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Jugend-Feuerwehren im Land ziehen positive Bilanz

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Freude bei allen Geehrten: v.lks. Detlef Neumann, Matthias Brumm, Thorsten Weber, Dirk Tschechne, Sascha Keßler, Imke Klotzbücher und Alfred Wendt. Foto: Bauer / LFV SH

Altenholz – Die Jugendfeuerwehren in Schleswig-Holstein sehen sich weiterhin auf Er-folgskurs und freuen sich wieder über leicht gestiegene Mitgliederzahlen. Im Rahmen der Landes-Jugendfeuerwehrversammlung  in Altenholz wurde Bilanz des letzten Jahres gezogen.

Landes-Jugendfeuerwehrwart Dirk Tschechne (Zarpen) konnte verkünden, dass die Nachwuchsorganisation der Feuerwehr ihren Mitgliederstand wie im Vorjahr ganz leicht nach oben korrigieren konnte: 9761 Jungen und Mädchen (2015 = 9754) im Alter von 10 bis 18 Jahren werden derzeit in 435 Jugendgruppen (+ 2) auf den späteren Einsatzdienst vorbereitet und absolvieren eine bunte Palette an Feuerwehrtechnik und allgemeiner Jugendarbeit.

„Jugendfeuerwehren erfinden sich ständig neu und verharren nie im Ist-Zustand“, begründet Landes-Jugendfeuerwehrwart Dirk Tschechne die Attraktivität des viert-größten Jugendverbandes des Landes. Ein attraktiver Angebotsmix aus Feuerwehr-technik, Freizeitspaß aber auch gesellschaftlicher Themenauseinandersetzung sowie die intensiven Maßnahmen des Landes- und der Kreisverbände zur Mitgliedergewinnung seien ein Erfolgsrezept. So befassen sich die Jugendfeuerwehren verstärkt mit Demokratieprojekten oder der Integration junger Geflüchteter. Angesichts des neuen Wahlrechts ab 16 laden die Jugendfeuerwehren beispielsweise am 7.4. zu einer Diskussion mit Abgeordneten in den Landtag ein und betreiben so politische Bildung mit Erlebniseffekt.

Innenstaatssekretärin Manuela Söller-Winkler unterstützte diese Aussage: „Mitmachen in den Jugendfeuerwehren bedeutet noch mehr als nur Nachwuchssicherung: Junge Menschen lernen, für andere Menschen da zu sein, ihnen zu helfen, wenn sie in Not geraten. Hinzu kommen das Erlebnis der Kameradschaft und vielfach auch persönliche Freundschaften sowie das Bewusstsein und das Vertrauen, dass sich auch in schwierigen Situationen jeder auf jeden verlassen kann.“ Das alles diene der Persönlichkeitsentwicklung und sei prägend für die jungen Menschen.

Großen Respekt zollte die Innen-Staatssekretärin den Leitungskräften. Um deren Arbeit zu erleichtern, kündigte sie eine Vereinfachung der inzwischen vielschichtigen und zahlreichen rechtlichen Regelungen an. Diese Neuerungen werden im Laufe dieses Jahres gemeinsam mit den überarbeiteten Mustersatzungen für die Freiwilligen Feuerwehren veröffentlicht und somit in Kraft gesetzt.

Präsentiert wurde im Rahmen der Versammlung eine Aktion in Kooperation mit dem „Hansa-Park“: Unter dem Titel „Bleib dabei – Feuerwehr ein Leben lang“ sammeln der Verband und der Freizeitpark zündende Ideen zur Mitgliederbindung sowie Vorstellungen und Konzepte zur Optimierung des Ehrenamtes in der Feuerwehr. Hansa-Park-Inhaber Christoph-Andreas Leicht lobt dafür Preisgelder in Höhe von 8500 Euro und 500 Freikarten für Jugendfeuerwehrangehörige aus.

Bei den turnusmäßig anstehenden Wahlen wurde Landes-Jugendfeuerwehrwart Dirk Tschechne in seinem Amt bestätigt. Ebenfalls bestätigt wurde Fachbereichsleiter Mathias Brumm (Eckernförde) für den Bereich Wettbewerbe.

Geehrt wurden:

Ehrennadel er Deutschen Jugendfeuerwehr in Silber – Kreis-Jugendfeuerwehrwart Thorsten Weber, Osterrönfeld

Leistungsspange der schleswig-holsteinischen Jugendfeuerwehr in Gold – Stadt-Jugendfeuerwehrwart Sascha Keßler, Flensburg

Leistungsspange der schleswig-holsteinischen Jugendfeuerwehr in Bronze – Fachbereichsleiterin Bildung, Imke Klotzbücher, Aukrug

Ehrenmedaille der sächsischen Jugendfeuerwehr – Landes-Jugendfeuerwehrwart Dirk Tschechne, Zarpen

Schiedsrichterspange in Bronze des Deutschen Feuerwehrverbandes – Matthias Brumm, Eckernförde – Detlef Neumann, Lübeck

Schiedsrichterspange in Gold des Deutschen Feuerwehrverbandes – Alfred Wendt, Panker

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Vier Verletzte: Wildschweine wüten in Heider Innenstadt

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Polizei im Einsatz
Symbolfoto: SL

Heide – Panik in der Heider Innenstadt und ein ungewöhnlicher Einsatz für Polizei und Rettungskräfte. Seit etwa 9 liefen am Freitag zwei ausgewachsene, aggressive Wildschweine durch die Heider Innenstadt. Nach derzeitigen Erkenntnissen hatten die aufgebrachten Tiere auf ihrem Weg durch die Straßen und in der Filiale der Sparkasse am Markt vier Personen angegriffen und zum Teil schwer verletzt.

