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Bad Oldesloe

Werkstätten organisieren Jobmesse für behinderte Menschen

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Die Chefin der Agentur für Arbeit in Bad Oldesloe Dr. Heike Grote-Seifert überreichte Enzo Righini im Dezember 2016 ein  Inklusionszertifikat für seine Unterstützung lernbehinderter Jugendlicher. Foto: hfr

Bad Oldesloe – Arbeit hat in unserer Gesellschaft eine sinnstiftende Funktion, Arbeit ermöglicht soziale Kontakte und steigert das Selbstwertgefühl. Frauen und Männer mit Handicap erfahren dies meist nur in den Werkstätten für behinderte Menschen.

Dass es aber auch auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt Möglichkeiten für diesen Personenkreis gibt, soll auf der ersten Jobmesse der Stormarner Werkstätten Bad Oldesloe deutlich gemacht werden.

Die Messe beginnt am Mittwoch, 26. April, um 15 Uhr im Bildungszentrum der Werkstätten, Am Sandkamp 3.

In Kooperation mit der Eingliederungshilfe des Kreises Stormarn wird dort der Markt der Möglichkeiten eröffnet. Dieser Markt „richtet sich an Firmen und Unternehmen, die erfahren wollen, welche Möglichkeiten es gibt, Menschen mit Handicap zu beschäftigen“, sagt der Leiter des Bildungszentrums der Stormarner Werkstätten Bad Oldesloe, Arne Laß.

Neben der rein sachlichen Information, unter anderem über das „Budget für Arbeit“, berichten Vertreter der drei Unternehmen Lufthansa-Technik, Gärtnerei Righini und den Stormarner Wegen über ihre Erfahrungen mit den Werkstatt-Mitarbeitern. Die Mitarbeiter selbst erklären, was es für sie bedeutet, auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt tätig zu sein.

Enzo Righini unterstützt in seinem Gartenbaubetrieb in Bargteheide Jugendliche mit Lernbehinderungen oder anderen Beeinträchtigungen in ihrer Ausbildung: „Ich biete den Jugendlichen, die zum Beispiel eine Ausbildung zum Gartenwerker machen, jetzt seit acht Jahren Praktikaplätze an. Über die praktische Arbeit im Betrieb können sie sich gut entwickeln“

Aufgeklärt wird an diesem Nachmittag auch über Fördermöglichkeiten die Firmen nutzen können, um Menschen mit Handicap einzustellen. Werkstätten-Jobcoach Jens Dörner steht unter anderem als Ansprechpartner zur Verfügung. Er begleitet die Unternehmen auf ihrem Weg, Menschen mit Handicap einzustellen. Entweder im Rahmen eines ausgelagerten Arbeitsplatzes oder später auch als sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis.

Den Anfang dafür macht meist ein Praktikum. Zurzeit haben sieben Personen von den Stormarner Werkstätten einen ausgelagerten Arbeitsplatz. Das bedeutet, die Mitarbeiter sind zwar weiterhin bei den Stormarner Werkstätten beschäftigt, arbeiten aber mehrere Tage die Woche an ihrem anderen Arbeitsplatz. Ihre Arbeitskraft wird den Unternehmen in Rechnung gestellt. Für Jobchoach Dörner ist klar: „Die Beschäftigung von Menschen mit Handicap ist ein sichtbares Zeichen von hoher sozialer Kompetenz des Unternehmens.“

„Wir wollen mit der Jobmesse ein Forum schaffen, sich zu informieren. Die Akteure sollen die Möglichkeit bekommen, sich auszutauschen“, lädt Arne Laß Interessierte ein, am 26. April ab 15 Uhr in den Sandkamp 3 zu kommen.

Mehr Informationen über die Jobmesse gibt es bei Arne Laß unter 04531/889 150. Wissenswertes über die Stormarner Werkstätten findet sich unter www.stormarner-werkstaetten-bad-oldesloe.de.

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Bad Oldesloe

Bad Oldesloe: Polizei sucht Unfallflüchtigen

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Hier wurde die Laterne umgefahren.
Foto: SL

Bad Oldesloe – Gestern Morgen (18. August) , gegen 10.00 Uhr, stellten Beamte der Polizei Bad Oldesloe im Rahmen der Streife fest, dass in der Bahnhofstraße, unmittelbar an der Ecke zur Katharine-Faust-Straße, ein Laternenmast quer auf dem Gehweg lag.

Offenbar wurde dieser durch ein Fahrzeug umgefahren. Dies ergibt sich aus den Unfallspuren vor Ort. Die Beamten haben auch Glassplitter eines Rücklichtes aufgefunden.

Ein Unnfallverursacher war vor Ort jedoch nicht anzutreffen.

Gemeldet hatte sich auch niemand.

Die Polizei ermittelt wegen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort und sucht in diesem Zusammenhang nun Zeugen?

Wer hat den Unfall beobachtet oder kann möglicherweise sonst Angaben zum flüchtigen Verursacher machen?

