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Bad Oldesloe

Eisenbahnverein organisiert historische Zugfahrt durch Stormarn

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Mit der historischen Eisenbahn geht es von Lübeck nach Waren an der Müritz. Fotos: Historische Eisenbahnfahrzeuge Lübeck e.V.

Waren/Bad Oldesloe – Der Verein Historische Eisenbahnfahrzeuge Lübeck bricht Anfang Mai zu einer Ausfahrt nach Waren an der Müritz auf – selbstverständlich mit einer historischen Eisenbahn. Der Zug, der von einer Diesellok (V 200 007) gezogen wird, macht auch an Bahnhöfen im Kreis Stormarn Halt.

„Bei den Fahrzeugen handelt sich um erhaltenswerte Kulturgüter die über Jahre die Lübecker Eisenbahngeschichte, sowie Eisenbahngeschichte im Norden geschrieben haben“, erklärt Stefan Lietzau vom Verein Historische Eisenbahnfahrzeuge Lübeck.

Am Sonnabend, 6. Mai, um ca. 7.30 Uhr startet der Zug in Lübeck seine Fahrt ins Mecklenburgische Waren an der Müritz. Voraussichtliche Ankunft: 12.30 Uhr. Hier besteht die Möglichkeit einer Stadtführung oder einer Schiffsrundfahrt auf der Mecklenburgischen Seenplatte die Fahrgäste beim Verein mitbuchen können. Selbstverständlich kann die Stadt aber auch auf eigene Faust entdeckt werden. Ein ganz besonderer Ort ist das Naturerlebniszentrum Müritze um das den Besuchern einen Einblick in die Artenvielfalt sowie die Natur und den Lebensraum der Pflanzen und Tiere bietet.

Der Zug ist während der Hin- und Rückfahrt bewirtschaftet. „Zu unseren zwei vereinseigenen Wagen haben wir noch zwei Personenwagen angemietet, die auch schon im letzten Jahr auf der Fahrt nach Sylt dabei waren und in ihrer Ausstattung und Abteilaufteilung unseren Wagen entsprechen“, sagt Stefan Lietzau.

Um 17.25 Uhr, fährt der Zug von Waren aus wieder zurück nach Lübeck (Ankunft: 22.25 Uhr).

Die Zustiegsbahnhöfe sind Lübeck Hbf, Bad Oldesloe, Ahrensburg, HH-Rahlstedt, HH-Tonndorf, HH-Bergedorf und Büchen.

Der Fahrpreis beträgt pro Erwachsene Person in der 2. Klasse 65 Euro. Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr bezahlen in der 2. Klasse 32 Euro für die Hin- und Rückfahrt.

Informationen und Buchungen über das Vereinstelefon: 04508-777-4581 (Erreichbarkeit am besten 19 bis 21 Uhr, sonst Anrufbeantworter) und per E-Mail: reisedienst@helev.de sowie Fax: 04508-777-4580 oder im Internet unter www.helev.de.

Der Verein Historische Eisenbahnfahrzeuge Lübeck zählt derzeit 38 Mitglieder und bietet im Jahr etwa fünf Sonderfahrten für allgemeines Publikum und auch Eisenbahnfreunde zur Mitfahrt an. Als Verein ist allein für die Unterhaltung der Fahrzeuge und der Unterkunft in Lübeck verantwortlich. Durch Sonderfahrten ist der Verein bemüht, diese Kosten für die Unterhaltung zu erwirtschaften.

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Familie und Freizeit

Galerie-Auftritt: irgendwiehörbar zu Gast bei BOart

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Irgendwiehörbar bei ihrem Auftritt bei „Mary Stolpe“ der Open Stage von Klngstdt und der VHS

Bad Oldesloe – Die Oldesloer Band „irgendwiehörbar“ tritt am Sonnabend, 23. September, unter dem Motto „Mehr als nur irgendwie hörbar“ ab 19.30 Uhr in der Oldesloer Galerie BOart auf.

Es ist das erste eigene, größere Konzert der drei Wahloldesloer in ihrer Heimatstadt. Im vergangenen Jahr wurde das Akustiktrio immer bekannter. So spielten Jule, Bina und Rick bei mehrern „Open Stages“ im KuB, bei einer Ausgabe der Konzertreihe „Big city light“, bei diversen Sommerfesten und auch auf dem Oldesloer Vogelschießen.

Die Besonderheit des Trios ist es, dass sie bekannte neuere und ältere Hits in ein eigene Arrangement verpacken und mit einer geradezu minimalistischen Besetzung auf die Bühne bringen. Mit Akustikgitarre, Cajon, Percussion und mehrstimmigem Gesang bringen sie Ihre Versionen der Songs zu Gehör.

Da es keine Abendkasse geben wird, wird darum gebeten, sich im Vorwege unter info@galerie-boart.de anzumelden.

Der Einritt ist frei. Es kann aber gerne Hutgage für die auftretenden Künstler gespendet werden.

Homepage Irgendwiehörbar

Homepage BOart

 

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Bad Oldesloe

Nach Legionellen-Alarm: Travebad auf unbestimmte Zeit geschlossen

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Das Oldesloer Travebad bleibt geschlossen. Foto: Stormarnlive.de

Bad Oldesloe – Das Travebad bleibt auf unbestimmte Zeit geschlossen. Noch am Mittwoch hieß es seitens der Vereinigten Stadtwerke, dass die Oldesloer Schwimmhalle nach einem Defekt an der Wasseraufbereitungsanlage und der Kontamination einer Dusche mit Legionellen am Freitag öffnen sollte.

