Seit 1986 schützt eine Sperrzone vor dem unsichtbaren nuklearen Tod. Foto: Sebastian Klaffka

Bad Oldesloe – Am 26. April jährt sich die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl zum 31. Mal. Ein Vortrag zeigt in Bad Oldesloe die heute weiterhin sichtbaren Folgen der atomaren Verseuchung.

Zwei Explosionen hatten den vierten Reaktor des Atomkraftwerks zerstört und damit die bis heute schwerste Katastrophe in der zivilen Nutzung der Atomkraft ausgelöst.

Fast 31 Jahre danach geraten die verheerenden Auswirkungen des Unfalls zunehmend in Vergessenheit und damit auch die Risiken atomarer Großtechnologie und deren Folgen für Mensch und Natur.

Keine glücklichen Kinder im Freizeitpark: Seit der Atomkatastrophe steht das Riesenrad still. Foto: Sebastian Klaffka

In den Jahren 2015 und 2016 besuchte Sebastian Klaffka die Sperrzone um das havarierte Kraftwerk und hielt seine gesammelten Augenblicke mit der Kamera fest.

Hier lebten einmal 14.000 Menschen. Jetzt ist Tschernobyl eine Geisterstadt. Foto: Sebastian Klaffka

Am Freitag, 28. April, wird Sebastian Klaffka ab 19.30 Uhr im Bürgerhaus in Bad Oldesloe über seinen Besuch in dem immer noch atomar verstrahlten Gebiet in der Ukraine erzählen:

„In diesem einmaligen Vortrag möchte ich die damalige Katastrophe wieder in die Gedanken rufen und von meinen Reisen, den dortigen Verhältnissen und von der noch andauernden Gefahr berichten.“

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