Folge uns!

Kreis Segeberg

Polizei findet drei Cannabisplantagen bei Durchsuchungen

Veröffentlicht

am

Eine der Plantagen. Foto: Polizei Hamburg/hfr

Hamburg/Stormarn – Beamte des Drogendezernats (LKA 62) haben gestern acht Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt, drei Cannabisplantagen aufgefunden und zwei Deutsche (45, 50) dem Haftrichter zugeführt.

Dem LKA 62 lagen Hinweise auf gewerbsmäßigen Cannabisanbau in mehreren Wohnungen bzw. Lagerhallen vor. Durch die Staatsanwaltschaft Hamburg wurden hierauf Durchsuchungsbeschlüsse für acht Objekte  erwirkt.

Die vom Amtsgericht Hamburg erlassenen Durchsuchungsbeschlüsse wurden bereits am Mittwoch vollstreckt. Zwei Etagen eines Gewerbeobjektes in Hamburg-Hamm, Grundfläche jeweils ca. 450 m², waren unter Einsatz von technischem Equipments zur Pflanzenaufzucht umfunktioniert.

In dem Objekt wurde der Mieter der beiden Etagen, ein 50-jähriger Deutscher, angetroffen und vorläufig festgenommen. In den Räumen wurden insgesamt 4698 Cannabispflanzen in unterschiedlichen Wachstumsphasen sichergestellt. Bei dem 50-Jährigen wurden 7.200 EUR Bargeld beschlagnahmt.

Der Hauptbeschuldigte, ein 45-Jähriger Deutscher, wurde im Rahmen der Durchsuchung einer Firma in Norderstedt vorläufig festgenommen. In der Wohnung des Mannes in Hamburg-Groß-Borstel fanden die Ermittler neben Datenträgern auch Cannabissamen.

In den Kellerräumen von zwei Wohnungen in Oststeinbek fanden die Ermittler des Drogendezernats zwei weitere Cannabis-Plantagen mit 222 und 234 Pflanzen.

Die Pflanzen wurden abgeerntet und das Cannabis sichergestellt. Zudem wurden die Indoor-Anlagen sichergestellt, abgebaut und abtransportiert.

Im Rahmen der Ermittlungen konnten zwei weitere Tatverdächtige, ein 43-jähriger und ein 48-jähriger Deutscher ermittelt und vorläufig festgenommen werden. Hierbei handelt es sich um die Wohnungsinhaber der Kellerräume, in denen die beiden anderen Plantagen sichergestellt wurden. Die beiden Männer wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen, da keine Haftgründe vorlagen.

Der 45-jährige Hauptbeschuldigte und der 50-jährige Mieter der Etagen im Gewerbeobjekt wurden dem Haftrichter zugeführt.

Weiterlesen
Kommentar schreiben

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Kreis Segeberg

Jägermeister-Vorrat ausgetrunken: Erst Hausverbot, dann Führerscheinentzug

Veröffentlicht

am

Alkoholtest (Symbolbild). Foto: polizei

Kaltenkirchen – Nachdem ein Mann (41) die Jägermeisterbestände eines Lokals ausgetrunken hatte, setzte er sich an das Steuer seines Wagens – und ließ sich dann von der Polizei aufgreifen.

Um 15.17 Uhr meldete ein Zeuge eine mögliche Trunkenheitsfahrt in der Innenstadt in Kaltenkirchen. Polizisten suchten daraufhin nach dem besoffenen Fahrer und fanden ihn auf einer Tankstelle. Für die Beamten war es zuzusagen ein alter Bekannter.

Nut eine halbe Stunde musste die Polizei Streithähne in einem Lokal trennen. Unter ihnen war auch der 41-Jährige. Gemeinsam mit einem Saufkumpanen hatte der Mann die Jägermeisterbestände des Gastwirtes ausgetrunken. Dieser konnte offenbar nicht für genügend Nachschub sorgen, was für die Kräuterschnapsfreunde Grund genug war, eine gehörige Szene zu machen.

