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Bad Oldesloe

Verbandsliga: Nur SVE II und Hagen Ahrensburg punkten

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Jubel beim SSC Hagen Ahrensburg. Foto: SL

Stormarn – Alle der in Abstiegsgefahr befindlichen Teams aus dem Kreisgebiet mussten Niederlagen hinnehmen und stecken dadurch wieder noch tiefer im Schlamassel.

Im Spiele des SC Elmenhorst beim SSC Hagen Ahrensburg siegten am Ende die Platzherren mit 2:0 gegen harmlose Elmenhorster, die vor allem vor dem Tor die notwendige Zielstrebigkeit und Genauigkeit vermissen ließen. Die komplette Mannschaftsdynamik schien nach dem Rückstand kurz vor der Pause durch Niklas Danger ins Wanken zu geraten. Der SCE schien ziemlich mit sich selbst beschäftigt. Am Ende erzielte Metehan Erdem den zweiten und entscheidenden Treffer für die Ahrensburger, die jetzt weiter von der Qualifikation für die neue Landsliga träumen dürfen.

Der VfL Tremsbüttel hatte sich gegen Phönix Lübeck mehr ausgerechnet, musste aber ein 0:1 durch Torjäger Jannik Gerlach hinnehmen. Der traf schon nach fünf Minuten und dem VfL gelang es in den verbleibenden 85 Minuten nicht mehr, selbst ein Tor oder zwei zu schießen und so zu einem Punktgewinn zu kommen. Tremsbüttel ließ am Ende zu viele Chancen liegen und ist ein Schritt weiter in Richtung Abstieg gerutscht. Der Klassenerhalt erscheint zumindest mit Blick auf das Restprogramm zu einer Mammutaufgabe zu werden.

Der TSV Bargteheide – der lange Zeit schon als „sowieso bereits abgestiegen“ galt – hatte sich in den letzten Wochen einige Siege und etwas Hoffnung erspielt. Doch der Abstieg wird wohl so oder so nicht mehr zu verhindern sein. Der vielleicht letzte Strohhalm ging im Spiel gegen den direkten Konkurrenten Büchen-Siebeneichen mit 1:2 verloren. In einem schwachen Spiel hatte Büchen-Siebeneichen am Ende die Nase durch späte Tore einen Tick vorn und klettert dank der drei Punkte auch in der Tabelle weiter von den Abstiegsplätzen weg.

An diese hat sich der SSV Pölitz auf der anderen Seite nun wieder ein wenig angenähert. Gegen Eintracht Groß Grönau verlor das Team von Jan-Christian Hack überraschend hoch mit 0:3. Schon nach 17 Minuten lagen die Stormarner mit 0:2 hinten und bekamen das Spiel auch nicht mehr gedreht. Kurz vor Schluss fiel dann das 0:3.

Der SV Eichede II sammelt hingegen weiter Punkte für die Landesliga. Abstiegskandidat Sereetz wurde mit 4:3 knapp aber verdient besiegt. Zwei Mal hatten die Favoriten aus Stormarn allerdings den Ausgleich hinnehmen müssen. Christoph Geertz schoss die Reserve des SVE fast im Alleingang zum Sieg: drei der vier Tore steuerte er bei. Den entscheidenden Strafstoß verwandelte allerdings Lasse Schönwald in der 84. Spielminute.

Drei Tore erzielte auch David Senghore. Allerdings gegen den SV Preußen Reinfeld. Der unterlag im Topspiel gegen Dornbreite trotz des Führungstors durch Dennis Lie am Ende mit 1:4 deutlich. Der SVP bleibt damit trotzdem Tabellenvierter und kann mit dem bisherigen Saisonverlauf insgesamt sicherlich soweit zurfrieden sein. Das Ziel: die Qualifikation für die Landesliga, ist quasi erreicht.

 

Bad Oldesloe

Alte Messanlage defekt: Stormarn kauft zwei neue Blitzer

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Radarkontrolle. Foto: Polizei

Bad Oldesloe – Wer in Stormarn in die Blitzerfalle tappt, hat aktuell gute Chancen, ohne Bußgeld davon zu kommen.

