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Ahrensburg

Medaillen für Stormarner Turnerinnen

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Foto: Biemann / hfr

Kiel – Bei den Landeseinzelmeisterschaften am 6. und 7. Mai in Kiel präsentierten sich die Stormarner Turnerinnen in guter Form. Am Samstag gab es 3 Wettkampfklassen in der modifizierten Kür (Leistungsklasse 1). Die olympischen Anforderungen sind hier in vereinfachter Form zu erfüllen.

In der Altersklasse 12/13 Jahre gab es gleich 2 Medaillen für Stormarn. Den Vizetitel errang Emma Biemann vom SV Großhansdorf mit 48,15 Punkte. „Endlich bin ich mal nicht vom Balken gefallen“ freute sie sich nach dem Wettkampf. Nur ein Zehntel weniger (48,05 Punkte) und die Bronzemedaille gewannen Anna-Marie Jandtke vom TSV Trittau und Sirkka Müller-Thomsen vom Eckernförder MTV. Die Landesmeisterin Lilly Reimers (48,65 Punkte, Eckernförder MTV) und Emma sind nun für den Deutschland-Cup qualifiziert, der im Rahmen des Deutschen Turnfestes vom 3.-10. Juni in Berlin stattfindet.

Jeder Landesturnverband (22) darf hier 2 Turnerinnen melden. Eventuell auch 3, wenn nicht alle Turnverbände Turnerinnen melden. Die weiteren Platzierungen: 6.Platz Sofia Freire Mendes vom SV Großhansdorf, 45,70 Punkte, 7. Platz Ronja Rischke vom TSV Trittau, 45,65 Punkte und 8. Platz Nele Julian ebenfalls vom TSV Trittau, 44,20 Punkte.

Foto: Biemann

In der Altersklasse 14/15 Jahre freute sich Selina Julian vom TSV Trittau über die Silbermedaille (47,55 Punkte). „Damit habe ich nicht gerechnet“ erzählt sie freudestrahlend nach dem Wettkampf. Beim Deutschland-Cup wird sie nicht antreten können, da sie dort mit einem Hamburger Verein hinfährt. Den 11. Platz erreichte mit 43,60 Punkten Linne Visscher vom SV Großhansdorf und „endlich mal nicht letzte“ wurde ihre Vereinskameradin Lola Sagener mit 42,50 Punkten. Es siegte mit 49,40 Punkten Freya Frank vom VfL Pinneberg.

In der Altersklasse 16 Jahre und älter war beste Stormarnerin Mareen Jacobs vom TSV Trittau mit 49,45 Punkten. Greta und Emma Kastien vom SV Großhansdorf belegten die Plätze 9 (48,75 Punkte) und 13 (47,75 Punkte). Greta darf beim Deutschland-Cup starten, da alle Turnerinnen vor ihr bis auf die Siegerin Sajah Möller vom 1. SC Norderstedt nicht fürs Turnfest gemeldet sind. Die weiteren stormarner Platzierungen: Nicole Nebel vom SC Wentorf wurde mit 47,00 Punkten 16. Den 24. Platz erreichte Linnea Kieling mit 43,45 Punkte und Florentina Kruske wurde mit 42,05 Punkten 26. (Beide TV Bargteheide)

Am Sonntag den 14. Mai finden die Landesgerätemeisterschaften statt. Hier dürfen die 6 besten der Altersklassen 12-15 und 16 und älter um die Titel an den einzelnen Geräten: Sprung, Stufenbarren, Schwebebalken und Boden kämpfen.

Es haben sich folgende Turnerinnen qualifiziert:

AK 12-15 Stufenbarren: Selina Julian, Emma Biemann, Sofia Freire Mendes

Schwebebalken: Emma Biemann, Anna-Marie Jandtke

Boden: Selina Julian, Ronja Rischke, Linne Visscher. Selina wird leider nicht teilnehmen können, da sie zu einen Schulaustausch nach Frankreich fährt, am Boden wird ihre Schwester Nele als 7-qualifizierte ins Finale nachrücken.

