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Lübeck

Kein Verkehrsunfall: Schüler (17) stürzte vermutlich in den Tod

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Stormarner Polizei im Einsatz. Symbolfoto: Stormarnlive

Lübeck – Am heutigen Freitag (12.05.), kurz nach Mitternacht, fand eine Streifenwagenbesatzung des 3. Polizeireviers einen leblosen Körper eines 17-jährigen Schlutupers neben der Fahrbahn im Palinger Weg in Lübeck-Schlutup. Dieser wies schwere Verletzungen auf. Nach sofortiger und durch Rettungskräfte fortgeführter Reanimation wurde durch den Notarzt der Tod festgestellt. Die Staatsanwaltschaft Lübeck forderte einen Sachverständigen an. Der Leichnam des jungen Mannes wurde in die Gerichtsmedizin gebracht.

Die im Rahmen der Obduktion des Leichnams festgestellten Verletzungen haben den Verdacht, dass der junge Mann durch einen Unfall im Straßenverkehr getötet worden sein könnte, nicht erhärtet. Verletzungen, die typischerweise durch ein Anfahren mit einem Fahrzeug entstehen, wurden nicht gefunden. Das Verletzungsbild lässt sich nach Einschätzung der rechtsmedizinischen Sachverständigen vielmehr mit einem Sturz aus großer Höhe vereinbaren.

Auch weitere zwischenzeitlich erlangte weitere Ermittlungsergebnisse sprechen gegen einen Verkehrsunfall.

Anhaltspunkte dafür, dass der Verstorbene Opfer eines Gewaltverbrechens geworden sein könnte, sind nicht vorhanden.

Die Ermittlungen zum genauen Ablauf des Geschehens, das zum Tod des Schülers geführt hat, dauern an.

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Gefasster Mordverdächtiger: Haftbefehl erlassen

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Symbolfoto: Sergign/shutterstock

Reinbek – Am Donnerstag (17.08.) wurde ein 65-jähriger Mann in Reinbek tot aufgefunden. Die Ermittlungen deuten auf ein Tötungsdelikt hin. Aufgrund der am gestrigen Freitagnachmittag veröffentlichten Personenfahndung nach einem 31-jährigen Tatverdächtigen konnte dieser nach Hinweisen aus der Bevölkerung von Zivilfahndern des Landeskriminalamt Hamburg um 22.35 Uhr in der Nähe des Allermöher Sees in Hamburg-Bergedorf vorläufig festgenommen werden.

Nachdem am Donnerstagabend die Staatsanwaltschaft Lübeck und die Lübecker Mordkommission ihre Arbeit in diesem Fall aufgenommen hatten, wurden sie von Fachkommissariaten der Bezirkskriminalinspektion Lübeck, der örtlichen Kriminalpolizei Reinbek und dem Landeskriminalamt (LKA) Schleswig-Holstein bei ihren Ermittlungen unterstützt. So verfestigte sich im Laufe des Freitagvormittags der Tatverdacht gegen den Stiefsohn des Opfers, den 31-jährigen B.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft ordnete das Amtsgericht Lübeck daraufhin die Veröffentlichung eines Bildes des Tatverdächtigen zu Fahndungszwecken an. Die Umsetzung der Öffentlichkeitsfahndung in den Medien und sozialen Netzwerken übernahm die Pressestelle der Polizeidirektion Lübeck. Unterstützung leistete die Pressestelle der Hamburger Polizei, da es Anhaltspunkte dafür gab, dass sich der gesuchte Tatverdächtige möglicherweise im nahen Hamburger Raum aufhalten könnte.

Aufgrund mehrerer zielführender Hinweise aus der Bevölkerung gelang es Zivilfahndern des LKA Hamburg am Freitagabend (18.08.) um 22.35 Uhr, den gesuchten Tatverdächtigen widerstandslos im Erholungspark Allermöher See vorläufig festzunehmen.

