„Segeljacht“. Foto: Polizeidirektion Lübeck

Neustadt – Das zweite Ruder hatte er bereits verloren, der Mast war eigentlich eine Dachlatte und das Kunststoff-Faltboot sehr instabil: Vor dem Hafen von Neustadt hat die Wasserschutzpolizei einen offenbar manövrierunfähigen Segler in einem Mini-Boot aufgegriffen, der dort seit mindestens seiner Stunde vor sich hin dümpelte.

Die Beamten der Wasserschutz aus Travemünde fuhren am Sonntagnachmittag gegen 14.15 Uhr mit dem Polizeiboot „Habicht“ in den Hafen von Neustadt (Ostholstein). Dabei fiel ihnen in einiger Entfernung bereits das kleine Faltboot mit einem dürftigen Segel auf. Als sie nach gut einer Stunde wieder aus dem Hafen herausfuhren, sahen sie das Boot immer noch an nahezu identischer Stelle. Das Segel war mittlerweile eingezogen und der Bootsinsasse versuchte angestrengt mit einem Ruder gegen den Wind in Richtung Pelzerhaken zu kommen. So holten die Wasserschützer den Mann an Bord und nahmen sein Boot ins Schlepp.

Der Bootsführer wurde am Ausgangsort seiner Seereise am Campingplatz in Pelzerhaken abgesetzt. Eine Seefahrt ist nicht immer lustig.

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