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Kultur

"Geh 20" Kunstaktion startet in Ammersbek

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Foto: Kunsthaus am Schüberg/hfr

Ammersbek – Die Künstler Axel Richter und Uwe Schloen ziehen einen Handwagen mit 200 Eimern vom KunstHaus am Schüberg in Ammersbek bis ins Zentrum von Hamburg. Die Entfernung beträgt exakt 20 km, deshalb der Titel „Geh 20“.

Das Motto „Alles im Eimer“ ist mindestens zweideutig: Einerseits ein Hinweis auf die reich vorhandenen kulturellen, politischen, natürlichen und wirtschaftlichen Ressourcen der weltweit knapp 200 Nationen die geteilt werden wollen, andererseits ein Hinweis darauf, dass die Welt droht, unwiderruflich aus den Fugen zu geraten. Stationen sind unter anderem die Elbphilharmonie, Afrikahaus, Hauptkirchen, Hafen, Rathaus sowie die Veranstaltung zu „Buen Vivir“ in der Universität Hamburg.

Das mobile Kunstprojekt ist dabei nicht zu verwechseln mit einer Demonstration. Das künstlerische Bild, „der Handkarren“ im Kontext des Weges durch den städtischen Raum wird zum stetigen und gleichermaßen zum wechselnden Bildmotiv.

Die Kunstaktion richtet sich auch als Bildbotschaft an die Teilnehmer des G 20 Gipfels.

Was ist „Buen vivir“ ?

Foto: Kunsthaus am Schüberg/hfr

Der Visionär, Ökonom und Politiker Alberto Acosta aus Ecuador ist ein bekannter Vertreter des Buen Vivir . Buen Vivir ist ein Konzept hin zu einem nachhaltigen Leben im Einklang mit Mensch und Natur. Ein gutes, gelingendes Leben orientiert sich daran, wie die Nutzung der vorhandenen menschlichen und natürlichen Ressourcen für alle – Mensch und Natur – nachhaltig gestaltet werden kann. Es bietet als solches einen Gegenentwurf zum wachstumsorientierten Wirtschaftsmodell und ist in der Verfassung Ecuadors und Boliviens als Staatsziel verankert.

Ziel ist es, den G20 Gipfel in Hamburg als Chance wahrzunehmen, auf die planetaren Grenzen aufmerksam zu machen und globale Ungleichheiten zu thematisieren. Buen Vivir soll dabei als ein Gegenkonzept zum neoliberalen Wirtschaftsmodell vorgestellt werden.

Der Fachbereich Sozialökonomie der Universität Hamburg steuert volkswirtschaftliche Expertise bei. Gemeinsam mit der Band „Grupo Sal“ kommt es – im wahrsten Sinn des Wortes – zu einer „kultur – politischen“ Auseinandersetzung mit dem G -20 Gipfel und den wirtschaftspolitischen Vorstellung der teilnehmende Regierungen.

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Bad Oldesloe

Nach Todesfall: Oldesloer Bühne sagt Weihnachtsmärchen im KuB ab

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Foto: SL

Bad Oldesloe – Traurige Neuigkeiten von der Oldesloer Bühne. Gerade hatten wir ja auch hier noch das neue Weihnachtsmärchen „Rotkäppchen und der böse Wolf“ angekündigt, da müssen wir leider vermelden, das abgesehen von der Premiere keine weiteren Vorführungen stattfinden werden. 

Bei den Vorbereitungen auf die beiden Aufführungen am Sonnabend im Oldesloe Kultur- und Bildungszentrum kam es im KuB zu einem unerwarteten und tragischen Todesfall im Team der Oldesloer Bühne. 

Zunächst wurden die Aufführungen am Sonnabend abgesagt. Der Vorstand der Oldesloer Bühne entschied dann, dass komplett als Aufführungen abgesagt werden. Bereits erworbene Tickets können an den Vorverkaufsstellen zurückgegeben werden.  Ersatztermine sind nicht geplant. Das gab das KuB Bad Oldesloe heute bekannt. 

 

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Bad Oldesloe

Berühmtes Bach-Werk erklingt im KuB: Brandenburgische Konzerte bei „Wir in Bad Oldesloe“

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Das MHL_Ensemble unter der Leitung von Hans-Jürgen Schnoor (Foto) kommt ins KuB. Foto: MHL

Bad Oldesloe – Am Donnerstag, 14. Dezember, ist die Musikhochschule Lübeck (MHL) um 19.30 Uhr mit einem Konzert des MHL-Ensembles für Alte Musik im Kultur- und Bildungszentrum Bad Oldesloe zu Gast. Unter der Leitung von Hans-Jürgen Schnoor präsentieren Studierende in der Reihe „Wir in Bad Oldesloe“ die Brandenburgischen Konzerte von Johann Sebastian Bach.

