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Kultur

Foto-Vortrag: Einblicke in die Ahrensburger Stadtgeschichte

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Ahrensburg – Auch in Ahrensburg kam der Vortrag zur Zeitgeschichte der Stadt im Rahmen der Feierlichkeiten zu „150 Jahre Stormarn“ so gut an, dass er wiederholt werden soll.

Erinnern Sie sich noch an Drehscheibe, Lokschuppen und Wasserturm am Ahrensburger Bahnhof? Oder wussten Sie, dass der NDR Szenen für die Fernsehserie „Großstadtrevier“ im Kaufhaus Nessler gedreht hat? Wer jetzt neugierig geworden ist, sollte sich den 4. Mai 2017 vormerken.

In ihrem Bildvortrag „Ahrensburg – Schlaglichter auf das 20.Jahrhundert“ wird Sie die Historikerin Dr. Karin Gröwer auf eine kurzweilige und informative Bilderreise durch die Vergangenheit der Schlossstadt mitnehmen.

Die Abbildungen stammen aus den umfangreichen Bildsammlungen des Kreisarchivs Stormarn in Bad Oldesloe. Sie bieten Einblicke in die Entwicklung Ahrensburgs, entführen die Betrachter in eine heute manchmal fremd erscheinende Vergangenheit oder lassen Altvertrautes wieder lebendig werden.

Foto: Kreisarchiv Stormarn/hfr

Der Vortrag spannt den Bogen von dem romantischen Ort im Auetal als Ausflugsziel für großstadtmüde Hamburger um 1900 über die aufblühende Gemeinde der 1920er/30er Jahre bis hin zu den großen städtebaulichen Veränderungen seit Ende der 1960er. Viele Hotels und Gaststätten sorgten schon damals für das leibliche Wohl der Gäste. In den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts füllte sich das Ortszentrum mit geschäftigem Leben. Im letzten Drittel des Jahrhunderts wichen die kleinen Bauern- und Handwerkerhäuser funktionalen kastenförmigen Wohn- und Geschäftsgebäuden mit mehreren Stockwerken. Neue Siedlungsgebiete entstanden, ein modernes Rathaus und für den Süden des Kreises ein neues Berufsschulgebäude.

Ran-Fußballredaktionstagung 1988 in Ahrensburg Foto: Kreisarchiv Stormarn/Hfr

Freuen Sie sich über die verträumte Stimmung im Schlosspark oder eher skurrile Situationen wie den Stadtverordneten Klaus Korte beim Verkehrssicherheitstraining auf dem Rathausplatz. Unvergessene Gesichter werden wieder zu sehen sein, sei es Ahrensburgs erste, noch von der britischen Besatzungsmacht ernannte Bürgermeisterin Erika Keck, die Bibliothekarin und langjährige stellvertretende Leiterin der Stadtbibliothek Heidrun Arzt oder Aurelie Formella-Haß, die 1991 das 25-jährige Geschäftsjubiläum ihres beliebten Blumenladens feierte. Pressefotografen waren natürlich immer zur Stelle, wenn Prominente in Ahrensburg zu Besuch waren. So traf sich 1998 im Park Hotel die Redaktion des SAT1-Sportmagazins „ran“ mit den Moderatoren Oliver Welke, Lou Richter, Jörg Wontorra und Steffen Simon zu einer Klausurtagung.

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Kultur

Kindermaskerade beim SV Preußen Reinfeld

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Foto: SV Preußen Reinfeld/hfr

Reinfeld – Die große Preußenmaskerade in Reinfeld ist Geschichte. Die Tradition des Kinderkarnevals geht weiter. Am Sonntag, 4. Februar, lädt der SV Preußen Reinfeld zur „Kindermaskerade in der Sporthalle der KGS“.

In der Zeit von 15 Uhr bis 18 Uhr können die kleinen Prinzessen, Feen, Cowboys und Piraten wieder ausgiebig spielen, tanzen und sich nach Herzenslust austoben. Für Musik und Unterhaltung sorgt wieder der Reinfelder DJ Frank Naujoks.

In der bunt geschmückten Sporthalle werden zahlreiche ehrenamtliche Helfer dafür sorgen, dass auch die Eltern und Großeltern bei Kaffee und Kuchen einen schönen und entspannten Nachmittag verleben können.

Dazu gibt es einen Auftritt der Kindertanzgruppen im SVP: Die „Tanzmäuse“ (vier bis sechs Jahre) und „Dancekids“ (sechs bis achte Jahre) haben ihren ersten Auftritt auf großer Bühne und geben einen Einblick in ihr tänzerisches Können.

Ein Highlight soll die Verlosung von zahlreichen Preisen – die Dank der Unterstützung örtlicher und überörtlicher Firmen – zusammengetragen werden konnten.

Der Festausschuss des SV Preußen Reinfeld bedankt sich bei allen Förderern, insbesondere beim Opel-Autohaus C. Vick, ohne deren Engagement die Durchführung der Veranstaltung nicht möglich wäre.

Der Eintritt für alle Gäste, „die über den Tisch gucken können“, beträgt drei Euro. Einlass ist ab 14.00 Uhr.

