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Der Kreis

Neues Infoportal soll Unternehmen auf ausländische Touristen einstellen

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Gepäck im Kofferraum (Symbolbild). Foto: Shutterstock.com

Bad Oldesloe – Ausländische Gäste sorgen für kräftiges Wachstum im norddeutschen Tourismus. Nur wer die Bedürfnisse internationaler Gäste kennt, wird langfristig von ihnen profitieren. Das Leitprojekt „Welcome to Metropolregion Hamburg“ unterstützt hier die regionale Tourismuswirtschaft.

Kleine, mittelständische und große Betriebe finden ab sofort auf der kostenfreien Wissensplattform „Logbuch International“ online Hintergrundwissen, praktische Werkzeuge sowie wertvolle Tipps.

Das Tourismusmanagement Stormarn engagiert sich als Projektpartner.

„Um deren Bedürfnissen gerecht zu werden, muss unsere Region gerade in Sachen Service optimal auf die Gäste vorbereitet sein“, sagt die Tourismusmanagerin des Kreis Stormarn Rabea Stahl, die bedingt durch die gute Lage Stormarns an der A1 ein großes Potenzial an neuen Besuchern aus dem Ausland sieht. Das Gemeinschaftsprojekt könne touristischen Akteuren in Stormarn große Hilfestellungen liefern, ist Stahl überzeugt.

4,7 Millionen ausländische Gäste pro Jahr in der Metropolregion

Rund 4,7 Millionen ausländische Gäste übernachten pro Jahr in der Metropolregion Hamburg. Für die kommenden Jahre sagen Marktanalysen weitere Steigerungen internationaler Gäste in Deutschland voraus

Jakob Richter, Leiter der Geschäftsstelle der Metropolregion Hamburg: „Das ist eine große Chance, doch wie können wir die Metropolregion Hamburg gut auf internationale Gäste vorbereiten? Genau hier setzt das Leitprojekt ‚Welcome to Metropolregion Hamburg‘ mit seiner kostenfreien Online-Wissensplattform „Logbuch International“ online an.“

Das „Logbuch International“ online ist für alle touristisch relevanten Branchen gedacht – vom Übernachtungsbetrieb über Gastronomie und Einzelhandel bis hin zu Freizeit- und Kultureinrichtungen sowie Transportunternehmen. Dort richtet es sich an alle Mitarbeiter vom Auszubildenden bis zum Geschäftsführer.

Im Fokus der Informationen stehen insbesondere die für die Metropolregion Hamburg wichtigen Märkte Dänemark, Schweden, Niederlande, Schweiz und Österreich.

Wie wird der internationale Gast zahlen – eher bar oder doch lieber mit Kreditkarte? Sollte man zur Begrüßung die Hand reichen oder Küsschen auf die Wange geben? Wie informieren sich Gäste im Vorfeld ihrer Reise? Welche landestypischen Gepflogenheiten und Erwartungen bringen sie mit? Das „Logbuch International“ online beantwortet diese und viele andere Fragen und vermittelt länderspezifische Kenntnisse.

Für das Projekt engagieren sich 20 touristische Organisationen der Kreise und Städte, sieben Industrie- und Handelskammern und weitere touristische Institutionen in der Metropolregion Hamburg. Anmeldung ab sofort kostenfrei unter www.logbuchinternational.de

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Kultur

Auf Plattdeutsch: „My Fair Lady“ in Ahrensburg

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Die Niederdeutsche Bühne Neumünster ist zu Gast in Ahrensburg. Foto: NB Neumünster

Ahrensburg – Musicals können zum Nachdenken anregen oder einfach nur unterhalten. Ein Musical, das beides in sich vereint, ist „My Fair Lady“. Mit der niederdeutschen Ur-Aufführung des Musicals unter der Gastregie von Philip Lüsebrink feierte die Niederdeutsche Bühne Neumünster (NBN) an Silvester in der Stadthalle in Neumünster eine erfolgreiche Premiere und zündete ein wahres Feuerwerk plattdeutscher Bühnenkunst (so die SHZ vom 04.01.2018).Am 8. und 9. März ist das 21-köpfige Ensemble zu Gast im Alfred-Rust-Saal in Ahrensburg.

Was verrät die soziale Herkunft eines Menschen? Seine Kleidung, sein Beruf, seine Bildung oder seine Ausdrucksweise, seine Sprache? Für den Phonetiker Professor Henry Higgins (Michael Schmidt) ist dies eine sonnenklare Angelegenheit: natürlich die Sprache, das kunstvolle Beherrschen aller Schattierungen und Feinheiten einer gehobenen Ausdrucksweise.