AK 16+: Sprung: Emma Kastien

Einzige Turnerin aus Stormarn bei den Landesmeisterschaften im olympischen Programm nach den internationalen Code de pointage (Wertungsvorschriften) war Eva Hansen vom SV Großhansdorf, die glücklich mit einer Silbermedaille den Wettkampf am Sonntag, den 7. Mai beendete. Am Boden zeigte sie zum ersten Mal einen gestreckten Salto rückwärts mit einer Doppelschraube. „Eva hat sich gut entwickelt. Ihre Übungen sind stabiler geworden und ihre Übungen wirken reifer und ausdrucksstärker“ kommentiert die stolze Trainerin Eike Biemann.

Eva hat sich an allen Geräten ins Finale geturnt, kann aber aufgrund eines 3-wöchigen Schulpraktikums auf einem Bauernhof in Ostdeutschland nicht an der Gerätemeisterschaft teilnehmen

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Ahrensburg

Austauschprogramm: Aus Ahrensburg nach Idaho

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Michel Schmidt mit seinem Austauschprogramms-Paten Norbert Brackmann (CDU)

Ahrensburg – Der CDU-Bundestagsabgeordnete Norbert Brackmann ist davon überzeugt, dass sich das Austauschjahr positiv auf die Entwicklung des Schülers auswirken wird. „Das werden Eindrücke und Erfahrungen, von denen man ein Leben lang zehren kann,“ ist er sich sicher. „Alle bisherigen Teilnehmer dieses Programms haben mir nach der Rückkehr versichert, dass sie viel für ihr künftiges Leben mitgenommen haben. Daher übernehme ich gerne die Patenschaft,“ so Norbert Brackmann.

In diesem Jahr fiel die Auswahl auf den Ahrensburger Schüler des Eric-Kandel-Gymnasiums, Michel Schmidt (15). Kurz vor dem Start der Reise trafen sich Brackmann und Schmidt in Ahrensburg, um über die Aussichten und Erwartungen auf das kommende Jahr zu sprechen. Obwohl es den Schüler in die Einsamkeit nach Idaho in den Nordwesten der USA führt, ist die Vorfreude groß.

So viel steht bereits fest: Er wird die Zeit in einer Familie auf einer Farm mit drei „Gastgeschwistern“ verbringen. Zur Farm gehören auch über 800 Milchkühe. Besonders freut sich Schmidt auf die Natur und die Wildnis. Da auch Pferde zum Hof gehören, wird er auch den Umgang mit diesen Tieren lernen und freut sich ebenfalls darauf, vielleicht das Reiten zu lernen.

Michel Schmidt und Norbert Brackmann.
Foto: Büro Brackmann / hfr

Freunde und Familie wird der Schüler der 10. Klasse in dem Austauschjahr nicht sehen dürfen – das sehen die Regeln des Austauschprogramms vor. Sorge vor Heimweh hat Schmidt jedoch nicht, dafür ist die Vorfreude zu groß. „Die Schule, die ich besuchen werde, ist mit nur einer Klasse pro Jahrgang überschaubar, genießt aber einen guten Ruf,“ hat Schmidt bereits herausgefunden. Die musikalische Ausrichtung der Schule kommt ihm sehr entgegen, da er bereits in einem Orchester Geige spielt und weiter an seinen Fähigkeiten feilen kann.

„Michel Schmidt hat in der gesamten Bewerbungsphase und in den persönlichen Gesprächen schlichtweg überzeugt. Er hat seine Chance genutzt. Jeder Interessierte kann es ihm gleichtun. Gerne übernehme ich die Patenschaft für einen Schüler oder jungen Berufstätigen. Ich kann nur dazu ermuntern sich bei Interesse zu informieren und dann den Schritt zu wagen. Es ist eine einmalige Möglichkeit, die mit Erfahrungen und Eindrücken belohnt wird, von denen man lange profitieren wird.“, wirbt Norbert Brackmann.

Das Parlamentarische Patenschafts-Programm (PPP) gibt es seit 1983 jedes Jahr und ist ein gemeinsames Programm des Deutschen Bundestages und des US-Congress. Schüler sowie junge Berufstätige haben die Möglichkeit, mit einem Stipendium des Deutschen Bundestages ein Austauschjahr in den USA zu erleben. Dabei übernimmt ein Abgeordneter des Deutschen Bundestages die Patenschaft für einen Teilnehmer aus seinem Wahlkreis.

