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Ahrensburg

Reformhaus-Spende für Kinder- und Jugendtelefon

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Gabriela Thurack übergibt den symbolischen Spendenscheck an Ingo Loeding.
Foto: M. Kindel/DKSB

Bargteheide – Mit 2.400 Euro fördern die Reformhäuser Zündorf aus Bargteheide und Ahrensburg das Beratungsangebot „Kinder- und Jugendtelefon“ des Deutschen Kinderschutzbundes Stormarn e.V. (DKSB). Gabriela Thurack, Eigentümerin der beiden Reformhäuser, übergab diese SUmmer ihrer jährlich stattfindenden Spendentaschen-Aktion an Ingo Loeding, Geschäftsführer des DKSB. Mit der Unterstützung sollen die Ausbildung und Betreuung der ehrenamtlichen Beraterinnen und Berater gefördert werden.

„Wir sind sehr dankbar für diese großzügige Spende“, freut sich Ingo Loeding. „Das kostenlose und anonyme Kinder- und Jugendtelefon ist eine wichtige Säule in der frühzeitigen Unterstützung von Kindern und Jugendlichen bei Problemen.“

Das in Bargteheide stationierte Beratungstelefon mit der Nummer 116111 ist Teil eines bundesweiten Netzwerkes, das vom Verein Nummer gegen Kummer e.V. organisiert wird. Jährlich gehen bundesweit nahezu 500.000 Anrufe ein, von denen ca. 6000 bis 8000 im Kreis Stormarn entgegengenommen werden

„Die Telefonberatung ist eine anspruchsvolle Aufgabe, für die wir unsere ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter intensiv schulen“, erklärt Ingo Loeding. „Sie müssen in der Lage sein, im Telefongespräch mit den Kindern und Jugendlichen zusammen, gute Lösungswege für die Probleme zu finden. Dabei geht es um Fragen nach Liebe, Sexualität, Familie, Schule aber auch um Sucht, Gewalt und Missbrauch.“

Auch Gabriela Thurack ist von dem Kinder- und Jugendtelefon überzeugt: „Leider haben viele Kinder und Jugendliche keine Vertrauensperson, denen sie sich mit ihren Fragen und Nöten zuwenden können. Deshalb ist es dringend notwendig, dass es ein verlässliches und leicht zu erreichendes Beratungsangebot gibt. Wir freuen uns sehr, dass wir mit dem Ergebnis unserer Benefizaktion unseren Anteil dazu beitragen können.“

Als Mitglied der Vita-Nova-Reformhäuser beteiligt sich die Geschäftsfrau jedes Frühjahr an dem Verkauf der sogenannten Spendentaschen. In diesem Jahr waren die 160 Einkaufstaschen wieder gefüllt mit Lebensmitteln und Kosmetika und konnten von den Kunden zu einem Bruchteil des eigentlichen Verkaufswertes erworben werden können. Die kompletten Einnahmen werden von den Geschäften an regionale Hilfsorganisationen gespendet.

Weitere Informationen zum Kinder- und Jugendtelefon gibt es in der Geschäftsstelle des DKSB unter der Rufnummer 04532-280680 oder per Email info@dksb-stormarn.de. Besonders gesucht sind jederzeit Menschen, die sich gerne zum Berater ausbilden lassen möchten.

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Kultur

Autorenbegegnung mit Gerd Spiekermann in der Stadtbücherei Ahrensburg

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Gerd Spiekermann. Foto: Privat

Ahrensburg – Humor hilft zu jeder Zeit, an jedem Ort – in der Heimat wie in der Fremde. Und die „Tücke des Objekts“ ist hier wie dort zu entdecken und die mitunter komischen Folgen zu erleben.

Gerd Spiekermann setzt Alltägliches in Szene mit Witz und (Selbst-)Ironie – alles andere als alltäglich. Ein Abend voller Alltagsgeschichten – op Platt! Eine Veranstaltung der Buchhandlung Heymann und der Stadtbücherei Ahrensburg zur Pflege der niederdeutschen Sprache, des manchmal unterbeschäftigten Zwerchfells und der Lachmuskeln.

Autorenbegegnung mit Gerd Spiekermann und „Koom mi nich an de Farv!“ am Donnerstag, 2. November, um 19.30 Uhr in der Stadtbücherei Ahrensburg.

Eintrittskarten gibt es vorab für 12 Euro bei der Buchhandlung Heymann (04102) 66 62 72 ahrensburg@buecher-heymann.de

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Ahrensburg

Kriegsgräberfürsorge sucht Spendensammler in Ahrensburg

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Das Ahrensburger Rathaus. Foto: Stormarnlive.de

Ahrensburg – Die Kriegsgräberfürsorge kümmert sich überall auf der Welt um die Gräber deutscher Kriegstoter und ist dafür auf Spenden angewiesen. Jetzt sucht der Verein für eine Straßensammlung in Ahrensburg freiwillige Spendensammler.

Seit 98 Jahren kümmert sich der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. als privater Verein um Gräber deutscher Kriegstoter. Er hat damit eine Aufgabe übernommen, die grundsätzlich eher dem Staat obliegen würde, aber in Deutschland traditionell in der Bevölkerung verankert ist und durch die Kriegsgräberfürsorge als unabhängiger Organisation wahrgenommen wird.

