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Lübeck

Feuer zerstört Gartenlaube in Lübeck

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EInsatzkräfte der Feuerwehr löschen den Brand in der Gartenlaube. Foto: mopics.eu

Lübeck – Die Serie von Laubenbränden setzt sich fort: In Lübeck muss die Feuerwehr immer wieder Brände in Kleingartenvereinen bekämpfen – zuletzt am Dienstagnachmittag in der Straße „Dornbreite“.

Schon bei der Anfahrt konnten die Helfer der Berufsfeuerwehr Lübeck die Rauchsäule erkennen, die in den verregneten Nachmittagshimmel Lübecks aufstieg.

Bei Eintreffen stand die ohne Strom- und Gasversorgung ausgestattete Gartenlaube und ein angrenzender Geräteschuppen im Vollbrand. Unter Atemschutz gingen zwei Trupps gegen die Flammen an.

Erschwerend für die Mannen der Feuerwehr: Über gut 400 Meter musste eine Wasserversorgung aufgebaut werden. Eine große Gasflasche konnte unbeschadet aus der Gefahrenstelle gebracht werden. Immer wieder hatten die Brandschützer mit Glutnestern speziell in der Dachkonstruktion zu tun.

Nach gut eineinhalb Stunden konnte der Einsatzleiter die Brandstelle an die Kriminalpolizei übergeben, die noch während der Löscharbeiten die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen hat.

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Polizei und Feuerwehr

Lübeck: Nachtportier in Hotel überfallen und ausgeraubt

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Polizei im Einsatz
Symbolfoto: SL

Lübeck – In der Nacht von Samstag auf Sonntag (20.Mai 2018) ist in Lübeck St. Lorenz Süd ein Nachtportier eines Hotels überfallen und beraubt worden. Der bisweilen unbekannte Täter flüchtete mit der Beute, die Polizei sucht Zeugen.

Gegen 02.40 Uhr ging bei der Polizeiregionalleitstelle der Notruf ein, dass soeben der Nachtportier eines Hotels im Bereich Roter Löwe überfallen worden wäre. Mehrere Funkstreifenwagen suchten daraufhin das Hotel in der Dr.- Luise-Klinsmann-Straße auf und fahndeten nach dem flüchtigen Täter.

„Ersten Erkenntnissen nach betrat gegen 02.30 Uhr ein maskierter Mann den Empfangsbereich des Hotels und verlangte nach dem Nachtportier. Als der Hotelangestellte am Tresen erschien, soll der Täter plötzlich eine Waffe gezogen und den Nachtportier damit bedroht haben“, so Polizeisprecher Ulli Fritz Gerlach.

„Unter Vorhalt der Waffe forderte er die Herausgabe von Bargeld. Kurz darauf konnte der Täter mit einem dreistelligen Bargeldbetrag flüchten. Der unter Schock stehende Angestellte rief anschließend die Polizei. Trotz intensiver Fahndungsmaßnahmen konnte der Tatverdächtige nicht mehr angetroffen werden“, beschreibt Gerlach den Überfall.

Es wurden Ermittlungen wegen des Verdachts des schweren Raubes und räuberischer Erpressung aufgenommen. Es werden Zeugen gesucht, die den flüchtigen Täter in der Nacht zu Sonntag im Bereich Roter Löwe beobacbetet haben.

Der Beschreibung nach soll es sich um einen circa 180cm großen Mann mit normaler Statur im Alter von circa 50 Jahren gehandelt haben. Während des Überfalls sprach der Täter fließend Deutsch. Zur Tatzeit war er mit einer grünen Jacke und einer schwarzen Mütze bekleidet.

Sachdienliche Zeugenhinweise nimmt das Kommissariat 13 unter der Telefonnummer 0451/ 1310 entgegen.

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Allgemein

Bombendrohung in Lübeck: Kein Sprengstoff gefunden

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Lübeck Am heutigen Dienstagmorgen (15.05.) wurde an die Gerichte in Lübeck, die Polizei und einige Medien per E-Mail die Androhung versandt, dass beim Amts- und Landgericht in Lübeck Sprengsätze „hochgehen“ würden.

