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Ahrensburg

Wenn Teddy Hilfe braucht: Wohlfühl-Projekt zum Rotkreuztag

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Ein Teddy in Not! Rettungssanitäter und die Kinder leisten erste Hilfe. Foto: Heike Schreiber/hfr

Ahrensburg – Sich wohlfühlen: für jeden Menschen bedeutet das etwas anderes. Was genau brauche ich, um mich wohlzufühlen? Das haben die Krippen- und Elementarkinder sowie Mitarbeiter der integrativen Kindertagesstätte Gartenholz des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in den vergangenen zwei Monaten erarbeitet.

Wie viel Spaß die Kinder an diesem Projekt hatten, konnten die Eltern sich Weltrotkreuztag ansehen. Womit und mit wem sich die Jungen und Mädchen wohlfühlen, haben sie mit verschiedensten Mitteln zum Ausdruck gebracht und zeigten dies Eltern und Besuchern im Rahmen der Präsentation bei einem Rundgang durch die Kita.

So malten die Kinder, was ihnen gerade so zum Thema in den Sinn kam und stellen die Bilder aus. Eine Gruppe brachte von zu Hause ein Lieblingsbuch mit und stellte es der Gruppe vor. Eine andere Gruppe malte eine Wohlfühlsonne und erklärte: Ich fühle mich wohl, wenn… ich auf dem Trampolin springe, …mit anderen Kindern spiele und vieles mehr. Eine weitere Gruppe gab einem Kind in der Mitte eine „Komplimente-Dusche“ und wertschätzte das Kind damit.

Bei einem „Massagekreis“ massierten sich die Jungen und Mädchen gegenseitig zu klassischer Musik, andere gruppenübergreifende Angebote hatten zum Beispiel Meditation im Morgenkreis, Yoga, einen Spaziergang der Stille, Mandalas malen und legen, Rangeln und Raufen, Müll sammeln oder Sinne spüren zum Thema.

Die Krippe stellte Collagen der einzelnen Kinder über ihre Lieblingsdinge wie Kuscheltiere, Kuschelorte, Lieblingsessen und ähnliches aus. Außerdem gab es ein Wohlfühlthermometer (wie fühle ich mich bei Regen oder wenn die Sonne scheint) mit fröhlichen oder auch mal traurigen „Wohlfühlgesichtern“.

Während der Ausstellung konnten die Besucher sich auch über das DRK-Projekt „Teddy braucht Hilfe“ informieren, welches die Vorschulkinder der Kita gerade erfolgreich beendet hatten. In den vergangenen Wochen wurde gemeinsam geübt, wie man ein Pflaster klebt oder einen Verband anlegt. Auch wurde ein Notruf simuliert, bei dem die Kinder lernten, worauf es bei einem Notfall ankommt. Höhepunkt war der Besuch eines Krankenwagens. Rettungssanitäter versorgten den verletzten Teddy und erklärten die Funktionen des Fahrzeugs sowie den Inhalt der verschiedenen Fächer.

Alle hatten großen Spaß an dem Wohlfühl-Projekt und waren sich einig, dass die DRK-Kita Gartenholz auch ein Wohlfühlort für viele ist. Zum Abschluss erklärte Kita-Leiterin Heike Schreiber: „Unsere Kita wird sich mit diesem Hausprojekt zum dritten Mal beim ‚Haus der kleinen Forscher‘ bewerben. Damit streben wir die nächste Plakette an.“

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Kultur

Preisgekrönter Nachwuchsfotograf stellt aus

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Eines der Fotos, die Thomas Hempelmann in Ahrensburg präsentiert
Foto: Hempelmann/hfr

Ahrensburg – Thomas Hempelmann (19) gehört zu den ganz jungen Tierfotografen, der 2016 beim Wettbewerb der GDT (Gesellschaft deutscher Tierfotografen) den Titel Europäischer Naturfotograf des Jahres in der Altersgruppe 15-17 Jahre erringen konnte.

Er nutze seine Freizeit während  seines Freiwilligen Ökologischen Jahres im vom Verein Jordsand betreuten Schutzgebiet Hauke-Haien-Koog, um neben der Naturschutzarbeit, seinem Hobby der Tierbeobachtung und Fotografie nachzugehen. Dabei gelangen ihm spektakuläre Aufnahmen von Vögeln der Westküste, die er im Laufe des Jahres beobachtete.

Die besten Fotos stellt er jetzt ab dem 24.8.2017 bis 31.10.2017 im Haus der Natur in Ahrensburg aus.

„Verbinden Sie den Besuch mit einem Rundgang durch die umliegende Parkanlage im Stil eines englischen Landschaftsgartens“, sagen die Organisatoren der Ausstellung..

Das Haus der Natur (Bornkampsweg 35, 22926 Ahrensburg) ist von Montag bis Freitag von 10.00 – 17.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist wie immer frei, eine Spende für die Arbeit des Verein Jordsand wird dankend entgegengenommen.

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Ahrensburg

Austauschprogramm: Aus Ahrensburg nach Idaho

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Michel Schmidt mit seinem Austauschprogramms-Paten Norbert Brackmann (CDU)

Ahrensburg – Der CDU-Bundestagsabgeordnete Norbert Brackmann ist davon überzeugt, dass sich das Austauschjahr positiv auf die Entwicklung des Schülers auswirken wird. „Das werden Eindrücke und Erfahrungen, von denen man ein Leben lang zehren kann,“ ist er sich sicher. „Alle bisherigen Teilnehmer dieses Programms haben mir nach der Rückkehr versichert, dass sie viel für ihr künftiges Leben mitgenommen haben. Daher übernehme ich gerne die Patenschaft,“ so Norbert Brackmann.