Für junge Menschen sind die Kriege des vergangenen Jahrhunderts heute kaum mehr als ein geschichtliches Ereignis. So verlieren die Grabstätten der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft zunehmend ihre Funktion als Orte persönlicher Trauer.

Im Rahmen seiner aktiven Jugend- und Bildungsarbeit vermittelt der Volksbund seit mehr als 60 Jahren jungen Menschen die Bedeutung der Kriegsgräberstätten als Orte des Lernens und der Mahnung und macht dadurch für die jüngere Generation Geschichte und Geschehenes nachvollziehbar.

Seine Arbeit finanziert der Verein bis heute zu etwa 70 Prozent aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden und den Erträgen der alljährlichen Sammlung.

Um diese Arbeit auch in Zukunft weiterführen zu können, ist die Kriegsgräberfürsorge auf Unterstützung angewiesen. Die alljährliche Straßensammlung ist dabei ein ganz wesentlicher Baustein. Neben dem wichtigen finanziellen Beitrag ruft sie in allen Menschen immer wieder die Verantwortung gegenüber den Toten und für den Erhalt des Friedens ins Bewusstsein.

Der Sammelzeitraum für die Straßensammlung wurde in diesem Jahr vom 4. November bis 2. Dezember festgelegt.

Vor diesem Hintergrund werden dringend ehrenamtliche Sammlerinnen und Sammler gesucht, die sich in den Dienst der guten Sache stellen.

Als kleiner Anreiz und zum Ausgleich anfallender Kosten dürfen den Sammlerinnen und Sammlern 10 Prozent ihres Sammelerlöses als pauschale Kostenerstattung ausgezahlt werden.

Freiwillige können sich im Rathaus bei Frau Bär oder Herrn Jahncke, Zi. 109, Tel. 04102 77-144 oder 77-197 melden.

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Kultur

Ahrensburg: Balladenabend in St. Johannes

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Helga und Hans Konrad Tempel, Ahrensburg, Initiatoren des ersten norddeutschen Ostermarsches 1960.
Foto: privat

Ahrensburg – „Wer reitet so spät durch Nacht und Wind“ – dies ist der Beginn des wohl bekanntesten Werkes von Johann Wolfgang von Goethe, der „Erlkönig“ (1782). Noch aus der Schulzeit hallen die weiteren Verse bei vielen Menschen im Gedächtnis nach. Magisch bezaubernd wirkt die Natur, in die Goethes Ballade den Leser entführt.

Zu einem „Balladenabend“ lädt der Förderverein St. Johannes Ahrensburg am Donnerstag, 26. Oktober. Die Fördervereinsmitglieder Helga und Konrad Tempel tragen zum wiederholten Male Gedichte in der St. Johanneskirche vor. Dazu zählen religiöse und weltliche Balladen. Die Auswahl an Erzählgedichten reicht dabei vom 18. Jahrhundert bis in die Neuzeit. Los geht es ab 19.30 Uhr in der St. Johanneskirche (Rudolf-Kinau-Straße 19).

Der Begriff „Ballade“ bezeichnet seit dem 18. Jahrhundert erzählende Gedichte, häufig mit mittelalterlich-märchenhaften, antiken oder zeitgenössischen Themen. Auch das Verhältnis von Mensch und Natur ist wie in Goethes „Erlkönig“ eine beliebte Thematik. So gab die Zeile „O, schaurig ist‘ s, übers Moor zu gehen“ der Veranstaltung ihren Titel. Es ist ein Vers aus der Ballade „Der Knabe im Moor“ (1842) von Annette von Droste-Hülshoff. Gelesen werden neben diesem Gedicht unter anderem Werke von Theodor Fontane, Heinrich Heine, Gottfried Keller, Bertolt Brecht, Erich Kästner und James Krüss.

Musikalisch untermalt wird die Veranstaltung von Heinrich Breckoff (Cello) und Olga Soltau (Klavier). Sie spielen mehrere Sätze aus den „Liedern für eine tiefere Stimme“ von Johannes Brahms (1888) sowie aus einer Beethoven-Sonate (1797). So können die Zuhörer ganz in die Welt voller Worte und Klänge eintauchen.

Helga und Konrad Tempel unterstützen seit 2012 die Initiative für den Erhalt der St. Johanneskirche. Neben ihrem intensiven zivilgesellschaftlichen Engagement für Verständigung und gewaltfreie Konfliktbearbeitung und Zivilen Friedensdienst, haben beide Anfang der 1970er-Jahre eine Bürgerinitiative zur Gewinnung von jungen Lehrern für Ahrensburgs Schulen mitbegründet. Bereits zum dritten Mal tragen sie für den Förderverein St. Johannes Erzählgedichte vor.

Aus dem Initiativkreis  St. Johannes, der sich bisher schon für den Erhalt der St. Johanneskirche unter dem Motto “St. Johannes muss bleiben” eingesetzt hatte, seit Ende 2012 bekannt geworden war, dass das Pastorat und Gemeindehaus verkauft werden sollen, hat sich im Juni 2013 ein eingetragener “Förderverein St. Johannes Ahrensburg” gegründet.

Ziel und Zweck des gemeinnützigen Vereins ist die ideelle und finanzielle Förderung des lebendigen Gemeindelebens am Zentrum St. Johannes.

Weitere Infos unter www.st-johannes-ahrensburg.de.

 

 

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