Geocaching. Foto: CC BY 2.0/flickr.com

Kayhude – Ein Hamburger (61) ist in einem Waldstück bei Kayhude (Kreis Segeberg) beim Klettern auf einen Baum tödlich verunglückt. Der Mann suchte dort offenbar nach einem Geocaching-Versteck.

Das Unglück ereignete sich am 1. Mai gegen 13.30 Uhr in einem Waldstück im Bereich Rethfurt.

Der 61-jährige Hamburger war mit einer Kletterausrüstung auf einen Baum geklettert und erlitt in etwa 10 bis 15 Metern Höhe einen medizinischen Notfall. Laut Zeugenangaben habe dieser erst über plötzliche Erschöpfung und Atemnot geklagt und sei dann in der gesicherten Ausrüstung zusammengesackt. Rettungskräfte der Freiwilligen Feuerwehr Kayhude bargen den Verunfallten. Ein eintreffender Notarzt konnte anschließend nur noch den Tod feststellen und führte dies auf eine natürliche Ursache, vermutlich Herzinfarkt, zurück.

Laut Polizei kletterte der Hamburger aufgrund eines Geocachingspiels auf den Baum.

Geocaching ist eine Art Schatzsuche, bei der Teilnehmer Logbücher oder kleine Tauschgegenstände an versteckten Orten deponieren, die dann wiederum von anderen Geocachern mittels GPS gefunden werden können. Es gibt verschiedene Schwierigkeitsgrade, die sowohl Anfänger als auch Kletterprofis ansprechen sollen.

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