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Bad Oldesloe

Große Nachfrage: Stormarnfilm-DVD jetzt wieder erhältlich

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Das Cover der beliebten Stormarnfilm-DVD
Foto: Frackmann/hfr

Bad Oldesloe – Da war die Kreiskultur-Abteilung rund um Tanja Lüthje und Daniela Frackmann selbst  ein wenig überrascht : Die DVD des ersten Dokumentarfilms über Stormarn erfährt eine sehr große Nachfrage und war innerhalb kürzester Zeit vergriffen.

Bestellungen werden allerdings weiter entgegengenommen, denn die Neuauflage ist bereits unterwegs und wird ab Donnerstag, 18. Januar sowohl in der Stadtinfo im KuB – Kultur- und Bildungszentrum Bad Oldesloe als auch über die Kreiskulturabteilung wieder erhältlich sein.

„Wir freuen uns über die große Nachfrage, denn mit einem Ausverkauf in rund drei Wochen haben wir nicht gerechnet. Nach vielen positiven Rückmeldungen und nicht abreißenden Bestellungen war schnell klar, dass wir eine zweite Auflage bestellen“, so Daniela Frackmann vom Kulturmarketing des Kreises.

Der erste Dokumentarfilm über Stormarn entstand als eines der Leitprojekte des 150jährigen Kreisjubiläums. Im September feierte der Film „Stormarn – gestern, heute, morgen“ dann auf der Kinoleinwand bei den Stormarner Filmtagen seine Premiere.

Filmemacher und Regisseur Rolf Schwarz arbeitete rund ein Jahr lang an Konzept, Drehbuch, Film- und Schnittarbeiten. Das knapp einstündige Ergebnis stieß bisher auf viel positive Resonanz und Begeisterung. Als abwechslungsreich, kurzweilig, mit betont hochwertigen Bildern und Kamerafahrten sowie als gute Übersicht der vielen Facetten des Landkreises wurde die Doku von Premierenbesuchern beschrieben.

In Form einer filmischen Collage zeigt die Doku viele Facetten Stormarns: leuchtende Rapsfelder, Schlösser, Museen und Kulturzentren werden neben öffentlichen, kulturellen und sozialen Einrichtungen und Vereinen schlaglichtartig beleuchtet.

Doch „stormarn – gestern, heute, morgen“ bleibt bei weitem nicht nur an landschaftlichen oder kulturellen Aspekten des Landkreises haften. Vielmehr eröffnen sich im Laufe der 52-minütigen Dokumentation persönliche Geschichten und Aspekte der eigentlichen Hauptdarsteller des Films: die Menschen, die im Kreis leben, arbeiten oder sich ehrenamtlich engagieren. Der Spannungsbogen reicht von der Flüchtlingshilfe, über die Wirtschaftsförderung, die lokale Kultur- und Musikszene bis hin zum Heimatbund. „stormarn – gestern, heute, morgen“ ist ein Kaleidoskop aus Geschichten aus dem Kreis Stormarn.

Die DVD ist in der Stadtinfo im Kultur- und Bildungszentrum, Beer-Yaacov-Weg 1, Bad Oldesloe für 10 Euro erhältlich. Öffnungszeiten: Mo, Di, Fr: 10 bis 16 Uhr

und Do: 10 bis 18 Uhr. Auch über die Kreiskulturabteilung kann die DVD portofrei bestellt werden: kultur@kreis-stormarn.de.

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Kultur

Ahrensburg: Vortrag über den Hamburger Nationalpark

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Neuwerk
Foto: Carolin Rothfuß/hfr

Ahrensburg – Der Verein Jordsand lädt am Donnerstag, den 25.Januar um 19.30 Uhr  ins Haus der Natur, Bornkampsweg 35 in Ahrensburg zum Vortrag „Leben in Hamburgs Nationalpark“ von Carolin Rothfuß ein.

Hamburgs grünste Seite liegt mitten in der Nordsee. Nordwestlich vor Cuxhaven gelegen gehört der kleinste Wattenmeer-Nationalpark offiziell zum Bezirk Hamburg-Mitte. Hier ticken die Uhren deutlich anders als im trubeligen Teil des Bezirks Mitte.

Carolin Rothfuß ist eine der knapp 30 Bewohner der Insel Neuwerk, der einzigen bewohnten Insel des Hamburgischen Nationalparks. Mit Fotos aus allen vier Jahreszeiten gibt sie einen Einblick in das Kleinod Neuwerk und seiner Vogelwelt.

Die beiden Vogelschutzinseln Scharhörn und Nigehörn werden ebenso präsentiert wie das älteste Gebäude Hamburgs: der Neuwerker Leuchtturm.

Der Vortrag gehört zu einer aktuellen Reihe im „Haus der Natur“: Noch bis einschließlich 15.02. wird der Verein Jordsand e. V. jeweils donnerstags um 19:30 Uhr zu Vorträgen rund um Natur und Naturschutz eingeladen.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei, der Verein Jordsand finanziert sich aber hauptsächlich über Spenden und freut sich über jede Unterstützung.

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