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Don Quijote in Waldstück gefunden: Polizei sucht Besitzer

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Wer vermisst „Don Quijote“? Foto: Polizei

Lübeck – Traf diese Skulptur doch nicht den Geschmack eines Einbrechers, der sie möglicherweise auf einem Diebeszug entwendete? Oder wurde sie gar von dem Besitzer entsorgt? 

Dieser Frage geht derzeit die Polizei in Bad Schwartau nach. Passanten entdeckten am 1. Mai bei einem Spaziergang im Walderholungsgebiet „Riesenbusch“ in der Nähe des Ausflugsortes Emanuel Ruh die 45 Zentimeter hohe Skulptur des Don Quijote.

Die Polizei in Bad Schwartau sucht den Eigentümer und würde gern weitere Einzelheiten zu den Umständen wissen, was Don Quijote in das Waldstück verschlug.

Die Skulptur zeigt den Reiter mit einer Lanze, der Sockel ist aus Backstein. Drahtgeflecht und Sockel sind mit Bronze übergossen. Hinweise an die Polizei in Bad Schwartau unter der Rufnummer 0451-220 750.

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Ratekau: Polizei findet Waffenarsenal

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Ein Blick auf die beschlagnahmten Waffen.
Foto: Polizei / hfr

Ratekau – Am Freitagnachmittag (18.08.) durchsuchten mit einem richterlichen Beschluss Polizeibeamte aus Ratekau eine Anschrift innerhalb der Gemeinde. Zeugen hatten sich gemeldet und mitgeteilt, dass ein junger Mann möglichweise im Besitz von Waffen sei. Es wurde eine Vielzahl von waffenähnlichen Gegenständen aufgefunden und sichergestellt.

Zeugen hatten sich bei den Beamten gemeldet und ihre Befürchtung mitgeteilt, dass ein 25-jähriger im Besitz von Waffen sein solle. Die Staatsanwaltschaft Lübeck erwirkte daraufhin einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung.

Am Freitag wurden dann über 20 Gegenstände sichergestellt. Dabei handelt es sich um diverse Messer, Schwerter, Pistolen, eine Panzerfaust, eine Stilhandgranate und weiteres.

Die sichergestellten Gegenstände werden nun von Beamten des Landeskriminalamtes Schleswig-Holstein hinsichtlich ihrer rechtlichen Einordnung überprüft.

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Herzogtum-Lauenburg

Steinhorst: Rufe aus Feld führten zu Großeinsatz

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Feuerwehr im Einsatz
Symbolfoto: SL

Steinhorst – MysteriöseRufe aus Richtunge eines Feldes, die nicht genau lokalisiert werden konnten, sorgten am Sonntagabend gegen 18 Uhr in Steinhorst für ein Großaufgebot an Rettungskräften. Passanten hatten eine Frau laut nach Hilfe rufen hören. Sie suchten zunächst selbst nach der Quelle der Schreie, konnten aber keine Person finden.

Nach der Benachrichtigung durch die Spaziergänger rückten mehrere Freiwillige Feuerwehren an. Auch die Rettungshundestaffelln des ASB und der DLRG kamen zum Einsatz, in der Hoffnung die Frau zu finden, die nach Hilfe gerufen hatte.

Gerüchte machten im Internet schnell die Runde, dass es eine Person vermisst würde, die gestern Abend auf dem Steinhorst Open Air gewesen sein soll. Dieses Gerücht bestätigte sich bisher nicht. Es ist auch keine Person offiziell vermisst worden.

Weder die Hundesuchstaffeln, noch ein alarmierter Polizeihubschrauber noch die mit Wärmebildkameras ausgestatteten Feuerwehrleute konnten eine Person finden, die die Hilferufe abgesetzt haben könnte. Die Suche wurde schließlich in der Dunkelheit ergebnislos abgebrochen.

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Region

Gefasster Mordverdächtiger: Haftbefehl erlassen

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Symbolfoto: Sergign/shutterstock

Reinbek – Am Donnerstag (17.08.) wurde ein 65-jähriger Mann in Reinbek tot aufgefunden. Die Ermittlungen deuten auf ein Tötungsdelikt hin. Aufgrund der am gestrigen Freitagnachmittag veröffentlichten Personenfahndung nach einem 31-jährigen Tatverdächtigen konnte dieser nach Hinweisen aus der Bevölkerung von Zivilfahndern des Landeskriminalamt Hamburg um 22.35 Uhr in der Nähe des Allermöher Sees in Hamburg-Bergedorf vorläufig festgenommen werden.

Nachdem am Donnerstagabend die Staatsanwaltschaft Lübeck und die Lübecker Mordkommission ihre Arbeit in diesem Fall aufgenommen hatten, wurden sie von Fachkommissariaten der Bezirkskriminalinspektion Lübeck, der örtlichen Kriminalpolizei Reinbek und dem Landeskriminalamt (LKA) Schleswig-Holstein bei ihren Ermittlungen unterstützt. So verfestigte sich im Laufe des Freitagvormittags der Tatverdacht gegen den Stiefsohn des Opfers, den 31-jährigen B.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft ordnete das Amtsgericht Lübeck daraufhin die Veröffentlichung eines Bildes des Tatverdächtigen zu Fahndungszwecken an. Die Umsetzung der Öffentlichkeitsfahndung in den Medien und sozialen Netzwerken übernahm die Pressestelle der Polizeidirektion Lübeck. Unterstützung leistete die Pressestelle der Hamburger Polizei, da es Anhaltspunkte dafür gab, dass sich der gesuchte Tatverdächtige möglicherweise im nahen Hamburger Raum aufhalten könnte.

Aufgrund mehrerer zielführender Hinweise aus der Bevölkerung gelang es Zivilfahndern des LKA Hamburg am Freitagabend (18.08.) um 22.35 Uhr, den gesuchten Tatverdächtigen widerstandslos im Erholungspark Allermöher See vorläufig festzunehmen.

Das Amtsgericht Lübeck hat am Samstagnachmittag Haftbefehl wegen Verdachts des Mordes gegen den 31jährigen Stiefsohn des Opfers erlassen. Dieser ist dringend tatverdächtig, seinen Stiefvater am 17. August im Garten zu dessen Haus heimtückisch durch massive Gewalteinwirkung auf den Kopf getötet zu haben. Das 65 Jahre alte Opfer verstarb aufgrund der Kopfverletzungen und des erlittenen Blutverlustes noch vor Ort.

Der in Berlin lebende Beschuldigte hat den Tatvorwurf bestritten. Er wurde der Justizvollzugsanstalt Lübeck zugeführt.

Die Ermittler bedanken sich für die Unterstützung aus der Bevölkerung und insbesondere den Hamburger Kollegen.

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