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Ahrensburg

Seit 20 Jahren Ehrenamt im Archiv

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Sarach und Wild gratulierten zum 20. Jubiläum im Archivhrung

Ahrensburg – Seit diesem Monat Mai 2017 arbeitet der Ahrensburger Henning Penther seit 20 Jahren im Ahrensburger Stadtarchiv ehrenamtlich mit. Dieses 20-jährige „Dienstjubiläum“ nutzten Bürgermeister Michael Sarach und Bürgervorsteher Roland Wilde, um sich im Namen der Stadtverwaltung und der Bürgerinnen und Bürger herzlich bei Henning Penther zu bedanken.

Seit dem Übergang in den Ruhestand im Mai 1997 ist der ehemalige Groß- und Außenhandelskaufmann, Jahrgang 1937, bis auf die jährlichen Urlaubswochen jeden Dienstag- und Mittwochmorgen von 9.00 bis 12.00 Uhr regelmäßiger Ansprechpartner nicht nur für viele Archivbesucher und Vereine bei Archivauskünften gewesen, sondern auch für die Stadtverwaltung selber – mit eigener Email-Adresse (Henning.Penther@Ahrensburg.de) und Telefondurchwahl (04102 77 141).

Auslöser für sein Ehrenamt war 1997 sein Wunsch, nach jahrzehntelanger Berufstätigkeit vor allem in Afrika mehr Bezug zu seiner Stadt und Region zu bekommen und sich ehrenamtlich vor Ort zu engagieren. Diesen Wunsch hat er sich mit seiner Tätigkeit im Stadtarchiv mehr als erfüllt: Seit langem schon bietet er auch Stadtführungen an und hält Dia-Vorträge zusammen mit Karin Voss zur Geschichte der Ahrensburger Innenstadt.

Seit Beginn seiner Tätigkeit hat Henning Penther vor allem die Dia- und Fotosammlung des Archivs mit ca. 30.000 Motiven digitalisiert und verzeichnet. Außerdem betreut er die für Archivbesucher angelegte zeitgeschichtliche Dokumentation mit ca. 1.000 Schlagwortmappen zu Ahrensburg, den Kartenbestand des Archivs und kümmert sich mit um die Anfragen von Familienforschern zu Einträgen in Sterbe-, Geburts- und Heiratsbüchern. Viele Archivbesucher haben bei ihm mittwochmorgens Rat und Tat im Archivbüro bei ihrer Suche nach Informationen gefunden, und für viele Ahrensburger Vereine ist er der Ansprechpartner bei der Suche nach historischen Fotos oder Daten aus ihrer Vereinsgeschichte.

Ohne die tatkräftige, umsichtige und auch für neue Bürotechnologien aufgeschlossene Mitarbeit von Henning Penther hätte der Betrieb des Stadtarchivs in den vergangenen zwei Jahrzehnten nicht im gewohnten Umfang aufrechterhalten werden können.

Das weiß vor allem auch Stadtarchivarin Dr. Angela Behrens zu schätzen, die seine hervorragende Arbeit lobt und die humorvolle Art von Herrn Penther betont, die die Zusammenarbeit mit ihm ausgesprochen angenehm mache. Michael Sarach und Roland Wilde freute es wie die Stadtarchivarin zu hören, dass Herr Penther auch weiterhin seine ehrenamtliche Arbeit im Stadtarchiv fortsetzen will

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Ahrensburg

Literatur in der Kirche: Chassidische Erzählungen als Ausdruck jüdischer Frömmigkeit

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Helga und Hans Konrad Tempel aus Ahrensburg. Foto: privat

Ahrensburg – Ein philosophischer Abend mit Musik: Dies präsentiert der Förderverein St. Johannes Ahrensburg am kommenden Sonntag, 26. November, in der St. Johanneskirche (Rudolf-Kinau-Straße 19).

Ab 19.30 Uhr werden sich die Fördervereinsmitglieder Helga und Konrad Tempel in einem Vortrag ganz den philosophischen Gedanken Martin Bubers widmen. Interessierte tauchen so musikalisch und auch literarisch in die religiöse Welt des osteuropäischen Judentums vor drei Jahrhunderten ein.

Helga und Konrad Tempel geben einen Einblick in die religiöse Bewegung des Chassidismus, die im 18. Jahrhundert entstand. Martin Buber (1878-1965) hat in seinen Büchern unzählige der in den ukrainischen und polnischen Ghettos von Rabbinern erzählten Geschichten veröffentlicht und so maßgeblich auf den Chassidismus aufmerksam gemacht. Viele der meist kurzen Geschichten Bubers werden vorgelesen.

