Folge uns!

Kultur

Stipendiatin stellt aus: Geisterhafte Jeans-Blumensträuße

Veröffentlicht

am

Trittau – Ab dem 22. April

Foto: Sparkassen-Kulturstiftung/hfr

ist in der Galerie in der Wassermühle Trittau und dem angrenzenden Atelierhaus die Abschlussausstellung „Ghostwritings“ von Verena Schöttmer zu sehen. Schöttmer ist seit dem 1. Mai 2016 Stipendiatin der Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn und verlässt Ende April Trittau. Mit Verena Schöttmer wurde zum 25. Mal eine bildende Künstlerin im Rahmen des Stipendiums von der Stiftung gefördert.

Verena Schöttmer arbeitet bevorzugt mit textilen Materialien, die sie sowohl zweidimensional zu Collagen oder Malereien als auch zu Skulpturen oder raumgreifenden Installationen verarbeitet. Die mit einem Stoff mitschwingenden Assoziationen und Geschichten greift sie in ihren Werken auf.

In ihrer Ausstellung in der Galerie in der Wassermühle Trittau zeigt Schöttmer Malereien mit Chlor auf Jeans, die an den „Acid-Jeans-Look“ der 80er und 90er Jahre erinnern. Statt Farbe aufzutragen, bleicht die Künstlerin dabei mit Chlor die typisch blaue Jeansfarbe aus dem Stoff. Dadurch enstehen Blumenstrauß-Bilder auf dem Jeansstoff. 

Die Werktitel verweisen auf Vergangenes. Sie bestehen aus den Initialen von Verflossenen der Künstlerin und stellen Widmungen an diese dar. Neben den „Ghostwritings“ präsentiert Schöttmer Skulpturen. Diese spielen auf zwischenmenschliche Beziehungen und die zugehörigen Rollenzuschreibungen in der Gesellschaft an. Die Skulpturen bestehen aus Ton und Kleidungsstücken, wie z.B. Leggings und Jacken.

Verena Schöttmer hat bis 2012 an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg bei Pia Stadtbäumer und Michaela Melián studiert. 2013 erhielt sie das Georg-Meistermann-Stipendium sowie 2014 das Hamburger Arbeitsstipendium. Ihre Ausstellungen fanden u.a. bei Bräuning Contemporary in Hamburg, im Kunstverein Hamburg, im Kunstverein Harburger Bahnhof, im Kunstverein Ettlingen sowie im Künstlerforum Bonn statt.

Am Samstag, 22. April 2017 um 16 Uhr wird die Ausstellung in der Galerie in der Wassermühle Trittau von Dr. Martin Lüdiger, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Holstein und stellvertretender Vorsitzender des Stiftungsvorstandes der Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn, eröffnet. Zur Einführung spricht die Hamburger Kuratorin Nadine Droste.

Im Rahmen der Ausstellung findet am 7. Mai um 15.00 Uhr ein Gespräch mit der Künstlerin statt. Dieses wird von Dr. Katharina Schlüter, Leiterin Kunst & Kultur und Geschäftsführerin der Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn, moderiert. Als Teil des Stipendiums ist zur Abschlussausstellung eine Künstlerpublikation entstanden.

Weiterlesen
Werbung
Kommentar schreiben

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bad Oldesloe

Verbrauchergemeinschaft besuchte die „Elphi“

Veröffentlicht

am

Teilnehmer der Konzerthausführung
Foto: Waltraut Broschinsky

Bad Oldesloe/Hamburg – Die Verbrauchergemeinschaft Stormarn war wieder unterwegs. Dieses Mal war die neue Hambruger Elbphilharmonie das Ziel. 30 Teilnehmer hatten die Gelegenheit die Elbphilharmonie ganz intim von innen zu erleben. Die Gästeführerin informierte die Zuhörer ausführlich von der ursprünglichen Idee, im ehemaligen Kaispeicher einen kleinen Konzertsaal zu bauen, bis zur endgültigen Umsetzung mit drei Konzertsälen, Gastronomie,  einem Hotel von der 6. bis zur 20. Etage, und Wohnungen.

