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Glinde

Glinde: Zeugen nach Tankstellenüberfall gesucht

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Symbolfoto: Stormarnlive

Glinde – Am Sonntag, 7. Mai, gegen 21.55 Uhr, kam es zu einem Überfall auf die STAR-Tankstelle in der Möllner Landstraße in Glinde.

Ein maskierter Mann betrat den Verkaufsraum der Tankstelle, bedrohte den 19-jährigen Angestellten mit einem Messer und forderte die Herausgabe des Bargeldes. Der Täter erbeutete einen niedrigen Geldbetrag aus der Kasse und flüchtete unerkannt in unbekannte Richtung.

Der 19-jährige Mitarbeiter der Tankstelle wurde nicht verletzt. Er beschrieb den Täter wie folgt: – Ca. 20 Jahre alt – Ca. 1,80 m groß – Etwas dicklich – Dunkle, gelockte Haare Er war bekleidet mit: – Einem dunklem Kapuzenpulli mit weißer Aufschrift – Einer dunklen Jogginghose – Er trug eine schwarze Sturmhaube

Zeugen gesucht: Wer kann Angaben zur Tat oder den Tätern machen? Wem ist in der Möllner Landstraße oder Umgebung eine verdächtige Person aufgefallen, auf die die o. g. Beschreibung zutrifft? Zeugenhinweise bitte an die Kriminalpolizei in Reinbek unter der Telefonnummer 040 / 727707-0.

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Glinde

Suck’sche Kate vom Einsturz bedroht: Wird der Besitzer enteignet?

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Die Suck’sche Kate in Glinde. Foto: B’90/Die Grünen

Glinde – Der Verfall der Suck’sche Kate in Glinde schreitet voran. Inzwischen gibt der Dachfirst nach, das Reetdach droht einzustürzen. Sollte der Besitzer das historische Gebäude weiterhin nicht sanieren, ist auch eine Enteignung möglich.

Auch ein halbes Jahr, nachdem der Kreis die Arbeiten zur Sanierung des historischen Gebäudes genehmigt hat, rührt der Eigner keinen Finger.

Die Planungen der Architektin sind schon lange abgeschlossen. Die Arbeiten sollten bereits am 1. Oktober beginnen. Doch bislang hat der Bauherr keine Aufträge erteilt.

Die Grünen setzen sich seit langem zusammen mit Glinderinnen und Glindern für die Bewahrung der Suck’schen Kate ein. Sie haben schon vor einiger Zeit eine Kundgebung vor dem Haus an der Dorfstraße veranstaltet, fast 200 Unterschriften gesammelt und mit einer Postkartenaktion den Eigentümer aufgefordert, endlich mit den dringenden Arbeiten zu beginnen.

Doch der Hamburger Unternehmer stelle sich taub, wie Jan Schwartz, Ortsvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen in Glinde, sagt: „Herr Z. scheint das Haus bewusst verfallen lassen zu wollen.“

Er fordert jetzt eine härtere Gangart von den Behörden: „Die können ein Zwangsgeld androhen“, sagt Schwartz, der Mitglied im Bauausschuss ist. „Das dürfte schon bald kommen.“ Damit soll der Besitzer gezwungen werden, die Standsicherheit des Reetdaches zu gewährleisten. Ihm würde dafür eine Frist gesetzt.

Auch eine Enteignung ist möglich

Die nächste Stufe wäre die Enteignung, die nach Denkmalschutzrecht möglich ist. Dort heißt es in Paragraf 21: „Die Enteignung von Kulturdenkmalen ist zulässig, wenn auf andere Weise eine Gefahr für deren Erhaltung nicht zu beseitigen ist.“ Der einschneidende Schritt kann sowohl vom Land, dem Kreis als auch von der Stadt eingeleitet werden. Allerdings dauert solch ein Verfahren meist lange. Bis dahin könnte es für die Kate zu spät sein.

Deshalb wollen die Grünen mit den anderen Glinder Parteien zusammen mit Bürgerinnen und Bürgern eine große Demonstration vor dem Privathaus des Unternehmers in Hamburg auf die Beine stellen. „Wie wir Herrn Z. in den vergangenen Jahren kennengelernt haben, wird er sich von der Androhung eines Zwangsgeldes nicht groß beeindrucken lassen“, glaubt Schwartz. „Da ist deutlich mehr Druck nötig. Wir werden nicht zulassen, dass dieses identitätsstiftende Haus aus Glinde verschwindet.“

Für viele Glinder ist das 1855 erbaute Haus ein Wahrzeichen der Stadt. In dem Fachwerkhaus hatte einst der Gemeindevorsteher Johann Hinrich Suck mit seiner Familie gelebt. Bis 2011 bewohnte seine Enkelin das historische Haus. Nach ihrem Tod verkaufte es die Erbin.

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Glinde

92-Jähriger Glinder gibt freiwillig den Führerschein ab

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Dienststellenleiter Andreas Appel, Hans Meier sowie Bürgermeister Rainhard Zug (v.li.). Foto: Stadt Glinde/C. Kriegs -Schmidt

Glinde – Er wolle mit gutem Beispiel vorangehen. Da er sich nicht mehr fit genug und zu alt zum Autofahren fühlte, gab der Glinder Hans Meider erst sein Auto und dann freiwillig auch seinen Führerschein ab.

„Mein Auto habe ich erst vor drei Wochen abgebeben“, so der 92-jährige Glinder Hans Meier, der im Beisein von Glindes Bürgermeister Rainhard Zug nun freiwillig seinen Führerschein an Andreas Appel, Dienststellenleiter der Glinder Polizei abgegeben hat.

