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Hamburg

Mit Brett auf Fast-Food-Mitarbeiter eingeschlagen

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Der Hamburger Hauptbahnhof.
Foto: SL Archiv

Hamburg – Gleich zwei Mal wurden in den letzten Tagen im Hamburger Bahnhof Mitarbeiter von Fast-Food-Ketten attackiert.

Nach jetzigem Sachstand der Bundespolizei wurden zunächst zwei Mitarbeiter (m.42,m.49) eines Schnellrestaurants (KFC) im Hamburger Hauptbahnhof am 13.04. gegen 18.30 Uhr von einem Mann (m.46) attackiert.

Mit diesem Brett wurde zugeschlagen.
Foto: Bundespolizei HH

Zuvor soll der Beschuldigte in dem Schnellrestaurant gemeinsam mit seinem Begleiter (m.25) die Mitarbeiter massiv beleidigt und bedroht haben. Im weiteren Verlauf wurden die Männer aufgefordert die Lokalität umgehend zu verlassen. Laut Zeugenaussagen quittierte einer der Beschuldigten (m.46) die Aufforderung mit körperlichen Angriffen gegen die beiden Mitarbeiter.

Der Beschuldigte würgte einen Mitarbeiter (m.49) am Hals und schlug auf einen weiteren Mitarbeiter (m.42) mehrfach mit einem Holzbrett ein. Der Geschädigte erlitt erhebliche Hämatome an den Armen.

Alarmierte Bundespolizisten konnten die beiden Tatverdächtigen am Ausgang zum Hauptbahnhof feststellen. Gegen die afghanischen und deutschen Staatsangehörigen wurden entsprechende Strafverfahren eingeleitet. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Beschuldigten wieder entlassen. Die weiteren Ermittlungen dauern noch an und werden vom Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg geführt.

Und es kam noch zu einem weiteren Zwischenfall ähnlicher Art:

Nach jetzigem Sachstand der Bundespolizei attackierte ein alkoholisierter Mann (m.23) am 13.04.2017 gegen 04.20 Uhr zwei Mitarbeiter eines Schnellrestaurants (MC) im Hamburger Hauptbahnhof. Zuvor geriet der Beschuldigte mit einem Gast aus ungeklärten Gründen in eine heftige verbale Auseinandersetzung. Nachdem ein Mitarbeiter des Restaurants schlichtend eingreifen wollte, wurde dieser umgehend auf übelster Weise beleidigt. Daraufhin wurde dem Beschuldigten ein Hausverbot ausgesprochen.

Der Beschuldigte reagierte äußerst aggressiv und versetzte dem Restaurantmitarbeiter (m.28) unvermittelt einen Faustschlag in das Gesicht. Im weiteren Verlauf bewarf der Beschuldigte den Geschädigten sowie einen weiteren Mitarbeiter (m.20) mit einem gefüllten Getränkebecher. Anschließend flüchtete der Beschuldigte aus dem Schnellrestaurant. Alarmierte Bundespolizisten sichteten die Videoaufzeichnungen und konnten den Tatverdächtigen auf dem Material entdecken.

Im Rahmen einer umgehend eingeleiteten Fahndung konnte der Beschuldigte am S-Bahnsteig im Hauptbahnhof gestellt und vorläufig festgenommen werden. Ein durchgeführter Atemalkoholtest im Bundespolizeirevier ergab einen Wert von 1,21 Promille.

Gegen den betrunkenen Angreifer wurden entsprechende Strafverfahren (Beleidigung, Körperverletzung) eingeleitet. In einer Gewahrsamszelle klagte der Beschuldigte anschließend über Schmerzen und wurde zur Untersuchung in ein Krankenhaus verbracht. Die weiteren Ermittlungen werden vom Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg geführt.

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Hamburg

Polizei fahndet nach Welpenmörder

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Erschlagener Hundewelpe
Foto: Polizei Hamburg/hfr

Hamburg – Beamte des Polizeikommissariates 44 haben bereits am 11.08.2017 einen schwer verletzten Hundewelpen übergeben bekommen, welcher nach kurzer Zeit seinen Verletzungen erlag. Die Fachdienststelle der Wasserschutzpolizei für Umwelt- und Tierdelikte (WSP 51) führt die Ermittlungen.

Ein Anwohner fand einen verletzten Hundewelpen vor einem Mülltonnenverschlag im Hof seines Hauses in Hamburg-Wilhelmsburg und brachte den Terriermischling zum Polizeikommissariat 44.

Die Polizeibeamten setzten den Tierschutzverein Süderstraße in Kenntnis, welcher das Tier noch am selben Tag in Obhut nahm. Trotz umgehender veterinärmedizinischer Behandlung verstarb die kleine Hündin.

