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Bad Oldesloe

Fünf Jahre Notfallbetreuung: Eine Nanny für alle Fälle

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Andrea Kefrig-Blase (von links) von der Oase mit Notfall-Nannys Anke Klahn und Heidi Schlüschen. Foto: Fischer

Bad Oldesloe – Der Nachwuchs liegt krank im Bett, Mama und Papa müssen auf die Arbeit zu einem wichtigen Meeting. Das ist ein klassischer Fall für die Notfallbetreuung, die im Kreis Stormarn von der Beruf und Familie im HanseBelt gGmbH in Kooperation mit dem Mehrgenerationenhaus Oase in Bad Oldesloe organisiert wird. Innerhalb der fünf Jahre seit Projektstart haben die Betreuerinnen und Betreuer in rund 500 Fällen Eltern „aus der Patsche“ geholfen.

„Wir brauchen eine Vorlaufzeit von maximal zwei Stunden“, sagt Elsbeth Braun, die die Notfallbetreuung koordiniert. Der Bedarf an schneller und unkomplizierter Betreuung wird immer größer. Das Projekt startete vor fünf Jahren zunächst mit vier Kräften, mittlerweile sind fünf Betreuerinnen und ein Betreuer in Stormarn unterwegs – eine weitere Kraft das Team ab Ende Juni verstärken.

Eine der Notfallbetreuerinnen ist Anke Klahn. Für die Eltern sei es nicht immer leicht, berichtet sie: „Ich kann natürlich verstehen, dass es am Anfang eine schwere Sache ist, die Liebsten einer erst mal fremden Person anzuvertrauen.“ Doch bisher habe sie und ihre Kollegen nur gutes Feedback bekommen. „Einige Kinder wollen uns gar nicht mehr weglassen“, sagt Klahn, die immer einen Rucksack mit Spielsachen dabei hat – gepackt je nach Alter des Klienten. „Ein Mädchen war so begeistert, dass sie mich gefragt hat, wann ich denn bei der Familie zum schlafen bleibe.“ Die Notfall-Nannys betreuen Kinder zwischen drei Monaten und 14 Jahren – und das für die Eltern kostenlos.

Das finanzielle übernehmen die Arbeitgeber, die mit HanseBelt einen Vertrag abgeschlossen haben. Immer mehr Firmen erkennen mittlerweile die Notwendigkeit einer familienfreundlichen Arbeitsumgebung. Rund 50 Unternehmen aus den Kreisen Stormarn und Herzogtum-Lauenburg nutzen mittlerweile das Angebot – von Kleinstbetrieben bis hin zu multinationalen Konzernen. „Wir bieten den Service für Unternehmen jeder Größe an“, sagt Patricia Siebel, Geschäftsführerin von Beruf und Familie im HanseBelt. Das Pauschalbetrag orientiere sich dabei an der Größe der Belegschaft. „Wir setzen auf ein solidarisches Konzept“, sagt Siebel. So sei das Angebot auch für kleine Betriebe erschwinglich, die eine familienfreundliche Unternehmenspolitik umsetzen wollen.

Im ersten Jahr hatten die Notfallbetreuer nur neun Einsätze. Mittlerweile snid es etwa 130 pro Jahr. Auch die Zahl der Sonderzeitbetreuungen – also mit mehr Vorlaufzeit geplante Einsätze – sind innerhalb von vier Jahren von einem auf 77 Fälle angestiegen.

Unternehmen erhalten nähere Informationen unter www.buf-ih.de.

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Bad Oldesloe

Bad Oldesloe: Polizei sucht Unfallflüchtigen

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Hier wurde die Laterne umgefahren.
Foto: SL

Bad Oldesloe – Gestern Morgen (18. August) , gegen 10.00 Uhr, stellten Beamte der Polizei Bad Oldesloe im Rahmen der Streife fest, dass in der Bahnhofstraße, unmittelbar an der Ecke zur Katharine-Faust-Straße, ein Laternenmast quer auf dem Gehweg lag.

Offenbar wurde dieser durch ein Fahrzeug umgefahren. Dies ergibt sich aus den Unfallspuren vor Ort. Die Beamten haben auch Glassplitter eines Rücklichtes aufgefunden.

Ein Unnfallverursacher war vor Ort jedoch nicht anzutreffen.

Gemeldet hatte sich auch niemand.

Die Polizei ermittelt wegen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort und sucht in diesem Zusammenhang nun Zeugen?

Wer hat den Unfall beobachtet oder kann möglicherweise sonst Angaben zum flüchtigen Verursacher machen?