Zuerst ging es über die 82 m lange Rolltreppe, Tube genannt, hinauf zum ersten Panoramafenster. Von dort ging es direkt weiter über eine kleine Rolltreppe in die 8. Etage, der Plaza, die für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Hier befinden sich auch die Treppenhäuser für den großen und kleinen Konzertsaal.

Auf die Frage nach der Reinigung der Fassade  erklärte die Gästeführerin, dass die Fensterputzer sich an dafür oberhalb des Daches vorgesehenen Haltevorrichtungen abseilen, was aus Sicherheitsgründen aber nur von Mai bis Oktober durchgeführt werden darf.

„Der Höhepunkt war der Besuch in der 13. Etage, mit Zutritt in den Großen Saal, in dem gerade an der Orgel geprobt wurde. So bekam die Gruppe einen Eindruck von der einzigartigen Akustik. Im Anschluss erfolgte noch ein Spaziergang zum Besuch des Zollmuseums und eine Schifffahrt auf der Elbe bei herrlichem Sommerwetter, was zum Gelingen des Programms beitrug“, berichten die Organisatoren von der Verbrauchergemeinschaft.

Da die Nachfrage zu dieser Veranstaltung sehr groß war, wird die Verbrauchergemeinschaft  weitere Termine zur Konzerthausführung in Hamburg anfragen.

Weiterlesen

Kultur

Feierlicher Abschluss der Orgelkonzertreihe in Bargteheide

Veröffentlicht

am

Die Bensmann-Orgel
Foto: Kirchengemeinde Bargteheide/hfr

Bargteheide –  Die Kirchengemeinde Bargteheide feierte in diesem Jahr schon mit mehreren großen Konzerten das 20jährige Bestehen der Bensmann-Orgel. Am Sonntag, dem 27. August findet nun das große Abschlusskonzert des Bargteheider Orgelsommers statt. Jan Ernst, Kantor und Organist am Schweriner Dom und Professor an der Musikhochschule Hamburg, spielt zum Orgeljubiläum Musik von anderen Jubilaren dieses Jahres.

Auf der Orgel erklingen Werke von Telemann, er verstarb vor 250 Jahren, von Knecht, dessen Todestag genau 200 Jahre her ist, und von Tunder, der vor 350 Jahren starb. Dazu kommen Bearbeitungen aus Opern von Rameau, eine Partita des niederländischen Komponisten Willem Vogel und die Toccata in F-Dur von Johann Sebastian Bach.

Jan Ernst
Foto: Kirchengemeinde Bargteheide/hfr

Kantor Andis Paegle freut sich auf ein insgesamt farbiges Programm: „Unsere Bensmann-Orgel ist ja ihrer historischen Vorgänger-Orgel von 1696 nachempfunden. Sie ist eine Rekonstruktion im Stile norddeutscher Orgelbaukunst. Professor Jan Ernst, ein Meister für alte Musik und deren historische Aufführungspraxis, wurde in seinem Orgelspiel schon von Kindheit an mit und durch die reiche Orgellandschaft seiner ostfriesischen Heimat an die norddeutsche Tradition herangeführt.

Er studierte bei den Professoren Harald Vogel (Bunde), Rose Kirn (Hamburg) und Hans van Nieuwkoop (Amsterdam). Und jetzt kommt er mit einem vielversprechenden Programm zu uns – ein würdiger Abschluss des Orgelsommers und eine angemessene Würdigung unserer wunderbaren Orgel.“

Das Konzert in der Bargteheider Kirche, Lindenstraße 2,  beginnt um 18 Uhr, der Eintritt beträgt 10 Euro, ermäßigt 8 und 6 Euro. Im Vorverkauf in der Arkaden-Buchhandlung , der Bargteheider Buchhandlung und der Filiale der Sparkasse Holstein können die Karten um einen Euro ermäßigt erworben werden.