In diesem Jahr fiel die Auswahl auf den Ahrensburger Schüler des Eric-Kandel-Gymnasiums, Michel Schmidt (15). Kurz vor dem Start der Reise trafen sich Brackmann und Schmidt in Ahrensburg, um über die Aussichten und Erwartungen auf das kommende Jahr zu sprechen. Obwohl es den Schüler in die Einsamkeit nach Idaho in den Nordwesten der USA führt, ist die Vorfreude groß.

So viel steht bereits fest: Er wird die Zeit in einer Familie auf einer Farm mit drei „Gastgeschwistern“ verbringen. Zur Farm gehören auch über 800 Milchkühe. Besonders freut sich Schmidt auf die Natur und die Wildnis. Da auch Pferde zum Hof gehören, wird er auch den Umgang mit diesen Tieren lernen und freut sich ebenfalls darauf, vielleicht das Reiten zu lernen.

Michel Schmidt und Norbert Brackmann.
Foto: Büro Brackmann / hfr

Freunde und Familie wird der Schüler der 10. Klasse in dem Austauschjahr nicht sehen dürfen – das sehen die Regeln des Austauschprogramms vor. Sorge vor Heimweh hat Schmidt jedoch nicht, dafür ist die Vorfreude zu groß. „Die Schule, die ich besuchen werde, ist mit nur einer Klasse pro Jahrgang überschaubar, genießt aber einen guten Ruf,“ hat Schmidt bereits herausgefunden. Die musikalische Ausrichtung der Schule kommt ihm sehr entgegen, da er bereits in einem Orchester Geige spielt und weiter an seinen Fähigkeiten feilen kann.

„Michel Schmidt hat in der gesamten Bewerbungsphase und in den persönlichen Gesprächen schlichtweg überzeugt. Er hat seine Chance genutzt. Jeder Interessierte kann es ihm gleichtun. Gerne übernehme ich die Patenschaft für einen Schüler oder jungen Berufstätigen. Ich kann nur dazu ermuntern sich bei Interesse zu informieren und dann den Schritt zu wagen. Es ist eine einmalige Möglichkeit, die mit Erfahrungen und Eindrücken belohnt wird, von denen man lange profitieren wird.“, wirbt Norbert Brackmann.

Das Parlamentarische Patenschafts-Programm (PPP) gibt es seit 1983 jedes Jahr und ist ein gemeinsames Programm des Deutschen Bundestages und des US-Congress. Schüler sowie junge Berufstätige haben die Möglichkeit, mit einem Stipendium des Deutschen Bundestages ein Austauschjahr in den USA zu erleben. Dabei übernimmt ein Abgeordneter des Deutschen Bundestages die Patenschaft für einen Teilnehmer aus seinem Wahlkreis.

 

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Leben in Stormarn

Bürgerstiftung Region Ahrensburg mit neuem Vorstandsmitglied

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Der Vorstand der Stiftung mit Dr. Michael Eckstein, Carmen Lau und Dr. Horst Jurkschat.
Foto: BürgerStiftung Region Ahrensburg/hfr

Ahrensburg –  Im Rahmen der letzten Sitzung des Stiftungsrates wurde Carmen Lau in den Vorstand der BürgerStiftung Region Ahrensburg gewählt. Die Stiftungs-Expertin will sich in der BürgerStiftung auch für neue Themen engagieren und dazu beitragen, dass die Stiftung weiter wächst.

Zu ihrem neuen Ehrenamt  sagt Carmen Lau: „Ich beobachte das Engagement und die Aktivitäten der BürgerStiftung seit mehreren Jahren und habe gesehen, dass hier viele Ehrenamtliche professionell und engagiert für die Menschen und das Gemeinwesen aktiv sind. Daher habe ich gerne zugesagt als ich gefragt wurde, ob ich meine Erfahrungen und Kenntnisse hier einbringen will.“

Lau ist in Lübeck geboren. Nach Berufsausbildung und Studium hat sie in unterschiedlichen Bereichen gearbeitet, unter anderem in einer Bank. Seit mehreren Jahren ist sie in der Deutschen Stiftung Völkerverständigung aktiv, die ihren Sitz im Büro der BürgerStiftung hat und mit der BürgerStiftung bei der jährlichen Messe zum Schüleraustausch in Ahrensburg kooperiert. Beruflich ist  Lau in der Geschäftsführung einer Service-Gesellschaft für gemeinnützige Einrichtungen tätig.

Die Mutter von drei erwachsenen Söhnen wohnt seit gut zwei Jahren in Ahrensburg und fühlt sich hier heimisch: „Die freundlichen Menschen, die intakte Natur und die überschaubaren Gemeinden sind ein attraktiver Lebensraum. Als Bürgerin will ich dazu beitragen, dass wir die Gesellschaft menschlicher machen und dass sich noch mehr Menschen hier einbringen.“

„Ich freue mich, dass wir Carmen Lau für die BürgerStiftung gewinnen konnten. Durch den demografischen Wandel und die Zuwanderung entstehen neue Anforderungen an bürgerschaftliches Engagement. Mit der Verstärkung durch Carmen Lau können wir künftig neue Themen aufgreifen“, so Dr. Michael Eckstein, Vorsitzender der BürgerStiftung. Lau ist über das Büro der BürgerStiftung Region Ahrensburg erreichbar.

Informationen zur BürgerStiftung gibt es per Mail an: info@buergerstiftung-region- ahrensburg.de.

Auf der Website der Stiftung werden die Aktivitäten der Stiftung dargestellt, an denen sich neue Ehrenamtliche beteiligen können.

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