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Bad Oldesloe

SPD-Bundestagskandidat absolviert Praxistag in der OASE

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Alexander Wagner informierte sich über das Buchprojekt „Wir sind Wer(t)! Familien stellen sich und ihre Wertevorstellungen vor“ mit OASE-Leiterinnen Wiebke Finck (li.) und Andrea Kefrig-Blase (re.)
Foto: SPD/hfr

Bad Oldesloe – Alexander Wagner, der SPD-Bundestagskandidat für Segeberg/ Stormarn-Mitte, hat das Mehrgenerationenhaus OASE in Bad Oldesloe besucht und im Rahmen eines Praxistages die Arbeit hautnah miterlebt. „Die OASE in Bad Oldesloe zeigt mit ihrer Arbeit, wie gut die Zusammenarbeit und Solidarität zwischen den verschiedenen Generationen funktionieren kann.“

Neben einem Gespräch mit den Vorständen Andrea Kefrig-Blase und Wiebke Finck nahm Wagner an der Dienstbesprechung der Tagespflegepersonen der Kinder-Notfallbetreuung teil, warf einen Blick in die Kinderbetreuung und diskutierte beim Seniorenfrühstück über Tagespolitik.

Wagner zu seinem Praxistag: „Hier merkt man, dass Generationengerechtigkeit wirklich groß geschrieben wird. Im Mittelpunkt der Arbeit in der OASE steht das Credo, niemanden zurückzulassen, zweite Chancen für jung und alt zu ermöglichen, verlässlich zu sein und ein offenes Ohr zu haben.

Ein wichtiges Thema beim Seniorenfrühstück war die Frage nach einer Rente, die auch in den nächsten Jahren und Jahrzehnten reichen wird. „Auch langfristig sollen alle Menschen auf eine sichere und stabile Rente vertrauen können. Ältere Menschen sollen so weiterleben können wie sie es gewohnt sind. Gleichzeitig sollen die Beiträge für die Altersvorsorge die junge Generation nicht zu sehr belasten. Das ist ein zentrales Anliegen der SPD und auch von mir“, so Wagner.

„Ich konnte mich heute in der OASE davon überzeugen, wie gut sich die Generationen untereinander helfen und unterstützen können“, so Wagner.

Wagner zeigte sich beeindruckt von den vielen Aufgaben, die die OASE umsetzt: Kinderbetreuung, Notfallbetreuung für die Stiftung Beruf und Familie Stormarn, Seniorenarbeit, offene Kinder- und Jugendarbeit auf Spielplätzen sowie die Trägerschaft für die offene Ganztagsschule an zwei Grundschulen in Bad Oldesloe. Und bei allem war die OASE stets Vorreiterin in der Region. Er versprach, sich als zukünftiger Abgeordneter weiter für die Förderung der Mehrgenerationenhäuser einzusetzen.

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Bad Oldesloe

Verbrauchergemeinschaft besuchte die „Elphi“

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Teilnehmer der Konzerthausführung
Foto: Waltraut Broschinsky

Bad Oldesloe/Hamburg – Die Verbrauchergemeinschaft Stormarn war wieder unterwegs. Dieses Mal war die neue Hambruger Elbphilharmonie das Ziel. 30 Teilnehmer hatten die Gelegenheit die Elbphilharmonie ganz intim von innen zu erleben. Die Gästeführerin informierte die Zuhörer ausführlich von der ursprünglichen Idee, im ehemaligen Kaispeicher einen kleinen Konzertsaal zu bauen, bis zur endgültigen Umsetzung mit drei Konzertsälen, Gastronomie,  einem Hotel von der 6. bis zur 20. Etage, und Wohnungen.

Zuerst ging es über die 82 m lange Rolltreppe, Tube genannt, hinauf zum ersten Panoramafenster. Von dort ging es direkt weiter über eine kleine Rolltreppe in die 8. Etage, der Plaza, die für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Hier befinden sich auch die Treppenhäuser für den großen und kleinen Konzertsaal.

Auf die Frage nach der Reinigung der Fassade  erklärte die Gästeführerin, dass die Fensterputzer sich an dafür oberhalb des Daches vorgesehenen Haltevorrichtungen abseilen, was aus Sicherheitsgründen aber nur von Mai bis Oktober durchgeführt werden darf.

„Der Höhepunkt war der Besuch in der 13. Etage, mit Zutritt in den Großen Saal, in dem gerade an der Orgel geprobt wurde. So bekam die Gruppe einen Eindruck von der einzigartigen Akustik. Im Anschluss erfolgte noch ein Spaziergang zum Besuch des Zollmuseums und eine Schifffahrt auf der Elbe bei herrlichem Sommerwetter, was zum Gelingen des Programms beitrug“, berichten die Organisatoren von der Verbrauchergemeinschaft.

Da die Nachfrage zu dieser Veranstaltung sehr groß war, wird die Verbrauchergemeinschaft  weitere Termine zur Konzerthausführung in Hamburg anfragen.

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