Seitens der Polizei wurden die Räumungen der Gebäude in St. Lorenz Nord, Schwartauer Landstraße und St. Gertrud, Am Burgfeld, veranlasst. Vorsorglich wurden auch die Außenstellen geräumt. Es erfolgte zunächst die Durchsuchung des Landgerichtes bis ca. 13:20 Uhr, anschließend die Durchsuchung des Amtsgerichtes in der Straße „Am Burgfeld“.

„Die Außenstellen waren zuvor nach Lagebewertung wieder freigegeben worden.Beide Durchsuchungen führten nicht zu Funden, so dass nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen die Gebäude jeweils wieder betreten werden konnten“, so Polizeisprecher Stefan Muhtz von der Polizei Lübeck.

Im Einsatz waren knapp 40 Beamte der Polizeidirektion Lübeck, Beamte des Technischen Zuges der 1. Einsatzhundertschaft, der Berufsfeuerwehr Lübeck, des Kampfmittelräumdienstes aus Groß Nordsee sowie elf Sprengstoffspürhunde aus den Polizeidirektionen Ratzeburg, Bad Segeberg, Itzehoe, Kiel, Neumünster und Lübeck.

Die strafrechtlichen Ermittlungen führen die Staatsanwaltschaft Lübeck und das Staatsschutzkommissariat der Bezirkskriminalinspektion Lübeck. Es wird u.a. wegen des Verdachts der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten (§126 StGB) ermittelt. Weiteres wird zurzeit aus ermittlungstaktischen Gründen nicht veröffentlicht.

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Lübeck

Illegal Müll entsorgt und ertappt: Rentner (82) rastet aus!

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Polizei im Einsatz
Symbolfoto: SL

Niendorf – Körperverletzung, beschädigte Autos und Unfallflucht: Ein Senior (82) ist in Niendorf an der Ostsee komplett ausgerastet, nachdem er illegal Müll entsorgte und von einem Anwohner auf sein Fehlverhalten angesprochen wurde.

Der Rentner entsorgte am Sonntagmittag an einem Werstoffbehälter für Altkleider und Glas in der Hermann-Kröger-Straße unter anderem ein leeres Bierfass und Altpapier.

Ein Nachbar hatte die Müllentsorgung beobachtet. Der 37-jährige ging zu dem 82-jährigen und forderte ihn auf, seinen Abfall wieder mitzunehmen. Ohne sich darum zu kümmern, setzte dieser sich jedoch in sein Auto und fuhr los.

Anwohner angefahren

Dabei fuhr er mit der Stoßstange seines Skoda gegen den vor seinem Fahrzeug stehenden 37-jährigen und verletzte diesen am Schienbein und am Oberschenkel.

Auch als der 37-jährige an die Scheibe der Fahrertür des Skoda klopfte, um den Senior auf sein Fehlverhalten anzusprechen, fuhr dieser unbeirrt weiter. Daraufhin öffnete der 37-jährige die Fahrertür und forderte den älteren Herrn auf, stehen zu bleiben.

Doch dieser beschleunigte sein Auto jetzt trotz der geöffneten Fahrertür, so dass er mit der Tür gegen zwei weitere, dort zum Parken abgestellte Pkw stieß und diese beschädigte. Ohne sich um die Schäden zu kümmern, fuhr der 82-jährige in Richtung Bundesstraße davon.

Führerschein wurde beschlagnahmt

Der ältere Herr wurde später von einer Funkwagenbesatzung an seiner Wohnanschrift aufgesucht.

Die Beamten beschlagnahmten seinen Führerschein und leiteten ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Unerlaubten Entfernens vom Unfallort, Gefährlicher Körperverletzung und Nötigung ein. Wegen der unerlaubten Müllentsorgung wird ein weiteres Ermittlungsverfahren eingeleitet.

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