Die Bevölkerung wurde daher dringend gebeten, die Heider Innenstadt zu meiden, Gebäude nicht zu verlassen und vor allem die Arbeit der Einsatzkräfte nicht zu behindern.

Ein Wildschwein konnte durch Polizeikräfte im Vorraum der Sparkasse festgesetzt werden. Menschen, die sich in anderen Bereich des Gebäudes aufhielten, konnten per Drehleiter evakuiert werden. In der Sparkasse wurde das aggressive Tier von Jägern erlegt und abtransportiert. Das andere Schwein ist anschließend Richtung Stadtbrücke geflüchtet und wurde zuletzt in der Waldschlößchenstraße bzw. am Wasserturm gesichtet. Es soll sich mittlerweile außerhalb der Stadt befinden.

Eine Gefahr wird zurzeit nicht mehr gesehen. Die Polizei warnt aber generell davor, sich Wildschweinen zu nähern. Sollten Wildschweine in bebauten Gebieten wahrgenommen werden, kann man über 110 die Polizei alarmieren.

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Hamburg

St. Pauli: Beachclub an den Landungsbrücken ausgebrannt

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An den Landungsbrücken
Symbolfoto: Sunfun/shutterstock.com

Hamburg – Aus bislang unbekannter Ursache brannte gestern Abend ein Großteil des Beachclubs „Hamburg del mar“ bei den Landungsbrücken in Hamburg aus. Das für Branddelikte zuständige Landeskriminalamt 45 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Gestern Abend brach in dem Gebäude ein Feuer aus, das sich im weiteren Verlauf über den Großteil der Lokalität ausbreitete. Es wurden keine Personen verletzt. Die Löschung des Brandes wurde um 21:33 Uhr beendet und die Absperrmaßnahmen der Polizei um 23:00 Uhr aufgehoben.

„Passanten hatten die Einsatzkräfte der Feuerwehr Hamburg über den Notruf 112 zu den Landungsbrücken gerufen, weil sie Feuerschein und Rauchentwicklung aus einem sogenannten Beachclub bemerkt hatten. Als die ersten Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, stand der aus Schilf, Bambus und Holz konstruierte Gastronomiebetrieb, der in eingeschossiger Bauweise auf ein Parkdeck errichtet worden war, bereits im Vollbrand“, berichtet die Feuerwehr

„Weil Wind die Flammen bereits meterhoch angefacht hatte und Funkenflug benachbarte Gebäude bedrohte, wurde durch den Einsatzleiter sofort ein massiver Löschangriff durch fünf Trupps unter umluftunabhängigem Atemschutz mit insgesamt vier C-Rohren und einem Wenderohr über eine Drehleiter, als Riegelstellung zum Schutz der benachbarten Gebäude, eingeleitet. Viele Passanten verfolgten den Einsatz der Feuerwehr vor Ort. Personen wurden jedoch nicht verletzt. Ein mitalarmiertes Löschboot sicherte die Löschwasserversorgung elbseitig.“

Kurz vor Brandausbruch wurde eine verdächtige Person in der unmittelbaren Nähe des Beachclubs gesehen. Eine eingeleitete Sofortfahndung führte nicht zum Antreffen dieser Person. Die Ermittler des LKA 45 befinden sich derzeit am Brandort. Sie prüfen u.a., ob eine Brandstiftung ursächlich für den Ausbruch des Feuers sein könnte.

Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

Der Club war bereits 2014 ausgebrannt, als er von einer Silvesterrakete getroffen worden war. 

Zeugen, die Hinweise geben können oder Beobachtungen gemacht haben, die mit dem Brand im Zusammenhang stehen könnten, werden gebeten, sich unter der Hinweisnummer 040/ 4286-56789 zu melden.

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Hamburg

Große Mengen Dopingmittel bei Kraftsport-Weltmeister gefunden

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Foto: Zollfahndung Hamburg/hfr

 Hamburg / Seevetal – Zöllner haben jetzt große Mengen unterschiedlicher Dopingmittel in Hamburg und im Landkreis Harburg sichergestellt. Die mehrmonatigen Ermittlungen richten sich gegen eine Gruppe von vier Personen. Der vermeintliche Haupttäter war früher Weltmeister in einer Kraftsportdisziplin. Bei einer der weiteren Tatverdächtigen handelt es sich um die Lebensgefährtin des Verdächtigen. Auch sie war Inhaberin eines Weltmeistertitels im Kraftsport.

Im Dezember 2016 wurde die Wohnung des 25-jährigen Hamburgers schon einmal wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Antidopinggesetz vom Zoll durchsucht. Die Auswertung der sichergestellten elektronischen Beweismittel in diesem Verfahren stützten die Vermutung, dass er gewerbsmäßig mit Dopingmitteln handelte.

Die Zollfahnder hatten den Verdacht, dass der Beschuldigte, gemeinsam mit weiteren Tatverdächtigen, auch danach seinen illegalen Geschäften nachging. Er ließ sich durch das erste Verfahren nicht davon abbringen. Nach umfangreichen Ermittlungen im Auftrag der Staatsanwaltschaft Hamburg hat der Zoll nun das Dopingmittellager ausgehoben.

Der Wert der sichergestellten Dopingmittel beläuft sich auf mehr als 10.000 Euro. Der Tatumfang liegt mutmaßlich im hohen fünfstelligen Bereich.

An den vier Durchsuchungen in Hamburg und Seevetal waren mehr als 20 Beamte beteiligt.

Die weiteren Ermittlungen des Zollfahndungsamtes Hamburg dauern noch an.

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