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Ammersbek

Vogelstimmenführung durch das Naturschutzgebiet Heidkoppelmoor

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Der Zilpzalp: Unscheinbar aber laut. Foto: NABU/Kathy Büscher

Ammersbek – So unscheinbar grünlich, bräunlich, gräulich er auch ist, man kann ihn nicht überhören: Der Zilpzalp ist seit einigen Tagen aus dem Süden zurück gekehrt und beschallt Ammersbek mit seinem namengebenden Singsang.

Mit ihm sind nun schon so einige Südüberwinterer zurück, so dass man auf der Vogelführung des NABU Ammersbek am Sonntag den 23. April neben den Standvögel auch schon Zugvögel sehen und vor allem hören kann.

Die Vogel(stimmen)expertin Alexandra Pampel lädt ein zum Spaziergang durch das kleine Naturschutzgebiet Heidkoppelmoor mit seiner großen Vogelvielfalt.

Die Führung startet um 8 Uhr an der Ecke Bullenredder/Wolkenbarg und dauert bis 11 Uhr. Wichtig sind feste, warme Schuhe und auch warme Kleidung, da man oft länger an einem Fleck steht und lauscht. Hilfreich ist auch ein Fernglas.

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Kultur

Bilder und Skulpturen: KunstHaus zeigt Werke von Michel Meyer und Reinhard Osiander

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Skulptur „Familie“ von Reinhard Osiander.

Ammersbek – Das KunstHaus am Schüberg in Ammersbek zeigt in einer neuen Ausstellung Bilder und Skulpturen von Michel Meyer und Reinhard Osiander.

Der gebürtige Stuttgarter Maler Michel Meyer studierte Kommunikationsdesign und Illustration in Darmstadt und arbeitet seit 1985 selbständig als freier Maler und Illustrator in Weinheim/Bergstraße. In den Bildern von Michel Meyer begegnet dem Betrachter ein enorm verdichtetes Wahrnehmungsgefüge. Unausweichlich wird man beim ruhigen Betrachten zum Leser und Entzifferer der vorzufindenden Zeichen, Symbole und Hieroglyphen die sich wie im Spiel aneinanderreihen.

Bild „wirwolltenaufsmeer“ von Michel Meyer.

Reinhard Osiander ist in Bobingen geboren. Er ist ausgebildeter Holzbildhauer und studierte an der Hochschule für Künste in Bremen mit zusätzlichem Meisterschülerabschluss. Reinhard Osiander beherrscht das Spannungsfeld des Alltags, was zwischen dem „Funktionieren“ und dem „Sein“ sich ereignet und Jedem bekannt ist. Die Beziehung Mensch-Mensch, Mensch-Natur, Mensch-Raum und Spiel werden von ihm thematisiert.

Die Ausstellung wird mit einem Gespräch der beiden Künstler und dem künstlerischen Leiter Axel Richter eröffnet.

Die Ausstellung wird am Sonntag, 24. September, um 11.30 Uhr eröffnet und ist bis zum 21. Januar 2018 (täglich 10 bis 17 Uhr) zu besichtigen.

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Ammersbek

Junge Teichforscher machen unerwarteten „Goldfund“ in Ammersbek

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Die jungen Teichforscher präsentieren Bürgermeister Horst Ansén die in der Natur gefundenen Plastikschnipsel. Foto: NABU

Ammersbek – Etwas betreten schaut Bürgermeister Horst Ansén auf eine Schale mit goldglitzerndem Inhalt, die ihm von 18 Kindern beim NABU-Teichforschertag präsentiert wird. Die Kinder sind mehr als empört, wie manche Erwachsenen mit der Natur umgehen.

Auf der Suche nach Wasserinsekten, Molchen und Fröschen hatten sie nämlich neben dem kleinen Teich bei der Lindenallee Hunderte von streichholzschachtelgroßen Plastikschnipseln im Gras gefunden, manche waren auch schon ins Wasser gespült worden.

Fast vergessen waren die Posthornschnecken und Libellenlarven im Kescher. Mija (10), Bodo (7), Adrian (8) und Kristian (7), die die beiden kleinen Rückhaltebecken erforschen sollten, sammelten und sammelten.

