Verschmutzte Lastwagen (Symbolbild). Foto: Shutterstock.com

Tangstedt – Der Straßenverkehr in der Harksheider Straße in der Gemeinde Tangstedt ist enorm. Die Anlieger im Ortsteil Wilstedt können davon ein Liedchen singen. Nun wird der Unmut noch größer.

Derzeit kommt es vermehrt zu Verschmutzungen der Kreisstraßen durch Lastwagen der Firma Eggers aus den nahe gelegenen Kiesgruben, wie die Tangstedter CDU berichtet.

Jürgen Lamp, CDU-Kreistagsabgeordneter aus Tangstedt: „Die Hinterlassenschaften der LKW sind nicht nur Schmutz, sie sind auch gefährlich. Dass Lastwagen Straßen und Wege durch ihr Gewicht und ihre Transporte mehr als Pkw belasten, ist nichts Neues. Dafür zahlen die Halter der LKW auch nicht unerhebliche Kfz-Steuern. Dass in den letzten Tagen auf der Harksheider Straße in der Gemeinde Tangstedt in der Nähe der Kiesabbauflächen erhebliche Fahrbahnverschmutzungen festgestellt wurden, führt in der Tangstedter Bevölkerung zu großer Verärgerung.“

Abgesehen von den Gefahren durch den Schmutz, der oft auch als klumpiger Matsch auf der Fahrbahn liegen bleibt und somit die Rutschgefahr – insbesondere für Zweiradfahrer – erhöht, darf es nicht sein, dass Fahrzeugführer nach der Fahrt über die Harksheider Straße die Fahrzeugfarbe ihres Autos nicht wiedererkennen.

„Ich habe für die Verärgerung in der Tangstedter Bevölkerung großes Verständnis, zumal ich fast täglich diese Straße selbst benutze und es schon öfter erleben musste, dass mein sauberes Auto nach der Fahrt über die Harksheider Straße wieder in die Autowaschanlage musste“, sagt Jürgen Lamp. In einem persönlichen Gespräch habe er Herrn Eggers über die Verärgerung in der Bevölkerung informiert, ihn an seine Pflichten als Verursacher und gerade die möglichen Gefahren der „Hinterlassenschaften“ überwiegend durch seine LKW erinnert.

Jürgen Lamp: „Ralf Eggers bat um Verständnis, dass es gerade in der Feuchtwetterperiode für ihn und seine Mitarbeiter sehr schwierig sei, den Schmutz zeitgerecht wieder zu beseitigen. Er sagte mir zu, die Reinigungsmaßnahmen zu intensivieren und selbstverständlich für entstandene Schäden aufzukommen. Die Bürger müssten sich nur an ihn wenden.“

TEILEN

Empfehlungen unserer Leser

KEINE KOMMENTARE

HINTERLASSE EINE ANTWORT