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Leben in Stormarn

DRK: Ein Tag bei der Elemenhorster Feuerwehr

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Foto: Lewe /DRK

Elmenhorst –  Es war ein aufregender Tag für die 100 Kinder der Kindertagesstätte Elmenhorst des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) als sie gruppenweise die benachbarte Freiwillige Feuerwehr Elmenhorst besuchten.

Ein Mal selbst in einem Feuerwehrauto sitzen – das hatten sich die Jungen und Mädchen schon lange gewünscht.

Die freiwilligen Feuerwehrmänner hatten sich für diesen Tag extra freigenommen, beantworteten den Kinder geduldig alle Fragen und erklärten viele technische Details.

Und vielleicht ist damit ja der Nachwuchs an männlichen und weiblichen Feuerwehrleuten in den nächsten Jahren gesichert. Bernd Fritz, Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Elmenhorst, freut sich jedenfalls über Nachwuchs. Kinder können mit zehn Jahren in die Jugendfeuerwehr eintreten.

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Familie und Freizeit

Bürgerstiftung: Jetzt noch auf den Ehrenamtspreis bewerben

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Heiner Garg
Foto: Frank Peter/hfr

Ahrensburg – Die BürgerStiftung Region Ahrensburg schreibt in diesem Jahr einen Preis für Menschen der Region aus, die sich in beispielhafter Weise ehrenamtlich und freiwillig für Kinder und Jugendliche engagieren. Schirmherr ist Dr. Heiner Garg, Minnister für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein.

„Der EhrenamtPreis für Kinder- und Jugendschutz 2017 soll Anerkennung, Beispiel und Ansporn für freiwilliges, ehrenamtliches Engagement geben. Wir rufen dazu auf, Menschen zu benennen, die sich in unserer Region in besonderer Weise ehrenamtlich für Kinder und Jugendliche engagieren. Ausgezeichnet werden soll beispielhaftes Engagement für Kinder zur Verbesserung der Lebenssituation von Kindern und Jugendlichen. Der Preis wird an Menschen vergeben, die sich über längere Zeit engagiert oder in Notlagen geholfen und Verantwortung übernommen haben. Dies können Einzelne oder Gruppen jeden Alters sein.“, erklärten die Organisatoren.

Der Preis ist eine ideelle Auszeichnung, die mit einer Urkunde verbunden ist. Der Preis wird von einer Jury vergeben, der angehören: Dr. Michael Eckstein (BürgerStiftung Region Ahrensburg, Ingrid Hüniken (Emil-von-Behring Gymnasium Großhansdorf), Stefan Kühl (Kreisjugendring Stormarn), Dr. Christina Westphal (Ärztin in Ahrensburg), Christian Wendt (BürgerStiftung Region Ahrensburg) und Birgitt Zabel (Dt. Kinderschutzbund Stormarn). Die Preisträger des EhrenamtPreises der BürgerStiftung der Jahre 2014 bis 2016 können nicht Kandidaten sein. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Alle von der Jury nominierten Kandidaten werden im Rahmen einer Festveranstaltung im November 2017 in Ahrensburg geehrt.

Bewerbungen und Vorschläge für den Preis sind zu richten an die BürgerStiftung Region Ahrensburg, E-Mail: Preis@buergerstiftung-region-ahrensburg.de.

Einsende­schluss ist der 30.09.2017.

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Familie und Freizeit

Zwischen Vermögenssteuer und Glücksrad: Politiker diskutierten im KuB

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Bad Oldesloe – Weitaus weniger klamaukig oder albern als von manchen Mitbürgern erwartet oder befürchtet, diskutierte der Klngstdt e.V. am Sonntag im Oldesloer Kultur- und Bildungszentrum (Kub) mit vier Kandidaten, die sich zur Bundestagswahl aufstellen lassen.

Christian Bernardy als Moderator und Patrick Niemeier als Sidekick am Lichtpult begrüßten zur „Late Night am Nachmittag“ Gero Storjohann (CDU), Alexander Wagner (SPD), Ulrike Täck (Die Grünen) und Tobias Mährlein (FDP) im KuB-Saal. 55 Besucher kamen, um sich die Diskussion anzuschauen.

Der große Streit zwischen den Parteien blieb bei allen Themen aus, aber kleine Sticheleien gab es trotzdem zu hören. „Ich finde es wichtig, dass man sich auch bei Themen unterscheidet, dass man das benennt, denn ansonsten kann ich die Wähler verstehen, die sagen, dass das ja alles nur eine Soße ist irgendwo“, erklärte Wagner. „Auch wenn ich weiß, dass das Herrn Storjohann nicht so gut gefällt, wenn ich da mal was sage“, führte er weiter aus. Storjohann – als einziger der vier Gäste aktuell bereits Abgeordneter – stichelte zurück. „Wem der Wahlkampf schon zu viel und zu anstrengend ist, der ist nicht als Abgeordneter geeignet. Denn das zeigt schon gleich, was da auf einen zukommt“.

Diskutiert wurde zum Beispiel auch über ein Tempolimit auf deutschen Autobahnen. Ein Bereich, in dem Storjohann gar keinen Handlungsbedarf sieht, während Täck durchaus über Fahrzeuge berichtete, die mit 180 an ihr vorbeirauschen und dass sie in der Schweiz ganz andere Erfahrungen gesammelt habe. Beim Dieselskandal waren sich alle einig, dass man mit Fahrverboten gerade nichts erreiche. Wagner und Täck betonten, dass viel mehr die Manager vor Gericht gehören. „Der Skandal ist doch, dass dort betrogen wurde“, so Wagner.

