemen mit stark alkoholisierten Jugendlichen, die ihre Getränke im Rucksack mitbringen. Diese Rucksacktouristen sind aber allgemein nicht gerne gesehen. Sie interessieren sich nicht für das restliche Fest, sorgen für Ärger und selbstverständlich sind sie auch Standbetreibern ein Dorn im Auge.

Kendra Hohn, Mitarbeiterin von „Schächterle Consulting and Events“, betont, dass es auf dem gesamten Stadfest genug Angebote für Jugendliche auf den Bühnen gibt. Seien es die Breakdancer des Bruno Bröker Haus, die Tanztalente der „Tanzfabrik“ oder der „Tanzschule am Schloss“, die Sänger der „Musicalschule Ahrensburg“ oder auch die Sportler des ATSV, die sich wieder in der Manhagener Allee präsentieren.

Auf zwei Bühnen in der Großen Straße und Hagener Allee bieten wieder ein umfassendes Musikprogramm geboten. Mit dabei sind erneut „Stew“ aus Ahrensburg, die Flamenco-Rocker „Soltoros“, die Queen-Tribute-Band „MerQury“ oder auch die talentierte junge Songwriterin Helene Nissen, die beim ESC Vorentscheid antrat und kürzlich im Oldesloer KuB ein erstes erfolgreiches Konzert in Stormarn gab.

Weitere musikalische Höhepunkte sind die Peter Maffay Tribute Shows von Andreas Engel oder auch eine der bekanntesten Partybands des Nordens „Zack Zillies“, das Ahrensburger Blues-Talten Kjell oder auch der Auftritt der Hamburger Musikerin Jessy Martens.

Los geht das Fest am 9. Juni um 17 Uhr mit einem Auftritt der Oldesloer Marching Band „Stormarn Magic“.

 

 

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Bad Oldesloe

Oldesloer Jazzsängerin Petra Kott mit Band im KuB

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Foto: Dieter Kahler/hfr

Bad Oldesloe – Die Oldesloer Jazzsängerin Petra Kott und ihre Band spielen erstmalig in einer neuen Formation am Sonntag, 29.10. um 18 Uhr, im historischen Rathaus. Die Band präsentiert traditionelle Standards und moderne Kompositionen des Jazz in faszinierenden Arrangements mit viel Raum für Improvisation.

Ihr Repertoire reicht von Latin, Swing und Blues bis hin zu Balladen. Zusammen mit den Lübecker Musikern überzeugt die Oldesloer Jazzsängerin Petra Kott mit ihrer vielseitigen und gefühlvollen Stimme das Publikum. An diesem Abend besteht die Jazz-Formation aus Olaf Erdman am Schlagzeug, Volker Hahm am Piano, Ralph Schlunk am Saxofon und Christian Decker am Kontrabass.

Tickets sind online und in der Stadtinfo in Bad Oldesloe erhältlich. Kurzentschlossene können auch an der Abendkasse im KuB ab einer Stunde vor Veranstaltungsbeginn Tickets erwerben.

Termine: Sonntag, 29. Oktober 2017, 18 Uhr

Ort: KuB – Kultur- und Bildungszentrum Bad Oldesloe, Saal, Beer-Yaacov-Weg 1, 23843 Bad Oldesloe

Ticketbestellung: 04531/504-199 oder www.kub-badoldesloe.de.

Preise: VVK: 13,50 Euro / 11,50 Euro (erm.), AK: 15,50 Euro / 13,50 Euro (erm.)

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Bad Oldesloe

Fotoimpressionen: 20 Jahre „Stormarn Magic“

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Bad Oldesloe – Die Marching Band „Stormarn Magic“ feierte gemeinsam mit mehreren Gastvereinen das mittlerweile schon 20-jährige Bestehen. Nach einer Parade durch die Innenstadt ging es mit Konzerten und einer abschließenden Feier in der Stormarnhalle weiter. Ein echter Hit war die Tombola, deren 800 Lose schon früh ausverkauft waren. 

