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Hamburg

Holländischer Drogenkurier auf der A1 gestoppt

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Foto: Zoll Hamburg/hfr der 

Hamburg – Da wartet nun jemand auf seine Lieferung. 16 Kilo Marihuana stellten Zöllner nämlich auf der A1 bei Hamburg-Moorfleet sicher. Der niederländische Schmuggler wurde festgenommen.

Auf der BAB1  war das niederländische Fahrzeug am Morgen des Karfreitag in das Visier der Zollstreife geraten. An der Anschlussstelle Moorfleet endete die Fahrt schließlich für den 48-jährigen Fahrer. Im Kofferraum transportierte der Niederländer mehr als 16 Kilo Marihuana. Er wurde durch die Zöllner festgenommen.

Dazu Stephan Meyns, Sprecher der Hamburger Zollfahndung: „Wer glaubt, dass der Zoll Urlaub macht, hat sich getäuscht. Wir sind rund um die Uhr für die Sicherheit Deutschlands aktiv.“

Das Osterfest verbrachte der Schmuggler schließlich in Untersuchungshaft. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hamburg wurde durch das Amtsgericht Hamburg Haftbefehl erlassen.

Das Rauschgift hat einen Schwarzmarktwert von etwa 160.000 Euro.

Die weiteren Ermittlungen hat das Zollfahndungsamt Hamburg übernommen.

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Hamburg

Nach Brandanschlag auf Obdachlosen: Belohnung für Hinweise

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Hamburger Polizei im Einsatz
Symbolfoto: SL

Hamburg – Ein bislang unbekannter Täter hat am 19. September den Schlafsack eines Obdachlosen angezündet. Der 30-Jährige wachte noch rechtzeitig auf und konnte das Feuer löschen. Jetzt hat die Polizei 2000 Euro Belohnung ausgesetzt.

Die Tat ereignete sich am 19. September gegen 6 Uhr morgens in Hamburg-St. Georg im Bereich Brockesstraße und Steintorplatz.

Der unbekannte Täter legte Feuer an der Kleidung und der Isomatte des 30-Jährigen, der an einem Eingang des dortigen Museums für Kunst und Gewerbe schlief. Der Geschädigte erwachte von der Hitze und konnte die Flammen löschen. Er erlitt eine Brandwunde am Unterarm.

Für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat und zur Ermittlung oder Ergreifung des Täters führen, wurde eine Belohnung in Höhe von 2.000 (in Worten: zweitausend) Euro ausgesetzt.

Die Belohnung ist ausschließlich für Privatpersonen und nicht für Beamte bestimmt, zu deren Berufspflicht die Verfolgung strafbarer Handlungen gehört.

Hinweise können unter der Rufnummer 040/4286-56789 beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder an jeder Polizeidienststelle abgegeben werden. Zuteilung und Verteilung der Belohnung erfolgen unter Ausschluss des Rechtsweges.

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Hamburg

St. Pauli: Beachclub an den Landungsbrücken ausgebrannt

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An den Landungsbrücken
Symbolfoto: Sunfun/shutterstock.com

Hamburg – Aus bislang unbekannter Ursache brannte gestern Abend ein Großteil des Beachclubs „Hamburg del mar“ bei den Landungsbrücken in Hamburg aus. Das für Branddelikte zuständige Landeskriminalamt 45 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Gestern Abend brach in dem Gebäude ein Feuer aus, das sich im weiteren Verlauf über den Großteil der Lokalität ausbreitete. Es wurden keine Personen verletzt. Die Löschung des Brandes wurde um 21:33 Uhr beendet und die Absperrmaßnahmen der Polizei um 23:00 Uhr aufgehoben.

„Passanten hatten die Einsatzkräfte der Feuerwehr Hamburg über den Notruf 112 zu den Landungsbrücken gerufen, weil sie Feuerschein und Rauchentwicklung aus einem sogenannten Beachclub bemerkt hatten. Als die ersten Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, stand der aus Schilf, Bambus und Holz konstruierte Gastronomiebetrieb, der in eingeschossiger Bauweise auf ein Parkdeck errichtet worden war, bereits im Vollbrand“, berichtet die Feuerwehr

„Weil Wind die Flammen bereits meterhoch angefacht hatte und Funkenflug benachbarte Gebäude bedrohte, wurde durch den Einsatzleiter sofort ein massiver Löschangriff durch fünf Trupps unter umluftunabhängigem Atemschutz mit insgesamt vier C-Rohren und einem Wenderohr über eine Drehleiter, als Riegelstellung zum Schutz der benachbarten Gebäude, eingeleitet. Viele Passanten verfolgten den Einsatz der Feuerwehr vor Ort. Personen wurden jedoch nicht verletzt. Ein mitalarmiertes Löschboot sicherte die Löschwasserversorgung elbseitig.“

Kurz vor Brandausbruch wurde eine verdächtige Person in der unmittelbaren Nähe des Beachclubs gesehen. Eine eingeleitete Sofortfahndung führte nicht zum Antreffen dieser Person. Die Ermittler des LKA 45 befinden sich derzeit am Brandort. Sie prüfen u.a., ob eine Brandstiftung ursächlich für den Ausbruch des Feuers sein könnte.

Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

Der Club war bereits 2014 ausgebrannt, als er von einer Silvesterrakete getroffen worden war. 

Zeugen, die Hinweise geben können oder Beobachtungen gemacht haben, die mit dem Brand im Zusammenhang stehen könnten, werden gebeten, sich unter der Hinweisnummer 040/ 4286-56789 zu melden.

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Hamburg

Große Mengen Dopingmittel bei Kraftsport-Weltmeister gefunden

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Foto: Zollfahndung Hamburg/hfr

 Hamburg / Seevetal – Zöllner haben jetzt große Mengen unterschiedlicher Dopingmittel in Hamburg und im Landkreis Harburg sichergestellt. Die mehrmonatigen Ermittlungen richten sich gegen eine Gruppe von vier Personen. Der vermeintliche Haupttäter war früher Weltmeister in einer Kraftsportdisziplin. Bei einer der weiteren Tatverdächtigen handelt es sich um die Lebensgefährtin des Verdächtigen. Auch sie war Inhaberin eines Weltmeistertitels im Kraftsport.

Im Dezember 2016 wurde die Wohnung des 25-jährigen Hamburgers schon einmal wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Antidopinggesetz vom Zoll durchsucht. Die Auswertung der sichergestellten elektronischen Beweismittel in diesem Verfahren stützten die Vermutung, dass er gewerbsmäßig mit Dopingmitteln handelte.

Die Zollfahnder hatten den Verdacht, dass der Beschuldigte, gemeinsam mit weiteren Tatverdächtigen, auch danach seinen illegalen Geschäften nachging. Er ließ sich durch das erste Verfahren nicht davon abbringen. Nach umfangreichen Ermittlungen im Auftrag der Staatsanwaltschaft Hamburg hat der Zoll nun das Dopingmittellager ausgehoben.

Der Wert der sichergestellten Dopingmittel beläuft sich auf mehr als 10.000 Euro. Der Tatumfang liegt mutmaßlich im hohen fünfstelligen Bereich.

An den vier Durchsuchungen in Hamburg und Seevetal waren mehr als 20 Beamte beteiligt.

Die weiteren Ermittlungen des Zollfahndungsamtes Hamburg dauern noch an.

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