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Ahrensburg

"Beherzt"-Projekt: AWO wirbt mit prominenter Unterstützung für Fortsetzung

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Manfred Leuers (AWO), Bundestagsabgeordneter Franz Thönnes (SPD), Anette Schmitt (AWO) und SPD-Bundestagskandidat Alexander Wagner. Foto: hfr

Ahrensburg – Im Rahmen der bundesweiten AWO Aktionswoche 2017 „Echtes Engagement. Echte Vielfalt. Echt AWO“ vom 15. Mai bis 21. Mai 2017 wirbt die AWO in Stormarn mit einer Social-Media-Aktion für die Regelfinanzierung und damit für die Weiterführung von „BEHERZT – Stormarner Präventionsprojekt für Kinder psychisch erkrankter Eltern und ihre Familien“.

Für Kinder sind die Eltern die wichtigsten Menschen im Leben. Leiden Mutter oder Vater an einer psychischen Erkrankung, hat dies gravierende Folgen für die Kinder – ihre gesunde Entwicklung ist gefährdet. Sie haben ein signifikant erhöhtes Risiko, selbst psychisch zu erkranken.

Die betroffenen Kinder und ihre Familien brauchen Entlastung, Austausch und Information.

Hier setzt BEHERZT im Kreis Stormarn mit individuell zugeschnittenen Präventionsangeboten für betroffene Kinder und ihre Familien an. Dazu zählen u.a. Familienberatung, Gruppenangebote für betroffene Kinder und Sensibilisierungsveranstaltungen für pädagogische Fachkräfte.

Die Projektförderung von Aktion Mensch ist im März 2017 ausgelaufen. Aktuell führt die AWO in Stormarn Gespräche mit möglichen Kostenträgern bzgl. einer regelhaften Finanzierung von BEHERZT. Das Fortbestehen der präventiven Unterstützungsangebote für betroffene Kinder ist jedoch nicht gesichert! Ziel der Aktion ist es, auf die Bedeutung von BEHERZT und die aktuelle Situation aufmerksam zu machen.

Deshalb ermuntert die AWO in Stormarn Befürworter des Projektes Selfies (Bilder oder Videoclips) in den Sozialen Netzwerken zu posten, auf denen die jeweilige Person sich mit dem Plakat zu BEHERZT und der Notwendigkeit der Regelfinanzierung bekennt. Weitere Infos und Plakatvorlagen gibt es bei der AWO Stormarn.

Prominente Unterstützer hat die Aktion bereits: Franz Thönnes, SPD- Bundestagsabgeordneter im Wahlkreis Segeberg – Stormarn-Mitte und SPD-Bundestagskandidat Alexander Wagner informierten sich in einem ausführlichen Gespräch über die Projektarbeit von BEHERZT, zeigen Gesicht für die Aktion und sprechen sich damit für die Notwendigkeit der nachhaltigen Etablierung präventiver Unterstützungsangebote für Kinder psychisch erkrankter Eltern im Kreis Stormarn aus.

Wer der Aktion teilnehmen möchte, kann den Hashtag der AWO Aktionswoche und den Hashtag für BEHERZT nutzen: #echtawo #Beherzt. Alternativ können die Bilder auch per Email an kommunikation@awo-stormarn.de gesendet werden. Zum Ende der Aktionswoche werden die Bilder zusätzlich auf der Aktionsseite der Website der AWO in Stormarn (www.awo-stormarn.de) präsentiert.

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Ahrensburg

Austauschprogramm: Aus Ahrensburg nach Idaho

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Michel Schmidt mit seinem Austauschprogramms-Paten Norbert Brackmann (CDU)

Ahrensburg – Der CDU-Bundestagsabgeordnete Norbert Brackmann ist davon überzeugt, dass sich das Austauschjahr positiv auf die Entwicklung des Schülers auswirken wird. „Das werden Eindrücke und Erfahrungen, von denen man ein Leben lang zehren kann,“ ist er sich sicher. „Alle bisherigen Teilnehmer dieses Programms haben mir nach der Rückkehr versichert, dass sie viel für ihr künftiges Leben mitgenommen haben. Daher übernehme ich gerne die Patenschaft,“ so Norbert Brackmann.

In diesem Jahr fiel die Auswahl auf den Ahrensburger Schüler des Eric-Kandel-Gymnasiums, Michel Schmidt (15). Kurz vor dem Start der Reise trafen sich Brackmann und Schmidt in Ahrensburg, um über die Aussichten und Erwartungen auf das kommende Jahr zu sprechen. Obwohl es den Schüler in die Einsamkeit nach Idaho in den Nordwesten der USA führt, ist die Vorfreude groß.

So viel steht bereits fest: Er wird die Zeit in einer Familie auf einer Farm mit drei „Gastgeschwistern“ verbringen. Zur Farm gehören auch über 800 Milchkühe. Besonders freut sich Schmidt auf die Natur und die Wildnis. Da auch Pferde zum Hof gehören, wird er auch den Umgang mit diesen Tieren lernen und freut sich ebenfalls darauf, vielleicht das Reiten zu lernen.

Michel Schmidt und Norbert Brackmann.
Foto: Büro Brackmann / hfr

Freunde und Familie wird der Schüler der 10. Klasse in dem Austauschjahr nicht sehen dürfen – das sehen die Regeln des Austauschprogramms vor. Sorge vor Heimweh hat Schmidt jedoch nicht, dafür ist die Vorfreude zu groß. „Die Schule, die ich besuchen werde, ist mit nur einer Klasse pro Jahrgang überschaubar, genießt aber einen guten Ruf,“ hat Schmidt bereits herausgefunden. Die musikalische Ausrichtung der Schule kommt ihm sehr entgegen, da er bereits in einem Orchester Geige spielt und weiter an seinen Fähigkeiten feilen kann.