 

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Leben in Stormarn

Bürgerstiftung Region Ahrensburg mit neuem Vorstandsmitglied

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Der Vorstand der Stiftung mit Dr. Michael Eckstein, Carmen Lau und Dr. Horst Jurkschat.
Foto: BürgerStiftung Region Ahrensburg/hfr

Ahrensburg –  Im Rahmen der letzten Sitzung des Stiftungsrates wurde Carmen Lau in den Vorstand der BürgerStiftung Region Ahrensburg gewählt. Die Stiftungs-Expertin will sich in der BürgerStiftung auch für neue Themen engagieren und dazu beitragen, dass die Stiftung weiter wächst.

Zu ihrem neuen Ehrenamt  sagt Carmen Lau: „Ich beobachte das Engagement und die Aktivitäten der BürgerStiftung seit mehreren Jahren und habe gesehen, dass hier viele Ehrenamtliche professionell und engagiert für die Menschen und das Gemeinwesen aktiv sind. Daher habe ich gerne zugesagt als ich gefragt wurde, ob ich meine Erfahrungen und Kenntnisse hier einbringen will.“

Lau ist in Lübeck geboren. Nach Berufsausbildung und Studium hat sie in unterschiedlichen Bereichen gearbeitet, unter anderem in einer Bank. Seit mehreren Jahren ist sie in der Deutschen Stiftung Völkerverständigung aktiv, die ihren Sitz im Büro der BürgerStiftung hat und mit der BürgerStiftung bei der jährlichen Messe zum Schüleraustausch in Ahrensburg kooperiert. Beruflich ist  Lau in der Geschäftsführung einer Service-Gesellschaft für gemeinnützige Einrichtungen tätig.

Die Mutter von drei erwachsenen Söhnen wohnt seit gut zwei Jahren in Ahrensburg und fühlt sich hier heimisch: „Die freundlichen Menschen, die intakte Natur und die überschaubaren Gemeinden sind ein attraktiver Lebensraum. Als Bürgerin will ich dazu beitragen, dass wir die Gesellschaft menschlicher machen und dass sich noch mehr Menschen hier einbringen.“

„Ich freue mich, dass wir Carmen Lau für die BürgerStiftung gewinnen konnten. Durch den demografischen Wandel und die Zuwanderung entstehen neue Anforderungen an bürgerschaftliches Engagement. Mit der Verstärkung durch Carmen Lau können wir künftig neue Themen aufgreifen“, so Dr. Michael Eckstein, Vorsitzender der BürgerStiftung. Lau ist über das Büro der BürgerStiftung Region Ahrensburg erreichbar.

Informationen zur BürgerStiftung gibt es per Mail an: info@buergerstiftung-region- ahrensburg.de.

Auf der Website der Stiftung werden die Aktivitäten der Stiftung dargestellt, an denen sich neue Ehrenamtliche beteiligen können.

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Ahrensburg

Hammmoor: Motorradfahrer lebensgefährlich verletzt

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Rettungshubschrauber im Einsatz
Symbolfoto: SL

Hammoor/Ahrensburg – Am 15. August, gegen 17.30 Uhr, kam es im Verlauf der Kreisstraße 106, zwischen Hammoor und Ahrensburg, zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem ein Motorradfahrer lebensgefährlich verletzt wurde.

Eine 34-jährige Hamburgerin befuhr mit ihrem Pkw die K 106 in Richtung Ahrensburg und wollte außerorts nach links auf ein Grundstück abbiegen. Hinter ihr fuhr ein 26-jähriger Hamburger mit seinen Kleintransporter und bremste daraufhin sein Fahrzeug ab. Ein 50-jähriger Stormarner befuhr mit seinem Motorrad die K 106 in dieselbe Richtung. Jedoch bemerkte er offensichtlich zu spät, dass der vor ihm fahrenden Transporter stark abbremste und fuhr hinten auf diesen auf.

Durch den Unfall erlitt der Motorradfahrer lebensgefährliche Verletzungen und musste mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Die beiden anderen Unfallbeteiligten blieben unverletzt. Es entstand ein Gesamtsachschaden von ca. 7.000  Euro.

Ob möglicherweise zu geringer Abstand und/oder überhöhte Geschwindigkeit des Motorradfahrers unfallursächlich waren, steht noch nicht fest. Dies müssen weitere Ermittlungen ergeben.

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