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Bad Oldesloe

SPD-Bundestagskandidat absolviert Praxistag in der OASE

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Alexander Wagner informierte sich über das Buchprojekt „Wir sind Wer(t)! Familien stellen sich und ihre Wertevorstellungen vor“ mit OASE-Leiterinnen Wiebke Finck (li.) und Andrea Kefrig-Blase (re.)
Foto: SPD/hfr

Bad Oldesloe – Alexander Wagner, der SPD-Bundestagskandidat für Segeberg/ Stormarn-Mitte, hat das Mehrgenerationenhaus OASE in Bad Oldesloe besucht und im Rahmen eines Praxistages die Arbeit hautnah miterlebt. „Die OASE in Bad Oldesloe zeigt mit ihrer Arbeit, wie gut die Zusammenarbeit und Solidarität zwischen den verschiedenen Generationen funktionieren kann.“

Neben einem Gespräch mit den Vorständen Andrea Kefrig-Blase und Wiebke Finck nahm Wagner an der Dienstbesprechung der Tagespflegepersonen der Kinder-Notfallbetreuung teil, warf einen Blick in die Kinderbetreuung und diskutierte beim Seniorenfrühstück über Tagespolitik.

Wagner zu seinem Praxistag: „Hier merkt man, dass Generationengerechtigkeit wirklich groß geschrieben wird. Im Mittelpunkt der Arbeit in der OASE steht das Credo, niemanden zurückzulassen, zweite Chancen für jung und alt zu ermöglichen, verlässlich zu sein und ein offenes Ohr zu haben.

Ein wichtiges Thema beim Seniorenfrühstück war die Frage nach einer Rente, die auch in den nächsten Jahren und Jahrzehnten reichen wird. „Auch langfristig sollen alle Menschen auf eine sichere und stabile Rente vertrauen können. Ältere Menschen sollen so weiterleben können wie sie es gewohnt sind. Gleichzeitig sollen die Beiträge für die Altersvorsorge die junge Generation nicht zu sehr belasten. Das ist ein zentrales Anliegen der SPD und auch von mir“, so Wagner.

„Ich konnte mich heute in der OASE davon überzeugen, wie gut sich die Generationen untereinander helfen und unterstützen können“, so Wagner.

Wagner zeigte sich beeindruckt von den vielen Aufgaben, die die OASE umsetzt: Kinderbetreuung, Notfallbetreuung für die Stiftung Beruf und Familie Stormarn, Seniorenarbeit, offene Kinder- und Jugendarbeit auf Spielplätzen sowie die Trägerschaft für die offene Ganztagsschule an zwei Grundschulen in Bad Oldesloe. Und bei allem war die OASE stets Vorreiterin in der Region. Er versprach, sich als zukünftiger Abgeordneter weiter für die Förderung der Mehrgenerationenhäuser einzusetzen.

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Bad Oldesloe

Verbrauchergemeinschaft besuchte die „Elphi“

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Teilnehmer der Konzerthausführung
Foto: Waltraut Broschinsky

Bad Oldesloe/Hamburg – Die Verbrauchergemeinschaft Stormarn war wieder unterwegs. Dieses Mal war die neue Hambruger Elbphilharmonie das Ziel. 30 Teilnehmer hatten die Gelegenheit die Elbphilharmonie ganz intim von innen zu erleben. Die Gästeführerin informierte die Zuhörer ausführlich von der ursprünglichen Idee, im ehemaligen Kaispeicher einen kleinen Konzertsaal zu bauen, bis zur endgültigen Umsetzung mit drei Konzertsälen, Gastronomie,  einem Hotel von der 6. bis zur 20. Etage, und Wohnungen.

Zuerst ging es über die 82 m lange Rolltreppe, Tube genannt, hinauf zum ersten Panoramafenster. Von dort ging es direkt weiter über eine kleine Rolltreppe in die 8. Etage, der Plaza, die für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Hier befinden sich auch die Treppenhäuser für den großen und kleinen Konzertsaal.

Auf die Frage nach der Reinigung der Fassade  erklärte die Gästeführerin, dass die Fensterputzer sich an dafür oberhalb des Daches vorgesehenen Haltevorrichtungen abseilen, was aus Sicherheitsgründen aber nur von Mai bis Oktober durchgeführt werden darf.

„Der Höhepunkt war der Besuch in der 13. Etage, mit Zutritt in den Großen Saal, in dem gerade an der Orgel geprobt wurde. So bekam die Gruppe einen Eindruck von der einzigartigen Akustik. Im Anschluss erfolgte noch ein Spaziergang zum Besuch des Zollmuseums und eine Schifffahrt auf der Elbe bei herrlichem Sommerwetter, was zum Gelingen des Programms beitrug“, berichten die Organisatoren von der Verbrauchergemeinschaft.

Da die Nachfrage zu dieser Veranstaltung sehr groß war, wird die Verbrauchergemeinschaft  weitere Termine zur Konzerthausführung in Hamburg anfragen.

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