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Bad Oldesloe

Alarm! Silence bei „Big City Light“: Erster Solo-Auftritt seit Jahren

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Alarm! Silence: Der Oldesloer Songwriter Patrick Niemeier spielt bei Big City Light. Foto: hfr

Bad Oldesloe –  Es ist zwei Uhr Nachts auf einer Gartenparty in Stormarn. Und während die Partygirlanden bereits halb heruntergefallen sind, das Konfetti leicht zertreten den Boden bedeckt, betritt noch ein Musiker die kleine Bühne, um einige „Lieder der Nacht“ zu spielen. Es sind Songs im Halbdunkel über Liebe und Trennung, über Hoffnung und Verlust über Gewinnen und Verlieren.

So darf man sich das Setting vorstellen in dem der Oldesloer Musiker Patrick Niemeier am 13. Oktober im KuB Saal in der Reihe „Big City light“ auftreten wird. Bekannt ist er vielen Oldesloern vor allem als langjähriger Solist des Jugendchors, mit dem er als Gospelsänger weit über die Region hinaus von sich reden machte. Doch schon damals reichte ihm ein einziges musikalisches Spielfeld nicht.

Nebenbei war er der Frontmann der Oldesloer Alternative-Band „Puppies on acid“, die hunderte Auftritte in der ganzen Republik spielte. „Irgendwann war mir das alles aber zu eng. Ja, ich habe viel Lob als Gospelsänger erhalten, hatte auch als Solist tolle Anfragen, die mich ehrten. Die Band lief ebenfalls super. Aber nach etlichen Jahren war der Punkt gekommen, dass ich mich musikalisch in all dem nicht wiederfand“, so Niemeier heute.

„Die Puppies haben wir nie aufgelöst. Sie bestehen bis heute, aber wir sind nicht mehr wirklich live aktiv in den letzten Jahren. Gospel habe ich hinter mir gelassen. Das waren gute Zeiten, an die man gerne denkt, manchmal auch staunt, was man alles so gemacht hat, aber das ist vorbei“, so Niemeier.

Seitdem hat er zahlreiche Songs geschrieben und aufgenommen. Auftritte spielte er aber nur noch im kleinen Rahmen und auf Open Stages. „Nachdem ich früher schon mal vor 20.000 Leuten auftreten durfte, manches Mal Konzerte ausverkauft waren – stand ich nun also vor 50 Leuten, von denen 30 kopfschüttelnd den Raum verließen. Das hat mich nur bestärkt, weiter an meinen musikalischen Visionen zu arbeiten“, so Niemeier.

Am 13. Oktober sei es das Ziel sich wieder deutlich zugänglicher zu präsentieren, aber dabei trotzdem eine eigenständige, manchmal eigenwillige Note zu behalten. „Meine musikalischen Seelenverwandten reichen von David Bowie über Jeff Buckley und Radiohead hin bis zu Neo-Country a la Conor Oberst, Indie-Pop von The National oder Interpol sowie Postrock von The Notwist und Sigur Ros“, erklärt der Musiker. All das wird irgendwie auch in das Konzert einfließen.„Während es bei den Puppies oft darum ging, den technisch cleversten Song zu schreiben, möchte ich jetzt einfach den traurigsten Song aller Zeiten schreiben“, lacht Niemeier. „Ohne große Ziele geht es bei mir nie“, führt er weiter aus.

Der Auftritt am 13. Oktober wird sein erster echter Solo-Gig seit vielen Jahren sein. Das Konzert „Alarm!Silence. – when the party is over, we will still have to clean up“ beginnt am Freitag um 20 Uhr im Kultur- und Bildungszentrum Bad Oldesloe. Karten kosten 7,50 Euro im Vorverkauf und elf Euro an der Abendkasse. Tickets gibt es unter 04531/504-199 oder www.kub-badoldesloe.de.

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