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Bad Oldesloe

Erster "Tanz in den Mai" auf dem Marktplatz

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Sie organisieren den „Tanz in den Mai“ auf dem Oldesloer Marktplatz
Foto: Finn Fischer

Bad Oldesloe – Er möchte mit seinem Team etwas für die Innenstadt und die Veranstaltungen in der Stadt tun und nicht nur über mögliche Vermarktungskonzepte und Marketingideen theoretisch sprechen – der 28-jährige Eventorganisator Sebastian Hagen lädt daher zusammen mit der Brauerei Grönwohlder und weiteren Mitstreitern zum „Tanz in den Mai“ am 30.4 auf den Oldesloer Marktplatz.

Hagen, der sich auch im Verein „Wir für Bad Oldesloe“ und in der IG Handel ehrenamtlich engagiert, möchte damit ein Zeichen setzen. „Wir können das hier selbst auf die Beine stellen. Auf Zuschüsse von der Stadt und Förderung verzichtet ich dabei ganz bewusst, um auch zu zeigen, dass es so geht, wenn man gemeinsam anpackt“, erklärt Hagen. „Es wird viel über Innenstadtattraktivierung gesprochen. Ich finde, wir packen es einfach mal an.“ Die Gespräche mit der Verwaltung seien sehr gut gelaufen, er empfinde die Unterstützung durch das Veranstaltungsmanagement und die Genehmigungsbehörder als „sehr gut“:

Auch für den Fischmarkt – und weitere Events in der Innenstadt – die bald stattfinden sollen, und die vor allem bei den Marktbeschickern für viel Aufregung sorgten, ist Hagen verantwortlich. „Ich will dazu nicht mehr viel sagen. Ich bin immer gesprächs- und kompromissbereit. Die Stadt und viele Mitbürger möchte Veranstaltungen in der Innenstadt und auf dem Marktplatz und wir wollen das gerne umsetzen. Ich sehe da kein Konkurrenzdenken von unserer Seite“

Oft sei er angesprochen worden, dass sich die Oldesloer einen echten Tanz in den Mai wünschen. „Jetzt wollen wir schauen, ob er angenommen wird. Ich kann mir auch vorstellen, dass man das dann regelmäßig veranstaltet. Wir versuchen dabei so aufzubauen, dass wir den Wochenmarkt nicht stören und trotzdem genug Vorlaufzeit haben. Der 30. April ist ein Sonntag, daher muss der Wochenmarkt nicht umziehen“, stellt Hagen Gerüchte klar, dass die Marktbeschicker schon sonnabends den Platz wegen seiner Feier nicht mehr nutzen dürften.

Mit der Firma TB-Eventmanagement und der regionalen Brauerei Grönwohlder seien zwei Partner aus dem Umkreis mit an Bord. „Ein weiterer Faktor, der mir wichtig ist, ist eben die Regionalität“, so Hagen. „Seit sehr vielen Jahren hat es hier wohl keinen richtigen Tanz in den Mai mehr gegeben, soweit ich informiert bin“, erklärt er. Um 18 Uhr soll die Party am 30. April beginnen. Für Live- und DJ-Musik ist gesorgt. „Zu unserer Kooperations- und Kompromissbereitschaft gehört es, dass wir ab 22 Uhr runterregeln, damit es für die Umgebung auch nicht unangenehm wird“, so der Organisator weiter.

„Wir wollen etwas Schönes für die Bad Oldesloer schaffen und nicht für Ärger und Probleme sorgen. Das ist unser Motto und ich hoffe, dass wir alle gemeinsam einen tollen Abend haben werden“, sagt Hagen.

„Wir freuen uns über das Engagement von Herrn Hagen. Es melden sich immer mehr Leute, die in er Stadt etwas organisieren wollen. Das hat sicherlich auch mit dem Erfolg des KuB zu tun, das immer mehr Menschen in die Stadt lockt und Oldesloe für Veranstalter und Veranstaltungen attraktiver gemacht hat“, sagt Inken Kautter, Kultur- und Veransatltungsmanagerin der Stadt Bad Oldesloe. „Wir sind nicht der Veranstalter und als Stadt nur indirekt involviert, befürworten diese Veranstaltung und die Initiative von Herrn Hagen aber absolut“, sagt ihre Kollegin Katrin Offen.

Mit dem Fischmarkt, einem Weinfest und „hoffentlich auch dem neuen, geplanten Weihnachtsmarkt“, möchte Hagen noch mehrere Veranstaltung in diesem Jahr in der Innenstadt durchführen. „Vor allem beim Weihnachtsmarkt sind wir gespannt wie es weitergeht. Schon letztes Jahr hätten wir gemeinsam mit der Boweleri und LED Events einen größeren, langfristigeren Markt präsentieren können. Der ehemalige Bürgermeister wollte das aber nicht unterstützen. Dieses Jahr scheint es dann ja aber eine andere Richtung zu geben“, so Hagen.

Doch erstmal soll jetzt der „Tanz in den Mai“ im Festzelt auf dem Marktplatz ab 18 Uhr am 30.4 zu einem Erfolg werden. „Wir wollen mit allen Oldesloern feiern“, so der Organisator.

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Bad Oldesloe

Bad Oldesloe: Polizei sucht Unfallflüchtigen

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Hier wurde die Laterne umgefahren.
Foto: SL

Bad Oldesloe – Gestern Morgen (18. August) , gegen 10.00 Uhr, stellten Beamte der Polizei Bad Oldesloe im Rahmen der Streife fest, dass in der Bahnhofstraße, unmittelbar an der Ecke zur Katharine-Faust-Straße, ein Laternenmast quer auf dem Gehweg lag.

