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Lübeck

A1: Lastwagen-Fahrer (2,6 Promille) baut Unfall und schließt sich in Fahrzeug ein

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Autobahnpolizei im Einsatz (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Lübeck – Am Mittwochabend geriet ein betrunkener LKW-Fahrer auf der A1 im Baustellenbereich vor der Anschlussstelle Lübeck Zentrum in die Leitschutzplanke. Anschließend flüchtete der Mann und schloss sich bei der folgenden Verkehrskontrolle in seinem Fahrzeug ein.

Gegen 18.50 Uhr befuhr ein 58-jähriger Mann mit seiner Sattelzugkombination die BAB1 in Richtung Hamburg. Etwa 1000 Meter vor der Anschlussstelle Lübeck Zentrum kam er nach rechts von der Fahrspur ab und prallte mit seinem Gespann in die Leitschutzplanke.

Zeugen beobachteten, wie der Lastwagen trotz der Kollision weiter in Richtung Hamburg geführt wurde. Die alarmierten Beamten des Polizei-Autobahn-und Bezirksreviers Scharbeutz konnten den Lastwagen kurz darauf auf dem Standstreifen stehend in Höhe Lübeck Zentrum feststellen.

Der Fahrer des Gespanns hatte seinen Lastwagen dort einfach abgestellt, die Türen verschlossen und die Gardinen der Fahrerkabine zugezogen. Er öffnete den Beamten nicht die Tür.

Durch Einschlagen der Seitenscheibe drangen diese anschließend in die Fahrerkabine ein. Dort fanden sie den 58-jährigen im hinteren Bereich der Kabine. Er war nicht mehr ansprechbar und musste mit Hilfe eines Rettungsgerüstes der Berufsfeuerwehr Lübeck aus dem Fahrzeug gerettet werden. Anschließend wurde er in ein Krankenhaus gebracht. Weil zuvor während der Sachverhaltsaufnahme starker Alkoholgeruch im Fahrerhaus festzustellen war, wurde ihm dort eine Blutprobe entnommen.

Im Rahmen der Ermittlungen stellte sich schließlich heraus, dass dem Mann aus Estland ein Blutalkoholwert von 2,66 Promille nachgewiesen werden konnten. Gegen ihn wird nun unter anderem wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt. Die betroffene Außenschutzplanke wurde auf einer Länge von circa 16 Metern beschädigt. Der Schaden beläuft sich auf circa 800 Euro. An dem Lastwagen entstand ein Schaden von 1000 Euro. Während der Bergungsmaßnahmen kam es zu keinen besonderen Vorkommnissen.

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Lübeck

Lübeck: 45-Jährige sitzt mit Stichverletzung im Auto – Verdächtiger festgenommen

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Polizisten nehmen den tatverdächtigen Ehemann fest. Foto: mopics.eu

Lübeck – Gegen Mitternacht (14. auf den 15.11.) wurde eine 45-jährige Frau auf dem Gelände einer Tankstelle in Lübeck St. Lorenz mit Stichverletzungen am Hals in einem Auto aufgefunden. Sie wurde sofort ins Krankenhaus gefahren und dort notoperiert. Ihr Ehemann wurde vorläufig festgenommen.

Gegen 00.00 Uhr wurde eine 45-jährige Lübeckerin in einem Nissan sitzend mit einer Stichverletzung im Halsbereich aufgefunden. Die ersten Ermittlungen ergaben einen Tatverdacht gegen ihren 40-jährigen Ehemann. Die Verletzte wurde notoperiert; Lebensgefahr besteht zurzeit nicht. Weitere Befragungen zu den näheren Tatumständen konnten allerdings noch nicht durchgeführt werden.

In ihrem Nissan ist die Frau zu einer Tankstelle gefahren. Foto: mopics.eu

Der Ehemann wurde gegen 01.00 Uhr in einem Kellerraum eines Mehrfamilienhauses in St. Lorenz Nord von Beamten des Lübecker Zivilstreifenkommandos und Beamten des 2. Polizeireviers vorläufig festgenommen. Der Mann befindet sich zurzeit im Polizeigewahrsam Lübeck.

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Der Kreis

Polizei warnt vor Betrug durch falsche Facebook-Freunde

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Foto: Shutterstock.com

Lübeck / Bad Oldesloe – Die Polizei warnt vor einer aktuellen Betrugsmasche im Internet. In jüngster Vergangenheit erstellen Betrüger vermehrt Kopien ausgesuchter Facebook-Profile mit dem Ziel, von den Geschädigten per SMS Bestätigungscodes für Onlinezahlungen zu erhalten.

Die Masche ist einfach. Der Betrüger sucht sich ein überwiegend öffentlich angelegtes Facebook-Profil ohne oder mit sehr wenig Sicherheitseinstellungen aus. Dann erstellt er ein neues Profil mit demselben Namen und kopiert die vorhandenen Bilder des Originalprofils in das neue Profil hinein. Anhand der öffentlichen Freundesliste in dem originalen Facebook-Profil werden diese Freunde unter einem Vorwand per Facebook-Messenger angeschrieben.

Es wird gebeten, die Handynummer neu zu übermitteln, da diese nicht mehr vorhanden sei. In der Folge werden an die erlangte Handynummer auf Initiative des Täters Codes von Drittanbietern gesendet. Der angebliche Facebook-Freund kündigt diese Codes an und bittet um deren Weiterleitung an seine Handynummer.

Zwar erfolgt in der SMS mit den Codes in der Regel der Hinweis, dass das Einlösen dieser Codes Kosten verursacht, (verschiedene zweistellige Summen), dennoch werden diese in gutem Glauben an den „Facebook-Freund“ weitergeschickt. Dieser setzt die Codes dann für sich ein und erhält den entsprechenden Gegenwert. Die Gebühr wird jedoch über die Handyrechnung des Geschädigten abgegolten.

Die Polizei warnt ausdrücklich davor, Freundschaftsanfragen über Facebook anzunehmen, wenn Zweifel hinsichtlich der Identität des Absenders bestehen. Insbesondere sollte man niemals seine persönlichen Daten, vor allem nicht die Handynummer, per Facebook-Messenger versenden. Zahlencodes sollten in jeden Fall nur nach persönlicher Rücksprache weitergeleitet werden, wenn zweifelsfrei fest steht, dass es sich bei dem Empfänger tatsächlich um den Freund oder Bekannten handelt.

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Lübeck

Keine Untersuchungshaft: Gabelstapler-Rambo (28) kommt frei

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Foto: mopics.eu

Lübeck – Der Mann, der am Sonntagmorgen eine Spur der Verwüstung durch den Skandinavienkai in Lübeck-Travemünde gezogen hat, darf nach Hause gehen.

Die Staatsanwaltschaft hatte zunächst Haftbefehl beantragt, diesen aber wieder zurückgezogen. Der 28-Jährige hat einen festen Wohnsitz. Daher sieht die Staatsanwaltschaft keine Fluchtgefahr. 

Der 28-Jährige bestieg in der Nacht von Sonnabend auf Sonntag einen tonnenschweren Gabelstabler und zerstörte damit auf dem Skandinavienkai rund 40 Fahrzeuge. Darunter waren auch viele Neuwagen. Bei der Aktion verursachte der Mann einen Schaden im einstelligen Millionenbereich. 

Warum der Mann das Hafengelände derart verwüstete, ist unklar. Der 28-Jährige hatte 1,1 Promille und war nur mit Handschuhen bekleidet. Polizisten beendeten die Amokfahrt, indem sie auf den 32 Tonnen schweren Gabelstapler kletterten und mit dem Einsatz von Pfefferspray drohten. 

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