Folge uns!

Herzogtum-Lauenburg

„Selfies“ auf der Autobahn: 22-Jähriger stirbt auf A24

Veröffentlicht

am

Die Freunde des Getöteten an der Unfallstelle. Foto: mopics.eu

Gudow – Am Sonntag kam es gegen 11.40 Uhr zu einem Verkehrsunfall. Dabei wurde ein Fußgänger auf der Autobahn von einem Audi erfasst und getötet. Der 22-Jährige soll mehreren Zeugen zufolge mit Freunden auf dem Mittelstreifen „Selfies“ gemacht haben.

Nach ersten polizeilichen Ermittlungen haben sich drei junge Männer aus Großbritannien am gestrigen Abend in Hamburg aufgehalten und sind dann per Zug und Taxe nach Gudow gefahren und haben dort übernachtet. Zur heutigen Mittagszeit hielten sich die drei auf der Autobahnfahrbahn der A 24, Richtungsfahrbahn Berlin, auf. Mehrere Zeugen teilten den Polizeibeamten vor Ort mit, dass sich die Männer im Bereich der Mittelleitplanken aufhielten und offensichtlich Handybilder von sich anfertigten. Ein 73-jähriger Audi A6-Fahrer aus dem Herzogtum Lauenburg konnte offenbar nicht rechtzeitig ausweichen, so dass einer der drei vom Fahrzeug erfasst wurde. Der junge Mann verstarb noch an der Unfallstelle. Nach Angaben seiner Begleiter handelt es sich offenbar um einen 22-jährigen Mann aus Schottland/Großbritannien. Die Lübecker Staatsanwaltschaft ordnete die Beschlagnahme des Leichnams an; es soll u.a. die zweifelsfreie Identität festgestellt werden.

Der Verkehr wurde von der Autobahn geleitet. Foto: mopics.eu

Seine Begleiter (21/22) kommen ebenfalls aus Schottland. Sie werden von zwei Notfallseelsorgern betreut. Sie sind deutlich alkoholisiert und zum jetzigen Zeitpunkt nicht vernehmungsfähig.

Der Fahrer des Audis wurde vor Ort erstversorgt und konnte dann in die Obhut seiner Familie entlassen werden. Der Wagen wurde sichergestellt.

Die A 24 wurde im Bereich Gudow von 11.40 bis 15 Uhr voll gesperrt. Zeitweise konnte der Verkehr über die dortigen Parkplätze umgeleitet werden.

Weiterlesen
Werbung
Kommentar schreiben

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Herzogtum-Lauenburg

Steinhorst: Rufe aus Feld führten zu Großeinsatz

Veröffentlicht

am

Feuerwehr im Einsatz
Symbolfoto: SL

Steinhorst – MysteriöseRufe aus Richtunge eines Feldes, die nicht genau lokalisiert werden konnten, sorgten am Sonntagabend gegen 18 Uhr in Steinhorst für ein Großaufgebot an Rettungskräften. Passanten hatten eine Frau laut nach Hilfe rufen hören. Sie suchten zunächst selbst nach der Quelle der Schreie, konnten aber keine Person finden.

Nach der Benachrichtigung durch die Spaziergänger rückten mehrere Freiwillige Feuerwehren an. Auch die Rettungshundestaffelln des ASB und der DLRG kamen zum Einsatz, in der Hoffnung die Frau zu finden, die nach Hilfe gerufen hatte.

Gerüchte machten im Internet schnell die Runde, dass es eine Person vermisst würde, die gestern Abend auf dem Steinhorst Open Air gewesen sein soll. Dieses Gerücht bestätigte sich bisher nicht. Es ist auch keine Person offiziell vermisst worden.

Weder die Hundesuchstaffeln, noch ein alarmierter Polizeihubschrauber noch die mit Wärmebildkameras ausgestatteten Feuerwehrleute konnten eine Person finden, die die Hilferufe abgesetzt haben könnte. Die Suche wurde schließlich in der Dunkelheit ergebnislos abgebrochen.

Weiterlesen

Herzogtum-Lauenburg

Erneut Unfall auf der B404: Fahrer geflüchtet

Veröffentlicht

am

Polizei (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Schwarzenbek – Erneut kam es auf der B404 zu einem Unfall. Dieses Mal fanden die Rettungskräfte vor Ort allerdings nur ein zerstörtes Auto vor. Der oder die Autoinsassen waren vom Unfallort geflohen.

Zu dem Unfall kam es offenbar gegen 23.20 Uhr.  In Schwarzenbek, B 404/ Übergang zum kam ein weißer Volvo nach links von der Straße ab und fuhr gegen einen Baum. Der Fahrer flüchtete. Zeugen sollen auch einen flüchtenden Beifahrer gesehen haben. Autofahrer meldeten den Unfall der Polizei. Die Ermittlungen laufen.

Die Polizei Schwarzenbek bittet Unfallzeugen oder Personen, die Angaben zum Fahrer machen können sich zu melden unter 04151/8894-0.

Weiterlesen

Herzogtum-Lauenburg

Polizeinotruf von einem Vierjährigen: „Mama erwartet Baby!“

Veröffentlicht

am

stormarnlive.de (Symbolfoto)

Geesthacht – Als bei seiner Mutter die Wehen einsetzten, hat ein kleiner Junge (4) aus Geesthacht (Kreis Herzogtum-Lauenburg) besonnen reagiert und sofort den Polizeinotruf gewählt.

Heute gegen 8:40 Uhr geht ein doch ungewöhnlicher Anruf über Notruf bei der Polizei ein: „Mama erwartet Baby!“

Der „große“ Bruder (4) reagierte sofort und wählte den Notruf als die Geburt bei seiner Mama einsetzte. Noch während der Kollege der Leitstelle mit dem Jungen telefonierte, kam die kleine Schwester zur Welt.

Die eingesetzte Streife des PR Geesthacht, welche noch vor dem Rettungswagen vor Ort eintraf, meldete: „Es ist ein Mädchen!“

Die Mutter und der Säugling sind wohl auf. Die beiden weiteren Kleinkinder, also auch der „große“ Bruder, wurden an den Vater übergeben. Die Kollegen der Polizeileitstelle freuen sich, dass es allen gut geht.

Weiterlesen

Trending