Beide bekamen Hausverbot und von den Polizisten eine ausdrückliche Ermahnung, sich in ihrem Zustand nicht mehr an die Steuer ihrer Autos zu setzen. Den Ratschlag nahm sich zumindest der 41-Jährige nicht zu Herzen.

Die Alkoholkontrolle ergab einen Wert von 1,3 Promille. Den Mann erwartet jetzt eine Anzeige wegen Trunkenheit am Steuer. Auf der Polizeiwache wurden Blut für einen weiteren Alkoholtest und der Führerschein beschlagnahmt.

Weiterlesen

Kreis Segeberg

Bad Segeberg: Mann auf Hochrad klaut Trinkwasserschlauch

Veröffentlicht

am

Polizei im Einsatz
Symbolfoto: SL

Bad Segeberg – Es klingt völlig absurd, ist aber genau so passiert: Ein Mann hat während des Kartoffelfestes in Bad Segeberg einen 50 Meter langen Trinkwasserschlauch geklaut und ist anschließend auf einem historischen Hochrad davongeradelt. 

Das Deutsche Rote Kreuz hatte anlässlich des Kartoffelfestes am Verkaufsoffenen Sonntag in der Hamburger Straße, Höhe Haus Nr. 7, einen Verkaufsstand aufgebaut.

Von dem rückwärtigen Häuserbereich, mit Zugang zu den Parkplätzen an der Straße Am Landratspark, entwendete der Unbekannte Radfahrer dann den Trinkwasserschlauch. Der etwa 40 bis 50 Jahre alte Mann wurde noch von einem Zeugen gesehen, wie er mit dem aufgerollten Schlauch über seiner Schulter den Tatort verließ.

So in etwa könnte die Flucht ausgesehen haben:

Besonders auffällig war das Fluchtmittel des Täters. Die dunkel gekleidete Person ist dann samt Schlauch über der Schulter auf das blaue Hochrad gestiegen und von dem Parkplatz in Richtung der Straße Am Landratspark gefahren.

Dort bog er nach links in Richtung Hamburger Straße, ab. Nach Angaben des Zeugen soll das Vorderrad einen Durchmesser von ca. 150 cm gehabt haben und deutlich größer als das Hinterrad gewesen sein. Die Tat ereignete sich um 12:30 Uhr.

Zeugen, die Angaben zu der Tat oder dem Täter machen können, werden gebeten, sich unter Tel. 04551 / 884-0 an die Polizei in Bad Segeberg zu wenden. Hinweise erhoffen sich die Beamten insbesondere aufgrund des ungewöhnlichen Fluchtmittels.

Weiterlesen

Kreis Segeberg

Diebstahl war Schnapsidee: Örtliche Landjugend entführte Segeberger Bronzehahn

Veröffentlicht

am

Diebe haben den Hahn gestohlen. Foto: Polizei

Bad Segeberg – Vor einer Woche verschwand der Bronzehahn der Goldmarie von seinem Stammplatz vor der Sparkasse in Bad Segeberg. Jetzt tauchte das Tier wieder auf.

Nachdem die Polizei öffentlich nach dem Tier und den Tätern fahndete, meldete sich ein Zeuge. „Der wies auf das Bild des Hahns in einer WhatsApp-Gruppe einer örtlichen Landjugend hin. Allerdings befand sich auf diesem Bild der Hahn in einem Auto und nicht mehr vor der Sparkasse“, so Lars Brockmann von der Segeberger Polizei.

Nach telefonischer Aufforderung durch den ermittelnden Beamten wurde der Hahn unverzüglich bei der Polizei abgeliefert. Aus dem WhatsApp-Chat der Gruppe ging zudem hervor, dass zwischenzeitlich das schlechte Gewissen über die aus einer Mischung aus jugendlichem Übermut und Alkohol entstandene Tat plagte. Entsprechend waren Pläne für die Rückgabe des Hahns in Arbeit – leider etwas zu spät. Die Verantwortlichen erwartet eine Anzeige.

Weiterlesen

Trending