Eine im Institut für Hygiene und Umwelt durchgeführte Sektion ergab, dass der Welpe aufgrund massiver Hinverletzungen infolge von stumpfer Gewalteinwirkung mit einem harten Gegenstand verstorben ist.

Die Hündin kann wie folgt beschrieben werden:

– ca. zwei Monate alt – schwarz-braunes Fell, vermutlich

Terrier-Mischling – ca. 15 cm groß – kupierte Rute

Zeugen, die möglicherweise gesehen haben, wie der Hund an den Müllcontainern abgelegt wurde oder Hinweise zum Hundehalter geben können werden gebeten, sich beim Hinweistelefon der Polizei unter der Rufnummer 040/4286-5678 zu melden.

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Hamburg

Hamburg: Zwei 23-Jährige verletzten mehrere Männer

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Bundespolizisen im Einsatz am Hamburger Hauptbahnhof.
Symbolfoto: Bundespolizei/hfr

Hamburg – Am 8. September 2017 gegen 21:45 Uhr konnten zwei tatverdächtige Frauen am Hamburger Hauptbahnhof nach einer vorangegangenen gefährlichen Körperverletzung festgenommen werden.

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen hatten die beiden 23 Jahre alten Frauen einen 37-jährigen Mann am Eingang Fischerturm mit einem Messer und einem Schlagring attackiert. Der Mann wurde durch mindestens einen Schlag im Gesicht getroffen und erlitt eine blutende Wunde.

Zwei zunächst unbeteiligte Männer (43 und 48) bemerkten die Situation und wollten schlichtend eingreifen. Daraufhin wurden auch diese durch die Frauen mit einem Schlagring und Pfefferspray angegriffen. Die Männer erlitten hierdurch Reizungen der Augen und mussten durch eine Rettungswagenbesatzung behandelt werden.

Die tatverdächtigen Frauen konnten zunächst flüchten, wurden aber kurze Zeit später im Hamburger Hauptbahnhof durch Bundespolizisten festgenommen. Sie wurden dem Revier am Hauptbahnhof zugeführt. Bei der Durchsuchung wurde ein Schlagring, ein Messer und Pfefferspray aufgefunden. Bei beiden Frauen wurde ein Atemalkoholwert von über 1 Promille festgestellt.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Frauen entlassen, da keine Haftgründe vorlagen.

Die weiteren Ermittlungen führt die Polizei Hamburg. An den Fahndungsmaßnahmen waren auch Streifenwagen der Polizei Hamburg beteiligt.

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Hamburg

Einsatz in St. Georg: Polizistin schießt Messer-Angreifer nieder

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Polizeieinsatz
Symbolfoto: SL

Hamburg – Eine Polizistin (31) hat in Hamburg St. Georg einen Mann angeschossen. Der 24-jährige Portugiese, der zuvor mit einem Messer auf die eingesetzten Polizeibeamten zugelaufen ist, wurde am Bauch getroffen.

Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen wurden die Polizisten aufgrund einer Schlägerei zu einer Jugendwohnung gerufen.

Im Verlauf der Sachverhaltsklärung stürmte aus einer Wohnung kommend ein mit einem Messer bewaffneter Mann auf die Beamten (31, 38, 42) zu. Die 31-jährige Polizeibeamtin machte daraufhin von ihrer Schusswaffe Gebrauch. Sie gab einen Schuss ab, der den Angreifer im Bauchbereich traf. Der Angreifer brach schließlich zusammen. Bei ihm handelt es sich um einen polizeibekannten 24-jährigen Portugiesen.

Der 24-Jährige war zunächst noch ansprechbar. Zwischenzeitlich bestand Lebensgefahr, nach einer Notoperation ist sein Zustand derzeit aber stabil. Die eingesetzten Polizeibeamten wurden nicht verletzt.

Im Verlauf des Polizeieinsatzes wurden eine 17-Jährige und ein 22-Jähriger durch den Einsatz von Pfefferspray verletzt. Sie kamen zur Behandlung in Krankenhäuser.

Hintergrund der dem Polizeieinsatz vorangegangenen Auseinandersetzung dürften Beziehungsstreitigkeiten der Beteiligten gewesen sein.

Ermittler des Kriminaldauerdienstes (LKA 26) übernahmen die erste Sachbearbeitung. Gegen den 24-Jährigen wird wegen des Verdachts der versuchten gefährlichen Körperverletzung ermittelt. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Darüber hinaus haben Beamte des Dezernats Interne Ermittlungen wegen des polizeilichen Schusswaffengebrauchs bereits gestern Abend ebenfalls Ermittlungen aufgenommen.

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