Einen neuen Öffnungstermin konnten die Stadtwerke nicht nennen. „Mit dem Gesundheitsamt wurde vor Ort eine Lösung abgestimmt“, sagt Stadtwerke-Sprecherin Vibeke Johansen. Bei einer Erklärung des Problems gibt sich das Unternehmen wage: „Die Vereinigten Stadtwerke arbeiten jetzt mit Hochdruck an einer Behebung.“ Es geht weiterhin um eine Störung im Bereich der Duschen.

Das hatte Travebad-Chefin Ulrike Handwerk bereits am Mittwoch mitgeteilt und dennoch eine Wiedereröffnung am Freitag in Aussicht gestellt. So könne die betroffene Dusche gesperrt und der Betrieb wieder aufgenommen werden. Das ist offenbar nicht der Fall.

DLRG sagt Schwimmtraining ab

DLRG-Vorsitzender Dominic Geerken ist genervt, dass die Stadtwerke auch den neuen Öffnungstermin nicht einhalten konnten: „Wir haben unser Schwimmtraining bis auf weiteres abgesagt.“ Es sei mal an der Zeit, dass die Stadtwerke eine klare Aussage treffen, findet Geerken: „Gerade wir als Verein müssen ja mal planen können.“ Immerhin seien sie diesmal direkt vom Betreiber informiert worden und nicht erst durch die Presse.

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Bad Oldesloe

Entwurf vorgestellt: Das wird das neue Stadtlogo von Bad Oldesloe

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Tim Krüger, Prokurist der Hamburger Agentur „Orange Cube“ stellte dem Oldesloer Hauptausschuss das neue Logo vor. Foto: Fischer

Bad Oldesloe – Für die einen ist es modern und zukunftsorientiert, für die anderen Geldverschwendung: Bad Oldesloe bekommt ein neues Stadtlogo. Der Entwurf wurde jetzt dem Hauptausschuss vorgestellt.

„Das alte Logo ist nicht hässlich, aber es passt nicht mehr zum neuen Leitbild der Stadt“, sagt Tim Krüger, Prokurist von „Orange Cube“. Die Agentur hat sich mit dem Entwurf gegen die anderen Teilnehmer des Wettbewerbes durchgesetzt. Das neue Logo solle ein Miteinander von Kultur, Umwelt, Wirtschaftskraft, Gemeinsinn, Infrastruktur und die Lage zwischen den Metropolen Hamburg und Lübeck vereinen.

Das Ergebnis: Der Stadtname in fett und kursiv mit einem bunten Kreis in der Mitte, der sich entgegengesetzt des Uhrzeigersinnes dreht und das „O“ von Oldesloe ersetzt. Ein Unterleger transportiert das Motto „Die Beste Trave Stadt“.

Das neue Stadtlogo, entworfen von der Hamburger Agentur „Orange Cube“. Details wie Farbgebung können sich noch ändern.

„Auf einer abstrakten Ebene soll der Kreis die Stärken und die Dynamik der Stadt widerspiegeln“, erklärt Krüger die Gedanken hinter dem Entwurf. Die Gedanken der Hamburger Agentur konnte nicht jeden im Ausschuss überzeugen.

„Das Logo sieht aus wie das einer Briefkastenfirma aus Luxemburg“

Hendrik Holtz (Die Linke) fand klare Worte zu dem Entwurf: „Das Logo sieht aus wie das einer Briefkastenfirma aus Luxemburg, es fehlt nur noch ‚Holding‘ dahinter.“ Das alte Logo sei deutlich besser. Für ihn ist das reine Geldverschwendung: „Wir haben ein dickes Haushaltsloch, wie sollen wir so eine Ausgabe den Leuten erklären?“

Zum Vergleich: Das bisherige Stadtlogo

Für zügellose Begeisterung sorgte der Entwurf auch bei anderen Ausschussmitgliedern nicht. „Ich habe ein zwiespältiges Gefühl zu einem derart verdichteten Logo“, sagt Björn Wahnfried (SPD) und brachte dann doch so eine Art Lob über die Lippen: „Es gefällt mir schon…etwas.“

„Es macht sich gut als Briefkopf“

Bei der CDU, Grünen und Freien Bürgern (FBO) stößt der Entwurf auf Zustimmung: „Die Klarheit hat mich überzeugt und das Logo macht sich gut als Briefkopf“, so Uwe Rädisch (CDU).

Hinrich Stange (FBO): „Ich finde das neue Logo toll, es wirkt unternehmerfreundlich und modern.“

Hartmut Jokisch (Bündnis 90/Die Grünen): „Es ist die Investition wert. Bad Oldesloe ist Bundesweit ein Synonym für Provinz und wir tun gut daran, uns deutlicher in der Region zu positionieren.“

Das Logo kostet die Stadt übrigens knapp 4500 Euro. Der Hauptausschuss hat sich in der Beratung einstimmig gegen die Erstellung eines Anwenderhandbuches ausgesprochen, das nocheinmal 11300 Euro extra gekostet hätte.

Das neue Logo würde mehrheitlich beschlossen. Einzig die Farbgebung soll noch überarbeitet werden. Die Stadtverordnetenversammlung (25. September, 19.30 Uhr, KuB-Saal) muss noch zustimmen.

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