Die Brandenburgischen Konzerte gehören zu den berühmtesten Zyklen des 18. Jahrhunderts. Ursprünglich als Einzelwerke komponiert, fügte Bach sie für die Widmung an den Markgrafen von Brandenburg-Schwedt zu einem Gesamtwerk zusammen. Aus der vielgestaltigen Sammlung präsentiert das Ensemble für Alte Musik der MHL die Konzerte drei bis fünf. Hans-Jürgen Schnoor, Professor für historische Tasteninstrumente an der MHL, leitet vom Cembalo aus.

Die jungen Musikerinnen und Musiker präsentieren die kontrastreichen Konzerte in kleiner, ständig wechselnder Besetzung. Sie haben die Werke im Wintersemester erarbeitet und loten die musikalischen Möglichkeiten der gewagten Besetzungskombinationen aus, mit denen Bach die polyphone Themenverarbeitung auf einen neuen Höhepunkt führte. Mal gibt es den Gegensatz von Solo und Tutti, mal einen Dialog zwischen zwei verschiedenen oder gleichen Instrumenten, mal komplett gleichberechtigte Streicher. Die „Brandenburgischen Konzerte“ landeten 1734, nach dem Tod des Markgrafen von Brandenburg-Schwedt, in einer Sammelmappe mit 177 anderen Konzerten verschiedenster Komponisten und wurden erst im Jahr 1850 wiederentdeckt.

Das Ensemble für Alte Musik tritt regelmäßig im Rahmen der Projekte für Alte Musik an der MHL auf, die auch durch Vorlesungen und Seminare begleitet werden. Sein Begründer und Leiter Hans-Jürgen Schnoor, langjähriger Kirchenmusikdirektor in Neumünster, ist Professor für historische Tasteninstrumente an der MHL.

In der Konzertreihe „Wir in Bad Oldesloe“ präsentieren Studierende der MHL, unterstützt von ihren renommierten Dozierenden, ihr Können und stellen in außergewöhnlichen Konzerten die Bandbreite der Lübecker Musikausbildung unter Beweis.

Konzertreihe „Wir in Bad Oldesloe“ von der Musikhochschule Lübeck am Donnerstag, 14. Dezember, 19.30 Uhr im Kultur- und Bildungszentrum (Beer-Yaacov-Weg 1). Tickets für 13,50 Euro (ermäßigt 11,50 Euro) sind online oder in der Stadtinfo in Bad Oldesloe zu erhalten, Kurzentschlossene können auch an der Abendkasse im KuB noch Tickets für 15,50 Euro (ermäßigt 13,50 Euro) erwerben. Ticketbestellung: 04531/504-199 oder www.kub-badoldesloe.de.

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Bad Oldesloe

Sandra Keck: Aus dem Ohnsorg-Theater ins KuB

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Sandra Keck
Foto: hfr

Bad Oldesloe – Am Donnerstag, 7. Dezember, kommt die Schauspielerin und Sängerin Sandra Keck vom Ohnsorg-Theater mit ihrem Solo-Programm „Sabbel nich – Sing“ nach Bad Oldesloe ins KuB (Kultur- und Bildungszentrum). Anlass ist das 30-jährige Jubiläum der Gleichstellungsstelle Bad Oldesloe.

Keck hat Lieder und Texte – von Georg Kreisler bis Duffy, von eigenen Kompositionen bis hin zu Lenas Satelite – auf ihre ganz „kecke Art“ zu einem Soloabend zusammengetragen.

Marion Gurlit, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Bad Oldesloe verspricht: „Die ausgewogene Mischung aus Platt und Deutsch ist gelungen, da man selbst als Platt-Neuling, bei diesem Soloabend voll auf seine Kosten kommt“.

Die Interaktion mit dem Publikum – es dürfen sich Songs gewünscht werden, die dann spontan von Keck und Hiller in eigener Interpretation wiedergegeben werden – macht diesen Soloabend zu einem besonderen Erlebnis.

Karten zum Preis von 15 Euro sind im Vorverkauf im KuB erhältlich. An der Abendkasse kosten sie 19 Euro.

Um 19.30 Uhr am 7. Dezember startet der Abend mit dem Ohnsorg-Star im KuB, Beer-Yaacov-Weg 1.

 

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