„Michel Schmidt hat in der gesamten Bewerbungsphase und in den persönlichen Gesprächen schlichtweg überzeugt. Er hat seine Chance genutzt. Jeder Interessierte kann es ihm gleichtun. Gerne übernehme ich die Patenschaft für einen Schüler oder jungen Berufstätigen. Ich kann nur dazu ermuntern sich bei Interesse zu informieren und dann den Schritt zu wagen. Es ist eine einmalige Möglichkeit, die mit Erfahrungen und Eindrücken belohnt wird, von denen man lange profitieren wird.“, wirbt Norbert Brackmann.

Das Parlamentarische Patenschafts-Programm (PPP) gibt es seit 1983 jedes Jahr und ist ein gemeinsames Programm des Deutschen Bundestages und des US-Congress. Schüler sowie junge Berufstätige haben die Möglichkeit, mit einem Stipendium des Deutschen Bundestages ein Austauschjahr in den USA zu erleben. Dabei übernimmt ein Abgeordneter des Deutschen Bundestages die Patenschaft für einen Teilnehmer aus seinem Wahlkreis.

 

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Leben in Stormarn

Bürgerstiftung Region Ahrensburg mit neuem Vorstandsmitglied

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Der Vorstand der Stiftung mit Dr. Michael Eckstein, Carmen Lau und Dr. Horst Jurkschat.
Foto: BürgerStiftung Region Ahrensburg/hfr

Ahrensburg –  Im Rahmen der letzten Sitzung des Stiftungsrates wurde Carmen Lau in den Vorstand der BürgerStiftung Region Ahrensburg gewählt. Die Stiftungs-Expertin will sich in der BürgerStiftung auch für neue Themen engagieren und dazu beitragen, dass die Stiftung weiter wächst.

Zu ihrem neuen Ehrenamt  sagt Carmen Lau: „Ich beobachte das Engagement und die Aktivitäten der BürgerStiftung seit mehreren Jahren und habe gesehen, dass hier viele Ehrenamtliche professionell und engagiert für die Menschen und das Gemeinwesen aktiv sind. Daher habe ich gerne zugesagt als ich gefragt wurde, ob ich meine Erfahrungen und Kenntnisse hier einbringen will.“

Lau ist in Lübeck geboren. Nach Berufsausbildung und Studium hat sie in unterschiedlichen Bereichen gearbeitet, unter anderem in einer Bank. Seit mehreren Jahren ist sie in der Deutschen Stiftung Völkerverständigung aktiv, die ihren Sitz im Büro der BürgerStiftung hat und mit der BürgerStiftung bei der jährlichen Messe zum Schüleraustausch in Ahrensburg kooperiert. Beruflich ist  Lau in der Geschäftsführung einer Service-Gesellschaft für gemeinnützige Einrichtungen tätig.

Die Mutter von drei erwachsenen Söhnen wohnt seit gut zwei Jahren in Ahrensburg und fühlt sich hier heimisch: „Die freundlichen Menschen, die intakte Natur und die überschaubaren Gemeinden sind ein attraktiver Lebensraum. Als Bürgerin will ich dazu beitragen, dass wir die Gesellschaft menschlicher machen und dass sich noch mehr Menschen hier einbringen.“

„Ich freue mich, dass wir Carmen Lau für die BürgerStiftung gewinnen konnten. Durch den demografischen Wandel und die Zuwanderung entstehen neue Anforderungen an bürgerschaftliches Engagement. Mit der Verstärkung durch Carmen Lau können wir künftig neue Themen aufgreifen“, so Dr. Michael Eckstein, Vorsitzender der BürgerStiftung. Lau ist über das Büro der BürgerStiftung Region Ahrensburg erreichbar.

Informationen zur BürgerStiftung gibt es per Mail an: info@buergerstiftung-region- ahrensburg.de.

Auf der Website der Stiftung werden die Aktivitäten der Stiftung dargestellt, an denen sich neue Ehrenamtliche beteiligen können.

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Ahrensburg

Hammmoor: Motorradfahrer lebensgefährlich verletzt

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Rettungshubschrauber im Einsatz
Symbolfoto: SL

Hammoor/Ahrensburg – Am 15. August, gegen 17.30 Uhr, kam es im Verlauf der Kreisstraße 106, zwischen Hammoor und Ahrensburg, zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem ein Motorradfahrer lebensgefährlich verletzt wurde.

Eine 34-jährige Hamburgerin befuhr mit ihrem Pkw die K 106 in Richtung Ahrensburg und wollte außerorts nach links auf ein Grundstück abbiegen. Hinter ihr fuhr ein 26-jähriger Hamburger mit seinen Kleintransporter und bremste daraufhin sein Fahrzeug ab. Ein 50-jähriger Stormarner befuhr mit seinem Motorrad die K 106 in dieselbe Richtung. Jedoch bemerkte er offensichtlich zu spät, dass der vor ihm fahrenden Transporter stark abbremste und fuhr hinten auf diesen auf.

Durch den Unfall erlitt der Motorradfahrer lebensgefährliche Verletzungen und musste mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Die beiden anderen Unfallbeteiligten blieben unverletzt. Es entstand ein Gesamtsachschaden von ca. 7.000  Euro.

Ob möglicherweise zu geringer Abstand und/oder überhöhte Geschwindigkeit des Motorradfahrers unfallursächlich waren, steht noch nicht fest. Dies müssen weitere Ermittlungen ergeben.

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