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Herzogtum-Lauenburg

Frontalcrash auf B207: Frau (32) nach Verkehrsunfall gestorben

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Einhaus – Eine 32-Jährige Autofahrerin ist bei einem Verkehrsunfall auf der B207 bei Einhaus (Kreis Herzogtum-Lauenburg) ums Leben gekommen. Ein Flensburger (79) geriet in den Gegenverkehr und fuhr frontal in den Mazda der Frau.

Der Verkehrsunfall ereignete sich am Mittwochabend gegen 19 Uhr. Der 79-jährige Flensburger befuhr mit seinem Volkswagen Tiguan die B207 aus Lübeck kommend Richtung Ratzeburg. In Höhe der Gemeinde Einhaus kam er aus bislang ungeklärter Ursache nach links auf die Gegenfahrbahn und stieß dort frontal mit dem Mazda der 32-jährigen Ratzeburgerin zusammen. Hierbei wurde die Frau eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit werden.

Sie wurde lebensgefährlich verletzt und mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Dort erlag die Frau wenig später ihren schweren Verletzungen.

Der 79-Jährige kam leichtverletzt in ein Krankenhaus. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 17.000 Euro. Die B207 war für drei Stunden voll gesperrt.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Lübeck wurde ein Sachverständiger mit der Erstellung eines Unfallgutachtens beauftragt. Die Polizei ermittelt gegen den Unfallverursacher wegen fahrlässiger Tötung.

Der Kreis

Zwei Wölfe in Steinhorst gesichtet

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Wolf. Foto: Gary Kramer/Wikimedia Commons

Steinhorst – Ein Mitarbeiter eines landwirtschaftliches Betriebes hat in Steinhorst (Kreis Herzogtum-Lauenburg) in der Nähe zur Stormarner Kreisgrenze zwei Wölfe gefilmt.

Die Sichtung liegt bereits eine Woche zurück und wurde jetzt vom Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume bestätigt.

Vor zwei Monaten gab es in Travenbrück bei Bad Oldesloe einen mutmaßlichen Angriff, bei dem ein Kalb gerissen wurde. Spätere Tests erbrachten jedoch keinen Nachweis. Einige Tage zuvor sorgte die Sichtung eines Wolfs in Lütjensee für Aufsehen.

Dr. Norman Stier von der Technischen Universität Dresden analysiert mögliche Wolfssichtung für das Land Schleswig-Holstein: „Gegenwärtig wandern die von ihren Ursprungsrudeln sich lösenden jungen Wölfe, um für sich geeignete Lebensräume und Partner zu finden.“ Ob es sich bei den beiden jetzt gesichteten Wölfen um ein Paar handelt, das im Begriff ist, ein eigenes Rudel aufzubauen, ist unklar. Das Geschlecht der Tiere konnte nicht bestimmt werden.

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Herzogtum-Lauenburg

Senior (91) abgezockt: Falscher Anlageberater festgenommen!

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Symbolfoto: Lolostock/shutterstock

Mölln – Erst erschlich sich der angebliche Anlageberater das Vertrauen des 91-Jährigen und wollte ihn dann um seine Ersparnisse bringen. Bei einer fingierten Goldübergabe schlugen Zivilpolizisten zu.

Der Betrüger hatte seit Februar bei einem 91-jährigen Senior aus Mölln angerufen und ihm eine vermeintlich profitable Geldanlage mit einträglichen Renditen angeboten. Der angebliche Anlageberater und der Geschädigte telefonierten zwei- bis dreimal wöchentlich miteinander, so dass ein gewisses Vertrauensverhältnis entstand.

Als der Senior dann aufgefordert wurde, Geld auf ein Konto in England zu überweisen, schöpfte er keinen Verdacht. Auch Gold übergab er an einen solchen falschen Anlageberater, in der festen Überzeugung gut beraten worden zu sein.

Doch als der Geschädigte seinem Sohn von der guten Anlagemöglichkeit berichtete, wurde dieser direkt misstrauisch und gemeinsam gingen sie zur Polizei.

Für den 4. Mai war eine weitere Übergabe von Gold geplant und die zivilen Kräfte der Polizeidirektion Ratzeburg nutzten diese Gelegenheit zur Festnahme von zwei Tatverdächtigen.

Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um zwei Männer im Alter von 23 und 26 Jahren aus der Nähe von Stuttgart.

Der Antrag der Staatsanwaltschaft Lübeck auf Erlass eines Untersuchungshaftbefehls wurde durch das Amtsgericht abgelehnt, da der Richter keinen Haftgrund sah.

Dem Möllner ist ein Schaden im höheren fünfstelligen Bereich entstanden.

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Herzogtum-Lauenburg

Auf Gegenfahrbahn geraten: Frontalcrash verläuft glimpflich

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Beide Fahrzeuge wurden bei dem Unfall stark beschädigt. Foto: mopics.eu

Bünningstedt – Die Insassen beider Fahrzeuge hatten Glück: Bei einem Frontalcrash auf der Dorfstraße in Bünningstedt sind nur zwei beteiligte Personen verletzt worden.

Der Unfall ereignete sich am Samstagvormittag. Der Alarm gegen 08.30 Uhr für Feuerwehr und Rettungsdienst ließ deutlich schlimmeres befürchten! Dort hieß es anfänglich, mehrere Personen würden in einem der Unfallfahrzeuge eingeklemmt sein.

Einsatzkräfte binden ausgelaufene Betriebsstoffe an der Unfallstelle. Foto: mopics.eu

Was war passiert? Offenbar ist ein mit fünf Personen besetzter 5er BMW mit Hamburger Kennzeichen, aus bislang ungeklärter Ursache mitten im Ortskern aus der Kurve getragen worden und in den Gegenverkehr geraten. Dort kollidierte er frontal mit einem Skoda. Der Fahrer des Skoda blieb bei dem Aufprall unverletzt. In dem BMW wurden zwei Insassinnen durch den Unfall verletzt und mussten mit Rettungswagen in Hamburger Kliniken gebracht werden. Aufgrund der ersten Meldungen wurden neben den Feuerwehren Bünningsetdt und Hoisbüttel vier Retungswagen,ein Notarzt und der organisatorische Leiter für den Rettungsdienst zur Unfallstelle geschickt.

Die Dorfstraße musste aufgrund der Rettungs- und Bergungsarbeiten für gut eineinhalb Stunden voll gesperrt werden. Leider kommt es nach Auskunft des Bünningstedter Wehrführers Sven Denker immer wieder zu schweren Unfällen auf der sehr kurvigen Strecke. Betrachtet man die Schäden an den beiden Fahrzeugen, flogen bei diesem Unfall trotz der beiden Verletzten offensichtlich sehr aufmerksame Schutzengel mit. Zur Unfallursache und zur Schadenshöhe konnten noch keine Angaben gemacht werden. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen.

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