Foto: Bundespolizei/hfr

Hamburg – Am 20. Mai fand die besondere Spielbegegnung in der 1. Fußball Bundesliga zwischen dem HSV und dem VFL Wolfsburg statt. Die Bundespolizeiinspektion Hamburg hatte sich auf diese Spielbegegnung personell eingestellt. Rund 250 Bundespolizisten waren im bahnpolizeilichen Bereich eingesetzt, um für eine sichere An- und Abreise der Fans sowie den zahlreichen Reisenden im Bahnverkehr zu sorgen.

Durch die starke bundespolizeiliche Präsenz konnten bereits im Vorfeld Auseinandersetzungen zwischen Fangruppierungen verhindert werden; insgesamt gab es eine überschaubare Anzahl von eingeleiteten Strafverfahren (5x Körperverletzung, 1x Raub, 1x Diebstahl, 1x Missbrauch von Nothilfeeinrichtungen, 1x Verstoß Sprengstoffgesetz).

Aber gegen 20.05 Uhr musste eine Präsenzstreife der Bundespolizei dann doch noch einen kuriosen Einsatz am Hamburger Hauptbahnhof übernehmen. Eine Personengruppe (offensichtlich HSV-Fans) geriet in das Visier der Streifenbeamten. In ausgelassener Stimmung (verständlich nach dem Sieg) führten zwei HSV Fans (m. 18,26) eine Querlatte (Gewicht:14 kg) eines Fußballtores mit sich.

Auf Nachfrage eines Bundespolizisten wurde bestätigt, dass es sich bei dieser Querlatte, um eine Latte eines Fußballtores aus dem Volksparkstadium handelt. Nach der Spielbegegnung wurden die Teile eines Fußballtores nicht „ganz sachgerecht“ demontiert am Spielfeld aufgefunden. Daraufhin hatten die beiden HSV-Fans die Querlatte einfach als Souvenir mitgenommen. Das besondere „Mitbringsel“ sollte dann im heimischen Vereinsheim einen besonderen Platz erhalten.

Bei allem Verständnis nach dieser besonderen Fußball – Spielbegegnung für „Souvenirjäger“ musste die Querlatte aus dem Volksparkstadium zunächst einmal sichergestellt werden, um die Besitzverhältnisse zu klären.

Die beiden HSV-Fans konnten anschließend ohne ihr besonderes „Mitbringsel“ ihren Heimweg antreten.

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