Das Amtsgericht Lübeck hat am Samstagnachmittag Haftbefehl wegen Verdachts des Mordes gegen den 31jährigen Stiefsohn des Opfers erlassen. Dieser ist dringend tatverdächtig, seinen Stiefvater am 17. August im Garten zu dessen Haus heimtückisch durch massive Gewalteinwirkung auf den Kopf getötet zu haben. Das 65 Jahre alte Opfer verstarb aufgrund der Kopfverletzungen und des erlittenen Blutverlustes noch vor Ort.

Der in Berlin lebende Beschuldigte hat den Tatvorwurf bestritten. Er wurde der Justizvollzugsanstalt Lübeck zugeführt.

Die Ermittler bedanken sich für die Unterstützung aus der Bevölkerung und insbesondere den Hamburger Kollegen.

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Lübeck

Lübeck: Brutale Jugendliche drohen 15-Jährigen von Dach zu werfen

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Lübeck – Am Mittwochabend (16. August 2017) trugen mehrere Jugendliche einen 15Jährigen gegen seinen Willen auf das Dach einer Schule in Lübeck Buntekuh. Dort soll er aus der Gruppe heraus bedroht, getreten und geschlagen worden sein. Es wird unter anderem wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ermittelt.

Gegen 19 Uhr hielt sich ein 15-jähriger Lübecker auf einem beliebten Spielplatz in der Karavellenstraße auf. Nach bisherigen Erkenntnissen soll der junge Mann dort plötzlich rücklings von mehreren Jugendlichen gepackt und anschließend gegen seinen Willen über eine Feuerfluchttreppe auf das Dach der nahe gelegenen Schule getragen worden sein. Ein ebenfalls 15-jähriger Junge drohte zunächst, ihn vom Dach der Schule zu stoßen. Einer seiner Mitstreiter distanzierte sich jedoch von diesem Vorhaben. Während die Jugendlichen noch diskutierten, konnte sich der Geschädigte kurzfristig aus deren Griffen befreien.

Noch bevor er die Flucht antreten konnte, wurde er aus der Gruppe heraus von zwei Jungen angegriffen. Diese sollen den am Boden liegenden Geschädigten mehrfach geschlagen und gegen den Kopf getreten haben. Als sich eine unbeteiligte Person dem Geschehen näherte, flüchteten die Angreifer.

Bedingt durch den Angriff zog sich der Geschädigte mehrere Verletzungen im Gesicht zu. Die Beamten der Polizeistation Buntekuh ermitteln unter anderem wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung. Ein 14-jähriger und ein 16-jähriger Tatverdächtiger sowie zwei 15-jährige Tatverdächtige konnten bereits ermittelt werden.

Es werden weitere Zeugen gesucht, die Angaben zu den Angreifern und dem Tathergang machen können. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 0451/131-0 entgegen.

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Lübeck

Lübeck: Kofferdiebstahl nur vorgetäuscht ?

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Symbolfoto: Bundespolizei/hfr

Lübeck – Am Donnerstagvormittag, 10.August, klingelte eine 54-jährige Reisende bei der Bundespolizei am Lübecker Hauptbahnhof. Die Frau erklärte den Beamten, dass ihr beim Umsteigen in Hannover, auf einer Rolltreppe, durch einen jungen Mann ihr Koffer entrissen worden sei.

In dem Koffer hätten sich diverse Gegenstände befunden, der Wert des Koffers mit Inhalt lag demnach bei ca. 2000 – 3000 Euro. Die Beamten nahmen die Anzeige der Frau auf und telefonierten zwischenzeitlich mit Kollegen in Hannover. Die Bundespolizisten in Hannover überprüften die Videoaufzeichnungen, konnten aber einen Vorgang wie den beschriebenen nicht finden.

Was sie aber fanden waren Video-Aufzeichnungen die zeigen, dass die Frau bei ihrer Ankunft in Hannover aus dem Zug steigt – aber ohne Koffer. Nun war die Überraschung groß, die Bilder wurden nach Lübeck übermittelt, die dortigen Beamten erkannten ihre Besucherin und konfrontierten sie mit der Tatsache. Die 54-jährige konnte sich nach eigener Aussage die Angelegenheit nicht erklären und wollte sich dann nicht weiter dazu äußern.

Die Bundespolizei prüft nun, ob eine Anzeige wegen Vortäuschens einer Straftat folgt.

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