„Das hat Seltenheitswert und ist ein großer Schritt. Die Freiheit der Mobilität ist weg“, sagt Andreas Appel und lobt Meiers Entscheidung, zu der sich nur wenige Menschen entschließen. Dabei sei gerade das Fahren im hohen Alter nicht ohne Risiken. Das Reaktionsvermögen nimmt erwiesenermaßen ab und auch Tabletten können die Fahrtüchtigkeit negativ beeinflussen.

Hans Meier, der seinen Führerschein 1951 machte, fuhr über eine Million Kilometer und hatte in seiner Zeit als Autofahrer etliche Autos. Und noch etwas kleines Gutes hat die Sache: Hans Meier bekam 4 Euro Kfz-Steuern zurück erstattet.

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Familie und Freizeit

„Geflüchtete in Glinde“ Netzwerk trifft sich wieder regelmäßig

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Carina Kinski, Flüchtlingskoordinatorin der Stadt Glinde
Foto: Stadt Glinde/C. Kriegs-Schmidt

Glinde – Das Netzwerk „Geflüchtete in Glinde“ trifft sich seit Oktober wieder regelmäßig einmal pro Monat. Als Vertretung für Frau Laue, die sich momentan in Elternzeit befindet, übernimmt Flüchtlingskoordinatorin Carina Kinski die Leitung der Netzwerktreffen.

Bei den Netzwerktreffen geht es darum, Bereiche wie Sprache, Freizeit, Kultur, Kinder- und Jugendarbeit sowie Sport zu vernetzen.

„Bei dem Treffen ist aufgefallen, dass in vielen Bereichen wieder mehr ehrenamtliche Helfer benötigt werden. Wir haben damit zu kämpfen, dass das Thema Flüchtlingshilfe medial und im Bewusstsein der Bevölkerung in den Hintergrund geraten ist. Durch die Tatsache, dass immer weniger Geflüchtete in Deutschland ankommen, denken viele, dass ihre Unterstützung nicht mehr gebraucht wird. Dabei handelt es sich aber um einen Trugschluss. Die Menschen, die nun schon seit einer Weile hier sind, haben zwar mittlerweile oft andere Bedürfnisse, aber der Kontakt zu Deutschen, wird nach wie vor sehr stark gewünscht. Und das wollen wir natürlich unterstützen, da der Kontakt zu Einheimischen der Schlüssel zu einer gelungenen Integration ist“, so Kinski.

Die Unterstützung beim Spracherwerb, zum Beispiel durch Sprachtandems, ist nach wie vor das große Thema. Natürlich gibt es Sprachkurse, aber für einige wäre ein individualisierter Nachhilfeunterricht im Anschluss an die Sprachkurse sehr hilfreich. Die Räumlichkeiten hierfür sind vorhanden.

Auch das Unterstützen beim Erstellen von Bewerbungsschreiben, das Finden von Ausbildungsplätzen oder Hilfe bei der Wohnungssuche wäre für viele Geflüchtete eine große Hilfe.

Während älteren Geflüchteten der Spracherwerb oft schwer fällt, können viele junge Geflüchtete mittlerweile schon ganz gut Deutsch, aber wünschen sich mehr Kontakt zu jungen Deutschen.

Und gerade da bietet sich für junge Leute eine tolle Möglichkeit sich zu engagieren und gemeinsam mit jungen Geflüchteten ein Teil ihrer Freizeit zu verbringen, um beispielsweise ein mal pro Woche gemeinsam zu kochen, Filme zu schauen oder Sport zu machen.

So könnte beispielsweise im Jugendzentrum Spinosa gemeinsam gekickert und Billard gespielt werden. Dabei können beide Parteien die andere Kultur näher kennenlernen und die Geflüchteten verbessern ganz nebenbei auch noch die deutsche Sprache.

Die Frauen und Männer, die nicht mehr ganz so jung sind, sprechen oft schlechter deutsch. Aber auch sie haben den Wunsch in Kontakt mit Deutschen zu treten. Gemeinsam Kaffee trinken und ein paar einfache Deutsch-Spiele spielen, wäre hier wunderbar.

Außerdem wird noch ehrenamtliche Unterstützung im Miniclub gesucht. Hier werden Helfer gebraucht, die das bestehende Team von 12.00 Uhr bis 14.30 Uhr bei der Hausaufgabenbetreuung der Erst- und Zweitklässler verstärken, welche nach dem gemeinsamen Essen stattfindet. Es handelt sich dabei um 2 Tage/Woche und der Einsatz ist nicht jede Woche zwingend notwendig, wenn genügend Ehrenamtliche dabei sind.

Auch bei der Hausaufgabenbetreuung der Schüler der Grundschule Tannenweg, bei der vorwiegend Kinder mit Migrationshintergrund betreut werden, wird Hilfe benötigt. Die Betreuung der Kinder der Klassen 1-4 findet in 2 Gruppen von 12.00 Uhr bis 14.30 Uhr statt.“

„Wer nun Lust bekommen hat sich in einem der Bereiche zu engagieren oder eigene Ideen hat, kann sich sehr gerne bei der Flüchtlingskoordinatorin Carina Kinski unter Carina.kinski@glinde.de oder beim Flüchtlingshilfeverein unter info@fh-glinde.de melden. Jede noch so kleine Hilfe ist willkommen“, so die Organisatoren der Netzwerktreffen.

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