Der Sprachforscher Professor Higgins wettet mit seinem Fachkollegen Oberst Pickering (Volker Rohweder), dass er die Blumenverkäuferin Eliza Doolittle trotz ihres schrillen Dialekts und ihrer ordinären Ausdrucksweise innerhalb von sechs Monaten vom ungestümen Blumenmädchen auf dem Markt zur feinen Dame der besten Gesellschaft mit gepflegter plattdeutscher Ausdrucksweise erziehen kann.

Um die perfekte Besetzung der Hauptrolle Eliza Doolittle zu finden, hatte die NBN drei Profis zum Casting eingeladen. Die examinierte Logopädin Johanna Kittel (27) aus Hamburg überzeugte mit ihrer hinreißenden Stimme und ihrer lockeren Art und setzte sich gegen ihre beiden Konkurrentinnen durch und das ohne Plattdeutsch-Vorkenntnisse und Schauspielerfahrung.

Farbe ins Spiel bringen auf der Bühne auch Frank Juds als lebenslustiger Alfred P. Doolittle, Erika Wittigals Mrs. Higgins, Annett Schnoor als Mrs. Pearce und Tobias von Ankum-Hoch, der einen schmachtenden Freddy Eynsford-Hill abgibt. Als Dienstboten, Markthändler und Leute der feinen Gesellschaft dürfen zudem zahlreiche Nachwuchs-Talente erste Bühnenerfahrungen sammeln.

Das Stück ist ursprünglich angesiedelt zwischen London und Ascot. In der eigens für die NB Neumünster geschriebenen Fassung von Philip Lüsebrink wird es umgesiedelt nach Lüttenbeeken, einer Phantasiestadt mitten in Mittelholstein.

Das Stück wird am Donnerstag und Freitag, 8. und 9. März, jeweils um 20 Uhr im Alfred-Rust Saal in der Selma-Lagerlöf Gemeinschaftsschule, Wulfsdorfer Weg 71,in 22926 Ahrensburg aufgeführt.

Karten kosten zwischen 7 und 12 Euro und sind ab dem 15. Februar an den Markt Theaterkassen: Große Str. 15 a, Ahrensburg, Tel. 04102/51640 und Rathausstr. 25, Bargteheide, Tel. 04532/20800 (zzgl. 10 Prozent Vorverkaufsgebühren), sowie an der Abendkasse erhältlich.

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Familie und Freizeit

Ahrensburg: Verkaufsoffener Sonntag thematisiert E-Mobilität

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Foto: Karstens/Hfr

Ahrensburg – Am 4. März startet der Verein der Kaufleute (Ahrensburger Stadtforum) mit dem ersten verkaufsoffenen Sonntag in den Frühling. Die Geschäfte sind von 13 – 18 Uhr geöffnet.

Mit den Veranstaltungen zu den verkaufsoffenen Sonntagen bietet der lokale Unternehmerverein Ahrensburger Stadtforum dieses Mal einen Überblick über Fahrzeuge der Zukunft. E-Mobilität ist aus Sicht der Veranstalter ein großes Thema und betrifft uns alle, Sportler und Senioren, Privatleute wie Firmeninhaber. In Ahrensburg kann man sich Anfang März informieren, was es Neues auf dem Markt gibt.

Vom Seniorenmobil über das E-Bike bis hin zu PKW und Nutzfahrzeug. An diesem Sonntag zeigen wir alles, was mit E- oder Hybridantrieb unterwegs ist.

Damit für möglichst alle Familienmitglieder etwas dabei ist, werden wieder Spielmöglichkeiten für Kinder angeboten. Die Erwachsenen können gleichzeitig in der Innenstadt das vielfältige Einzelhandelsangebot genießen.

Ahrensburg bietet das, was sich viele wünschen: kleine, inhabergeführte Geschäfte, ein breites Sortiment von Elektroartikeln (Elektro Clasen, Hamburger Straße 19-21) über exklusive Herrenmode (Herrenhaus, Hagener Allee 15) und modernen Schmuck (Juwelier Werning Trendstore, Große Straße 41) bis hin zu schicken Brillen (Johann-to-Settle, Manhagener Allee 7) und liebevoll gestalteten Blumensträußen (Blütenzauber, Große Straße 21).

Dazu das breit gefächerte Angebot des Kaufhauses Nessler in der Hamburger Straße und das örtliche Einkaufszentrum CCA mit großen Filialisten, Lebensmittelgeschäften und dem wunderbaren „All about Tea & Coffee“. Hier kann man übrigens auch mitten in der Innenstadt parken: Über die Straße Reeshoop gelangen Sie an die Kreuzung Klaus- Groth- Straße. Dort befindet sich die Abfahrt zur Tiefgarage CCA.