Die einzige Radaranlage des Kreises ist in einem derart schlechten Zustand, dass viele der Fotos aussortiert werden müssen. Dadurch bleiben viele Verstöße für die Verkehrssünder folgenlos. Jetzt hat der Kreisverkehrsausschuss den Weg für die Anschaffung von zwei neuen Geschwindigkeitsgeräten frei gemacht.

2012 schaffte der Kreis Stormarn seinen neuen „Superblitzer“ an. Die Polizei feierte das Highend-Messgerät für dessen Digitaltechnik und Genauigkeit. Jetzt – nach nur sechs Jahren – ist die 100.000-Anlage reif für die Weiterverwertung.

Viele Blitzer-Fotos müssen aussortiert werden

Die Fotos sind oft verzeichnet und unscharf. „Wenn einzelne Ausschnitte dann noch vergrößert werden, sind die Ergebnisse viel zu stark verpixelt“, begründete Andreas Rehberg vom Fachbereich Sicherheit und Gefahrenabwehr in der Kreisverwaltung die Notwendigkeit einer neuen Blitzanlage. Die Fahrer seien in vielen Fällen einfach nicht mehr zu erkennen. Dadurch kann das Bild dann nicht in die nötige Beweisaufnahme einfließen.

„Schon bei der Polizei werden viele der Fotos aussortiert und selbst von denen, die an uns weitergeleitet werden, sind viele unbrauchbar“, sagt Rehberg. Die Verfahren würden dann eingestellt.

Keine Ersatzteile: Reparatur unmöglich

Ohne eine neue Anlage bleiben Geschwindigkeitsverstöße künftig ohne Konsequenz. Rehberg: „Aufgrund der fortschreitenden Verschlechterung ist zu befürchten, dass die Kamera über kurz oder lang für Beweisfotos überhaupt nicht mehr geeignet ist.“

Von der bescheidenen Bildqualität einmal abgesehen ist die Anlage in einem guten Zustand. Eine Reparatur der Kamera kommt dennoch nicht in Frage: Es gibt schlicht keine Ersatzteile mehr.

Jetzt kauft der Kreis nicht nur eine sondern gleich zwei neue Messanlagen, eine als Ersatzgerät. Das sorgte bei vielen Kreispolitikern zunächst für Unbehagen. Die Befürchtung: Die Geschwindigkeitsmessungen könnten Überhand nehmen. Daher war die Anschaffung bislang mit einem Sperrvermerk versehen. Ein unbegrenzter Blitzermarathon ist allerdings nicht zu befürchten. Jürgen Weingärtner (SPD): „Schon aufgrund der personellen Situation wird es nicht möglich sein, beide Anlagen zur gleichen Zeit zu betreiben.“ Der Beschluss über die Aufhebung des Sperrvermerks war einstimmig.

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Bad Oldesloe

Keine Einigung: Bürger müssen weiter für Straßensanierung zahlen

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Straßensanierung (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Bad Oldesloe – Weil sich die FBO mit der CDU im Finanzausschuss nicht auf eine gemeinsame Linie einigen konnte, wird es in Bad Oldesloe wohl keine Abschaffung der Straßenausbaubeiträge geben.

Die Freien Bürger Oldesloe wollen die Straßenausbaubeiträge auch weiterhin ohne steuerbasierte Gegenfinanzierung abschaffen, die CDU nur in Verbindung mit einer Erhöhung der Grundsteuer.

„Die CDU versucht uns eine saftige Steuererhöhung abzupressen“

Die FBO zeigte sich nach der Diskussion betont entsetzt darüber, dass die CDU ihrem Antrag nicht bedingungslos folgen wollte, wirft der Partei „Zickzackkurs“ und „Erpressung“ vor.

„Die CDU versucht uns und den Bürgern bei der Gelegenheit eine saftige Steuererhöhung von 30 Prozent abzupressen“, sagte FBO-Fraktionsvorsitzende Patricia Rohde. Die Wählergemeinschaft behauptet vehement, dass die Abschaffung der „Straßen-Zwangsbeiträge“ über das Infrastrukturprogramm des Landes mittlerweile voll finanziert sei. Tatsächlich erhält Bad Oldesloe unerwartet 360.000 Euro – allerdings nicht nur für den Ausbau von Straßen.