Musikalisch wird die Veranstaltung durch jüdische Volksmusik untermalt, die „Klezmer-Musik“ genannt wird. Kerstin Garthe (Gesang), Hanna Garthe (Violine), Fabian Garthe (Klarinette), Hannelore Kleefeld (Kontrabass) und Stefanie Mahncke-Wachter (Klavier) werden somit zu der besonderen Atmosphäre des Abends beitragen.

Obwohl Martin Buber selbst über allen jüdischen Richtungen stand, widmete er sich dem Verständnis der jüdischen Bewegung im Westen. Dafür übersetzte er zahlreiche Erzählungen in die deutsche Sprache. Zeit seines Lebens vermittelte Buber zwischen der bedrohten traditionellen jüdischen Welt im Osten und der westlichen wissenschaftlichen und aufklärerischen Moderne.

Der Eintritt ist frei, Spenden dienen dem Erhalt der St. Johanneskirche.

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Familie und Freizeit

Ahrensburg: St. Johannes Gemeinde lädt zum Martinsmarkt

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Foto: Dr. Klaus Tuch/hfr

Ahrensburg – Bald beginnt die Adventszeit und damit wird auch eine lange Tradition der St. Johanneskirche in Ahrensburg weitergeführt.Das Basarteam der Gemeinde organisiert bereits zum 16. Mal den alljährlichen Martinsmarkt. Dafür verwandelt sich das Kirchenschiff am Sonnabend, 25. November, von 14 bis 17 Uhr, in einen vorweihnachtlichen Basar. Das Team aus Ehrenamtlern dekoriert die kirchlichen Räume mit Sternen und vielen Lichtern.

In der St. Johanneskirche (Rudolf-Kinau-Straße 19) werden viele Gegenstände aus den unterschiedlichsten Arbeitsfeldern angeboten, wie Holzarbeiten, Papier, Stoffe und Nähereien sowie Dekorationen für Haus und Garten. Diese Verkaufsprodukte sind über das Jahr beim gemeinsamen Werkeln des Teams entstanden.

Beim Martinsmarkt findet sich Traditionelles und Neues: Es wird einen christlichen Büchertisch und auch einen Flohmarkt geben.

Der Erlös fließt wie immer in soziale Projekte. In gemütlicher Atmosphäre gibt es die Gelegenheit für einen gemeinsamen Kaffee, Kuchen sowie für Gespräche und neue Kontakte

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Bad Oldesloe

Guter Zweck: Emelie und Victorija malten Weihnachtskarten

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Foto: U. Vöcking (DKSB)/hfr

Bad Oldesloe/Bargteheide/Ahrensburg – Es wird kälter und die Adventszeit steht vor der Tür. Nun ist die beste Zeit, um sich die schönsten Weihnachtskarten für Freunde und Verwandte zu sichern. Auch in diesem Jahr bietet der Deutsche Kinderschutzbund in Stormarn wieder zwei schöne Motive an, mit denen Käufer gleichzeitig Gutes tun können.

Jedes verkaufte Exemplar unterstützt nämlich den Familienhilfe-Notfonds, mit dem der Kinderschutzbund armen Kindern im Kreis in finanziellen Notsituationen beisteht. Es gibt viele Anlässe, die das Budget einer Familie sprengen können: die Waschmaschine gibt den Geist auf, ein Kindergeburtstag muss ausgerichtet oder in der Schule muss ein Buch gekauft werden. Der Erlös der Karten ermöglicht es dem Kinderschutzbund, diese Familien unbürokratisch und schnell zu unterstützen.

Die Karten kosten pro Stück 1,50 Euro inklusive Briefumschlag, davon geht 1 Euro direkt an den Familienhilfe-Notfonds. Beide Karten sind von Kindern in den Kinderhäusern Blauer Elefant gestaltet worden. Emelie hat den Schneeman gezeichnet, Victorija das Rentier. Victorijas Talent wurde vom Kinderschutzbund durch eine Patenschaft bei einer professionellen Malerin gefördert.

In folgenden Geschäften sind die Karten ab sofort exklusiv erhältlich:

Ahrensburg

  • Apotheke am Rondeel, Rondeel 9
  • Buchhandlung Stojan, Hagener Allee 3a
  • Schloss-Apotheke, Große Straße 2

Bad Oldesloe

  • Spitzweg Apotheke, Schützenstraße 4
  • Buchhandlung Willfang, Hude 5

Bargteheide

  • Adler Apotheke, Rathausstraße 33
  • Coffee Lounge, Rathausstraße 24-26
  • Rathaus-Apotheke, Rathausstraße 11
  • Stadt-Apotheke, Jersbeker Straße 12

Geschäftliche und größere Bestellungen nimmt ebenfalls die Geschäftsstelle des DKSB gerne entgegen, Telefon 04532-28 06 80.

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