Weiterlesen

Bad Oldesloe

Mit diesem Programm startet das KuB aus der Sommerpause

Veröffentlicht

am

KuB-Managerin Inken Kautter mit dem neuen Veranstaltungsprogramm. Foto: Fischer

Bad Oldesloe – Nach der Sommerpause startet das Kultur- und Bildungszentrum (KuB) in Bad Oldesloe mit einem frischen Programm in die neue Spielzeit. Das KuB-Team hat für die Zeit zwischen September und Dezember 70 Konzerte, Lesungen, Filmreihen und Vorträge zusammengetragen.

„Was in Bad Oldesloe immer gut läuft, sind Lesungen und Vorträge“, sagt Inken Kautter. Über zwei Programmpunkte freut sich die KuB-Managerin besonders. Einer ist der Reisevortrag des rollstuhlfahrenden Weltenbummlers Andreas Pröve über Myanmar (19. Oktober, 19 Uhr). Der andere ist die Lesung „Das deutsche Krokodil“ (16. November, 19 Uhr) von Ijoma Mangold, dem stellvertretenden Feuilleton-Leiter der Wochenzeitung „Die Zeit“.

Weiterhin im Programm sind die bewährten Klngstdt-Formate Mary Stolpe und die Quality Zeit, die im September mit der besonderen Ausgabe „Superwahljahr“ (9. September, 20 Uhr) startet. Ein ganz neues Genre eröffnen die „schleswig-holstein music video awards“, eine Filmpreisverleihung, bei der die Oldesloer Oscars vergeben werden (16. September, 20 Uhr). Kautter hob die sehr gute Zusammenarbeit mit dem Klngstdt e.V. ausdrücklich hervor. Der Musikerverein habe bereits in der ersten Spielzeit für so manches Highlight gesorgt und sei offen für neue Ideen.

Abgeschafft wurde hingegen das mobile Kino – trotz zuletzt ausverkaufter Vorstellungen. „Es gibt in der Stadt jetzt wieder ein Kino und wir wollen keine Konkurrenzsituation schaffen, indem wir hier staatlich subventioniertes Kino anbieten“, erklärt Kautter.

Die Vorstellung des neuen Programmheftes nahm die KuB-Managerin auch zum Anlass, Bilanz zu ziehen: „Wir hatten eine zufriedenstellende Auslastung, seitdem das KuB eröffnet wurde.“ Bei den Oldesloern werde das neue Kulturzentrum gut angenommen, die meisten Veranstaltungsreihen hätten sich bewährt.

Seit der Eröffnung im September 2016 besuchten rund 16.000 Menschen knapp 180 Veranstaltungen. Für Inken Kautter ein gutes Ergebnis. Ausgeschöpft ist das Potenzial ihrer Meinung nach noch nicht: „Wir würden gerne auch noch mehr Gäste aus dem Oldesloer Umland ansprechen.“

Doch das derzeitige Budget von 100.000 Euro lässt nicht mehr zu. Ein Drittel der Summe geht in Werbekosten wie Flyer und Plakate, der Rest fließt in die Veranstaltungen. Mehr Geld wird es für den Kulturbereich angesichts knapper Haushaltskassen jedoch nicht geben. Immerhin aber vorerst auch nicht weniger: „Dennoch werden wir im nächsten Jahr die Sommerpause verlängern“, so Kautter. Auch an Ostern werde es kein Programm geben. Stattdessen wolle sich das Kulturteam der Stadtverwaltung vermehrt auf „Umsonst und draußen“-Angebote konzentrieren, um in der Oldesloer Innenstadt auch außerhalb der Geschäftszeiten mit Kultur zu beleben.

Das Programmheft wird an alle Oldesloer Haushalte verteilt und liegt unter anderem in der Stadtinfo im KuB, Beer-Yaacov-Weg 1, aus. Dort gibt es ab sofort Tickets für alle Veranstaltungen im Vorverkauf. Infos unter 04531 504-195 und www.kub-badoldesloe.de.

Weiterlesen

Trending