​Sparen Sie sich den Einkaufsstress großer Centren und Innenstädte, kommen Sie nach Ahrensburg, wo das Einkaufen Spaß macht. (Antje Karstens)

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Bad Oldesloe

Schwedischer Kinder-Bestsellerautor liest in Bad Oldesloe

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Widmark
Foto: Ulrica Zwenger/hfr

Bad Oldesloe – Am Mittwoch, 21. Februar kommt der international renommierte schwedische Autor Martin Widmark nach Stormarn und präsentiert sein gerade erschienenes Buch aus der beliebten LasseMaja-Reihe: „Das Feriengeheimnis“ (Ueberreuter Verlag, ET 16.2.2018) ist ein Rätsel- und Mitmach-Buch für Kinder ab 8 Jahren. Der neue Band aus der schwedischen Krimi-Reihe für Kinder enthält zudem viele spannende Rätsel und Mitmachseiten – eine Anleitung zum Schreiben von Geheimbotschaften, ein Valleby-Quiz, eine Schatzsuche und das Lieblingsrezept aus dem berühmten Valleby-Café Panini und Bernard zum Nachbacken.

Der charismatische Autor präsentiert die neuen Abenteuer der Detektive Lasse und Maja in einer besonderen, interaktiven Leseshow, in der die Zuhörer eingebunden werden. Oldesloe ist nach Berlin die zweite Station der Buchpremiere. Widmark wird zusätzlich aus seinem poetisch-märchenhaften Buch „Linas Reise ins Land Glück“ (Ars Edition, 2017) lesen. Die zwei Lesungen im Kreistagssitzungssaal im Rahmen der Ausstellung „frech, wild & wunderbar – Schwedische Kinderbuchwelten“ sind bereits mit rund 200 Kindern komplett augebucht.

Wer den Autor aber dennoch gerne live erleben möchte, kann am selben Tag um 14 Uhr den kostenfreien Workshop zum Thema „Leseförderung in Schweden – Erfolgsautor Martin Widmark über Kinder, Bildung und die Lust am Lesen“ im Bibliotheksraum der Literaturausstellung besuchen. Martin Widmark gilt als einer der bedeutendsten schwedischen Kinderbuchautoren. Seit 2008 sind seine Bücher die beliebtesten Werke in Schwedens Büchereien und schon elf Mal in Folge erhielt Martin Widmark den Children’s Own Award. Seine Bücher sind stetig auf Bestsellerlisten zu finden, bekamen ausgezeichnete Kritiken und wurden schon in mehr als 30 Sprachen übersetzt.

Bevor Widmark ein „Vollzeit-Autor“ wurde, unterrichtete er als Lehrer in einer Mittelschule und war Schwedischlehrer für Immigranten. Er schrieb auch einige Lehrbücher. Außer dem „Detektivbüro LasseMaja“ schreibt er weitere Kinderbuchserien, Kinderlieder und Lernhilfen. In dem zweistündigen Workshop, der sich an Pädagogen, Bibliothekare, Erzieher, Lehrer, Eltern und weitere Interessierte richtet, nehmen er und Grit Thunemann (Referentin für Kultur der Schwedischen Botschaft Berlin) die Teilnehmer mit in die Möglichkeiten und Praxis der schwedischen Leseförderung.

Rum for Bärn
Foto: Frackmann/hfr

Im Workshop wird ebenfalls das bekannte Bibliothekskonzept „Rum för Barn“ („Raum für Kinder“) des Stockholmer Kulturhuset mit vielen Praxisbeispielen erläutert. Besonders betont werden hierbei die aktive Einbeziehung der Kinder und die Orientierung an ihrer Lebenswelt.

Auch in der Oldesloer Ausstellung wurde ein Bibliotheksraum nach diesem Konzept eingerichtet. „Das Konzept des ‚Rum för Barn‘ in der Ausstellung geht auf und ist sehr erfolgreich. Wir beobachten die Besucher, sowohl Familien als auch Kindergruppen, dabei, wie sie sehr entspannt, aufmerksam, vertieft und interessiert die Bereiche in dem Raum nutzen. Er lädt allein durch seinen gemütlichen Aufbau, die verschiedenen Bereiche und das vorgehaltene Lese- und Kreativangebot dazu ein, sich dort gerne aufzuhalten und zurück zu ziehen“, berichtet Kulturreferentin Tanja Lütje.

Dieses kindzentrierte Bibliothekskonzept als auch Erfahrungsberichte zur Leseförderung in Schweden werden Widmark und Thunemann den Teilnehmern in dem praxisnahen Workshop im ‚Rum rum för Barn‘ der Ausstellung direkt vor Ort vermitteln. Die Veranstaltungen mit Martin Widmark finden in Kooperation mit der Schwedischen Botschaft Berlin statt. Sie sind kostenfrei, um verbindliche Anmeldung wird gebeten: kultur@kreis-stormarn.de.

 

 

 

 

 

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