Storjohann glaubt im Bezug auf Populismus nicht, dass sich sehr viele Deutsche von der Politik abgehängt fühlen oder dass die Kluft zu groß werde. Insgesamt gehe es Deutschland und seinen Bürgern gut. Manche Probleme würden größer geredet, als sie sind. „Ich finde , dass man den Bürgern zuhören muss, dann erfährt man viel“, glaubt Wagner. „Ich finde es gefährlich. Die Schere zwischen reich und arm geht weiter auseinander, als Sie beide offenbar denken. Ich verstehe meine Frisörin schon, die nach Abzug aller Steuern nichtmal ans Existenzminium kommt“, so Täck.

Mährlein berichtete aus dem Wahlkampf und von vielen Eindrücken, mit denen er kontaktiert wurde. Nach der anstrengenden Phase – an deren Ende er hofft im Bundestag zu sitzen – sei er er aber auch froh, wenn der Wahlkampf zuende ist. Die größeren Parteien hätten aus seiner Sicht Vorteile im Wahlkampf, weil sie über ganz andere Finanzmittel verfügen. „Ich mach auch alles noch selbst“, betonte Täck ebenfalls. Mährlein hofft, dass die FDP wieder in den Bundestag einzieht und dadurch liberalen Themen mehr Gewicht gegeben wird.  Auf die zum Teil stark kritisierten Plakate der FDP, die sich auf Lindner als Spitzenkandidaten und dessen Inszenierung zu konzentrieren scheinen, angesprochen, sagte er „Herr Lindner kann ja nichts dafür, dass er so gut aussieht“, betonte aber, dass sie die einzige Partei seien, die auch viel Text auf ihren Plakaten habe.

Sven Müggenburg sorgte für die musikalische Untermalung der „Late Night am Nachmittag“
Foto: SL

Von einer Besteuerung von Vermögen halte seine Partei nichts.“Dann zahlt man ja quasi zwei Mal Steuer. Es gibt viele Menschen, die dann erst über ihre Einkommensteuer, dann über ihr Vermögen und dann sogar beim Einkaufen über die Mehrwerststeuer doppelt und dreifach belastet würden“, so Mährlein.  „Da ist die SPD gespalten. Das gebe ich zu. Man muss aber definieren, was eigentlich Vermögen ist, wann fängt das an. Wer ist wann reich? Wir wollen ja nicht an das kleine Einfamilienhaus der Großmutter von nebenan“, so Wagner.

Allgemein machten alle Vertreter deutlich, dass sie zum Teil deutlicher und besser mit der Bevölkerung kommunizieren müssten, um gegen Politikverdrossenheit vorzugehen.

Natürlich gab es – Qualityzeittypisch – auch noch einen unterhaltsamen Teil des Nachmittags. Dabei wurde gemeinsam Glücksrad gespielt. Dieses Spiel gewann Täck für ihre Partei. „Alle anderen sind leider bankrott gegangen“, hieß es am Ende.

Die interne geheime, anonyme Wahl unter den Gästen ließ Alexander Wagner als Sieger aus dem KuB hervorgehen. „Das lässt sich aber nicht einklagen oder einfordern am Wahltag“, scherzte Bernardy, der sich insgesamt sehr zufriedne mit der „Late Night am Nachmittag“ zeigte.

Für den musikalischen Rahmen sorgte Sven Müggenburg von der Oldesloer Band „The Ages.

 

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Familie und Freizeit

Bad Oldesloe: Hablik&Bölck Sonderführung

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Foto: Manuela Stöltin-Stark

Bad Oldesloe – 1926 entstand in Bad Oldesloe das Kontorhaus des großen Unternehmers Friedrich Bölck (1877–1940), der 1907 in Oldesloe ein Feinkostgeschäft eröffnete und landesweit erfolgreich Margarine vertrieb.

Über 80 Jahre später wurden in diesem Kontorhaus Deckenmalereien des international bekannten Künstlers Wenzel Hablik entdeckt, die bis zu diesem Zeitpunkt verborgen waren. Habliks farbiger Raum war in Vergessenheit geraten und wurde nach der Wiederentdeckung Mithilfe vieler engagierter Förderer endlich restauriert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Der nächste Termin für eine Sonderführung Wenzel Hablik & Friedrich Bölck ist der 17. September 2017.

Eine Anmeldung ist erforderlich in der:

Stadtinfo im KuB. E-Mail: stadtfuehrung@badoldesloe.de Telefon: 04531 504-195

oder direkt bei:

Stadtführerin Frau Demiss-Voigtmann E-Mail: demiss-voigtmann@t-online.deTel.: 04531 82447

Treffpunkt am 17. September:    Eingang der Theodor-Strom-Schule, Kontorhaus Bölck, Olivet-Allee 18

Beginn:15 Uhr  Dauer: Vortrag in den Räumlichkeiten ca. 1,5 Stunden

Die Stadt möchte ihre Bürgerinnen und Bürger, aber auch unsere Gäste dazu einladen, die Stadtgeschichte und das Kunstwerk kennen zu lernen. Die Führung wird daher kostenlos angeboten. Referentin ist die offizielle Stadtführerin Frau Sieglinde Demiss-Voigtmann.

Übrigens: Auch individuelle Führungen sind möglich. Ob für Schulklassen oder zum Klassentreffen, als Betriebsausflug, Sommerfest oder Geburtstag. Die Stadtinfo vermittelt.

Eine Übersicht über alle Stadtführungen der Stadt Bad Oldesloe.

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