Zurück am Treffpunkt, wo der Fang aller Kescherteams in Aquarien sortiert wird, präsentieren die vier nicht nur viele Egel und eine kleine Erdkröte, sondern auch den Glitzermüll. Die anderen Teilnehmer finden das unglaublich.

Maja (11) berichtet von einer Fernsehdokumentation über Mikroplastik aus Kosmetika im Meer, sie weiß Bescheid über die Folgen von Plastik in der Natur. Bodo schlägt vor, dass am Ende kein Spiel gespielt wird, sondern alle 18 Kinder und die vier Betreuer vom NABU gemeinsam so viel Plastik wie möglich aus der Wiese klauben.

Als der Bürgermeister vorbei kommt, um zu schauen, was hier im Ammersbeker Ferienprogramm veranstaltet wird, bekommt er die Empörung gleich zu spüren. Er vermutet, dass die Glitzerschnipsel von einer Hochzeit stammen. Er erklärt den Kindern, dass es nur direkt vor dem Rathaus erlaubt sei, etwas zu verstreuen. Oft würden Reis oder Rosenblätter verstreut, aber sogar das muss wieder aufgefegt werden. Solchen Müll, der nicht einmal verrottet, in die Wiese zu werfen, sei auf jeden Fall verboten und eine schlimme Sache.

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Hamburg

Ammersbek: Flüchtiger entkommt trotz Polizeiwarnschuss

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Polizei im Einsatz
Symbolfoto: SL

Hamburg / Ammersbek – Ein bislang unbekannter Mann hat sich mit seinem Fahrzeug einer Überprüfung durch Polizeibeamte entzogen, ist geflüchtet und hat danach einen Verkehrsunfall verursacht. Die abschließenden Ermittlungen werden von der Polizeistation Bargteheide geführt.

Die Besatzung des Hamburger Funkstreifenwagens Peter 34/2 bemerkte auf dem Krohnstieg in Hamburg-Langenhorn einen VW Polo, der ihnen mit defektem Licht entgegenkam. Die Beamten wendeten ihr Fahrzeug und versuchten den VW-Fahrer mit eingeschaltetem Blaulicht und Yelp-Ton zu stoppen. Der Fahrer ignorierte die Signale des Funkstreifenwagens und beschleunigte seinen VW Polo auf dem Ring 3 in Richtung Hamburg-Bergstedt auf deutlich über 100 km/h. Dabei missachtete der Fahrzeugführer auch Rotlicht zeigende Ampeln.

In Ammersbek/Timmerhorn (Schleswig-Holstein) gelang es den Polizeibeamten, sich mit ihrem Fahrzeug neben den Flüchtigen zu setzen. Der Fahrer des VW Polo bog dann von der Hauptstraße Alte Landstraße nach rechts in die Nebenstraße Tannenkoppelweg ab. Aufgrund der überhöhten Geschwindigkeit kollidierte der VW Polo dabei mit einem Zaun an der dortigen Kreuzung.

Der Fahrer stieg aus dem Auto und wollte flüchten.  Als die Polizeibeamten ihn ergreifen wollten, bedrohte er sie mit einem Messer. Daraufhin wurde von einem Polizeibeamten ein Warnschuss in die Luft abgegeben. Der Täter flüchtete trotz der Warnschussabgabe über mehrere Grundstücke in unbekannte Richtung. Eine Fahndung mit mehreren Funkstreifenwagen aus Hamburg und Schleswig-Holstein, dem Einsatz eines Diensthundeführers mit Suchhund sowie des Polizeihubschraubers führte nicht zur Ergreifung des Tatverdächtigen, der wie folgt beschrieben wird:

•             etwa 25 Jahre alt

•             ca. 185 cm groß und sehr kräftige Figur

•             europäisches/osteuropäisches Erscheinungsbild

•             bekleidet mit blauem Tank Top und kurzer beiger Hose

 

Hinweise bitte an das Landeskriminalamt unter der Rufnummer 040-4286 56789, die Polizei Bargteheide unter der Rufnummer 04532-70710 oder jede Polizeidienststelle.

 

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