Spendenübergabe an die ATSV Rollstuhlbasketballer
Foto: Sparkassen-Stiftung/ATSV/hfr

Ahrensburg/Reinfeld – Boris Krünitiz aus Reinfeld sitzt seit mehr als 30 Jahren im Rollstuhl – und ist dennoch seit langem leidenschaftlicher Basketballer. Diese Leidenschaft war für ihn im September 2016 der Hauptantrieb, die Gründung einer neuen Sparte „Rollstuhlbasketball“ im Ahrensburger TSV zu initiieren, der sich das Thema „sportliche Inklusion“ auf die Fahnen geschrieben hat.

Der Rollstuhlbasketball im ATSV wird im Rahmen des von der Sparkassen-Stiftung Stormarn geförderten Projektes des Kreissportverbands Stormarn „Sport für alle“ unterstützt. Jetzt freuen sich die ATSV-Verantwortlichen sehr, dass sie zusätzlich zwei Rollstühle von der Sparkassen-Stiftung Stormarn und einen Rollstuhl von der UJOTKA Behindertensportstiftung, einem Stiftungsfonds unter dem Dach der Bürger-Stiftung Stormarn, für den Spiel- und Trainingsbetrieb zur Verfügung gestellt bekommen haben.

Der Neupreis eines Rollstuhls liegt bei rund 2.000 Euro pro Stück. Ein Sportgerät also, das man sich nicht „einfach mal so“ anschafft wie zum Beispiel ein neues Paar Fußballschuhe. Jörg Schumacher, Geschäftsführer der Stiftungen der Sparkasse Holstein, und Axel Schneider, Bereichsleiter Firmenkunden bei der Sparkasse Holstein, sagten bei der Übergabe: „Sport macht allen Spaß und hilft dabei auch, körperliche und psychische Grenzen zu überwinden. Bei der Initiative von Boris Krünitz und seinen Mitstreitern haben wir uns daher besonders gern engagiert!“

Das ergänzt Uwe-Jens Kuck von der UJOTKA Behindertensportstiftung: „Gerade die inklusiven Sportarten bringen einen höheren Anspruch an Ausstattung und Spielgeräte mit sich. Daher lag es nahe, die Rollstuhlbasketballer des ATSV zu unterstützen“.

Gerd Wollesen, zweiter Vorsitzender des ATSV, hebt die große Bedeutung des inklusiven Sports generell und speziell bei den Rollstuhlbasketballern hervor: „Wir waren sofort Feuer und Flamme, als Boris Krünitz auf uns zukam und uns seine Idee, eine Rollstuhlbasketball-Sparte zu gründen, präsentierte.

Die Aktiven sind alle mit großem Engagement bei der Sache, so dass wir hier Inklusion auf hohem Niveau hautnah erleben können.“ Trainiert wird übrigens immer mittwochs von 20.00 bis 21.30 Uhr in der Sporthalle der Selma Lagerlöf Gesamtschule in Ahrensburg.

Eine wichtige Information auch für Nichtbehinderte, denn sie dürfen im Ligabetrieb mitspielen – vorausgesetzt, dass sie bei ihrem Sport ebenfalls im Rollstuhl „Platz nehmen“. Und unter anderem dafür ist der Spielraum mit den drei neuen Sportgeräten jetzt erweitert worden.

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