FBO verweigerte sich Kompromiss-Angebot

Um mit dem Geld aus Kiel auch noch andere Projekte wie die Sanierung von Schulen oder Kitas finanzieren zu können, besteht die CDU weiterhin auf eine Grundsteuererhöhung von zunächst 40 und mittlerweile 30 Prozent.

Letzteres war ein Angebot an die Gegenseite, um einen Kompromiss zu finden. Selbst Eigentümerverein „Haus und Grund“ hatte in Vertretung für Oldesloer Hausbesitzer bereits mehrfach erklärt, mit der CDU-Variante leben zu können.

Statt Einigung: „Beitragssatzung Light“ abgewählt

Doch die FBO will alles oder nichts – und bekommt wohl letzteres. Noch schlimmer für Hausbesitzer: Statt sich entgegenzukommen und gemeinsam die Ausbaubeiträge abzuwählen, kippten beide Fraktionen zusammen im Finanzausschuss die bereits beschlossene „Beitragssatzung Light“ von SPD, Grünen und Linken.

Das Links-Bündnis wollte ein neues Modell mit wesentlich geringeren Beiträgen durchsetzen. Ob Oldesloer Hauseigentümer weiterhin mit den bisherigen hohen Straßenausbaubeiträgen leben müssen, entscheidet sich in der nächsten Stadtverordnetenversammlung (Donnerstag, 26. April, 19,30 Uhr KuB-Saal).

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Bad Oldesloe

Stormarner Bündnis soll Wohnungsnot lösen

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shutterstock.com (Symbolfoto)

Bad Oldesloe – Der Kreis Stormarn hat ein Bündnis für bezahlbares Wohnen gegründet, um damit die Wohnungsnot zu bekämpfen.

Aktuelle Prognosen sehen für den Kreis Stormarn einen Bedarf an ca. 1.000 neuen Wohnungen jährlich. Benötigt wird dabei vor allem bezahlbarer Wohnraum für breite Bevölkerungsschichten. Der Wohnungsbau ist und bleibt somit in den nächsten Jahren eine große Herausforderung, insbesondere auf kommunaler Ebene.

Aus diesem Grund werden der Kreis Stormarn, 36 kreisangehörige Städte und Gemeinden, die beiden Wohnbauverbände VNW und BFW sowie acht Wohnungsunternehmen das „Stormarner Bündnis für bezahlbares Wohnen“ gründen.

Wohnungen für alle Bevölkerungsgruppen

Mit der Vereinbarung über ein Stormarner Bündnis für bezahlbares Wohnen erklären die beteiligten Partner ihren Willen, qualitätsvolles und bedarfsgerechtes Wohnen im Kreisgebiet verstärkt zu gestalten und zu unterstützen.

Das Stormarner Bündnis für bezahlbares Wohnen will dazu beitragen, für alle Bevölkerungsgruppen im Kreisgebiet bedarfsgerechten, infrastrukturell gut angebundenen und bezahlbaren Wohnraum neu zu schaffen und zu erhalten.

Neue Projekte schneller umsetzen

Durch das Bündnis soll ein Netzwerk zwischen kommunalen Partnern und der Wohnungswirtschaft entstehen, um neue Wohnbauprojekte schneller und gezielter umsetzen zu können.

Über eine zentrale Geschäftsstelle beim Kreis Stormarn können die Städte und Gemeinden potenzielle Wohnbauflächen melden, die von den beteiligten Wohnungsunternehmen bewertet werden und zu denen dann konkrete Angebote erstellt werden.

500 Wohnungen im Jahr: Unternehmen machen Zusagen

Ziel ist es vor allem Wohnungen zu errichten, die langfristig von den Wohnungsunternehmen gehalten werden und als Mietwohnungen zur Verfügung stehen.

Die beteiligten Wohnbauunternehmen erklären sich im Rahmen des Bündnisses bereit, bis zu 500 attraktive und bezahlbare Wohnungen jährlich im Kreis Stormarn zu erstellen und langfristig zu bewirtschaften, vorausgesetzt die Städte und Gemeinden stellen entsprechende Flächen und Baurechte zur Verfügung.

Zudem soll das Bündnis zu einem besseren Informations- und Erfahrungsaustausch im Bereich Wohnungsbau zwischen Politik, Verwaltung und Wohnungswirtschaft führen.

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