Offenbar wurde dieser durch ein Fahrzeug umgefahren. Dies ergibt sich aus den Unfallspuren vor Ort. Die Beamten haben auch Glassplitter eines Rücklichtes aufgefunden.

Ein Unnfallverursacher war vor Ort jedoch nicht anzutreffen.

Gemeldet hatte sich auch niemand.

Die Polizei ermittelt wegen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort und sucht in diesem Zusammenhang nun Zeugen?

Wer hat den Unfall beobachtet oder kann möglicherweise sonst Angaben zum flüchtigen Verursacher machen?

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Bad Oldesloe

SPD-Bundestagskandidat absolviert Praxistag in der OASE

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Alexander Wagner informierte sich über das Buchprojekt „Wir sind Wer(t)! Familien stellen sich und ihre Wertevorstellungen vor“ mit OASE-Leiterinnen Wiebke Finck (li.) und Andrea Kefrig-Blase (re.)
Foto: SPD/hfr

Bad Oldesloe – Alexander Wagner, der SPD-Bundestagskandidat für Segeberg/ Stormarn-Mitte, hat das Mehrgenerationenhaus OASE in Bad Oldesloe besucht und im Rahmen eines Praxistages die Arbeit hautnah miterlebt. „Die OASE in Bad Oldesloe zeigt mit ihrer Arbeit, wie gut die Zusammenarbeit und Solidarität zwischen den verschiedenen Generationen funktionieren kann.“

Neben einem Gespräch mit den Vorständen Andrea Kefrig-Blase und Wiebke Finck nahm Wagner an der Dienstbesprechung der Tagespflegepersonen der Kinder-Notfallbetreuung teil, warf einen Blick in die Kinderbetreuung und diskutierte beim Seniorenfrühstück über Tagespolitik.

Wagner zu seinem Praxistag: „Hier merkt man, dass Generationengerechtigkeit wirklich groß geschrieben wird. Im Mittelpunkt der Arbeit in der OASE steht das Credo, niemanden zurückzulassen, zweite Chancen für jung und alt zu ermöglichen, verlässlich zu sein und ein offenes Ohr zu haben.

Ein wichtiges Thema beim Seniorenfrühstück war die Frage nach einer Rente, die auch in den nächsten Jahren und Jahrzehnten reichen wird. „Auch langfristig sollen alle Menschen auf eine sichere und stabile Rente vertrauen können. Ältere Menschen sollen so weiterleben können wie sie es gewohnt sind. Gleichzeitig sollen die Beiträge für die Altersvorsorge die junge Generation nicht zu sehr belasten. Das ist ein zentrales Anliegen der SPD und auch von mir“, so Wagner.

„Ich konnte mich heute in der OASE davon überzeugen, wie gut sich die Generationen untereinander helfen und unterstützen können“, so Wagner.

Wagner zeigte sich beeindruckt von den vielen Aufgaben, die die OASE umsetzt: Kinderbetreuung, Notfallbetreuung für die Stiftung Beruf und Familie Stormarn, Seniorenarbeit, offene Kinder- und Jugendarbeit auf Spielplätzen sowie die Trägerschaft für die offene Ganztagsschule an zwei Grundschulen in Bad Oldesloe. Und bei allem war die OASE stets Vorreiterin in der Region. Er versprach, sich als zukünftiger Abgeordneter weiter für die Förderung der Mehrgenerationenhäuser einzusetzen.

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Bad Oldesloe

Verbrauchergemeinschaft besuchte die „Elphi“

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Teilnehmer der Konzerthausführung
Foto: Waltraut Broschinsky

Bad Oldesloe/Hamburg – Die Verbrauchergemeinschaft Stormarn war wieder unterwegs. Dieses Mal war die neue Hambruger Elbphilharmonie das Ziel. 30 Teilnehmer hatten die Gelegenheit die Elbphilharmonie ganz intim von innen zu erleben. Die Gästeführerin informierte die Zuhörer ausführlich von der ursprünglichen Idee, im ehemaligen Kaispeicher einen kleinen Konzertsaal zu bauen, bis zur endgültigen Umsetzung mit drei Konzertsälen, Gastronomie,  einem Hotel von der 6. bis zur 20. Etage, und Wohnungen.

Zuerst ging es über die 82 m lange Rolltreppe, Tube genannt, hinauf zum ersten Panoramafenster. Von dort ging es direkt weiter über eine kleine Rolltreppe in die 8. Etage, der Plaza, die für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Hier befinden sich auch die Treppenhäuser für den großen und kleinen Konzertsaal.

Auf die Frage nach der Reinigung der Fassade  erklärte die Gästeführerin, dass die Fensterputzer sich an dafür oberhalb des Daches vorgesehenen Haltevorrichtungen abseilen, was aus Sicherheitsgründen aber nur von Mai bis Oktober durchgeführt werden darf.

„Der Höhepunkt war der Besuch in der 13. Etage, mit Zutritt in den Großen Saal, in dem gerade an der Orgel geprobt wurde. So bekam die Gruppe einen Eindruck von der einzigartigen Akustik. Im Anschluss erfolgte noch ein Spaziergang zum Besuch des Zollmuseums und eine Schifffahrt auf der Elbe bei herrlichem Sommerwetter, was zum Gelingen des Programms beitrug“, berichten die Organisatoren von der Verbrauchergemeinschaft.

Da die Nachfrage zu dieser Veranstaltung sehr groß war, wird die Verbrauchergemeinschaft  weitere Termine zur Konzerthausführung in Hamburg anfragen.

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