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Ammersbek

Außengelände der DRK-Kita „Fliegenpilz“ wurde verschönert

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Die Kinder freuen sich riesig über die neue Rutsche. Foto: Sabine Madaus/hfr

Ammersbek – Der Berg rief – und die beiden Hausmeister Marcus Wilke und Achim Roob eilten herbei. Denn der Spielhügel auf dem Außengelände der Kindertagesstätte „Fliegenpilz“ des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Ammersbek war durch den eifrigen Gebrauch der Kinder stark abgenutzt.

In mühevoller Arbeit „retteten“ die beiden Männer den Berg, indem sie den Hügel mit Gummipalisaden abstützten und auch gleich eine neue Rutsche aufstellten. Jetzt muss zwar noch Rasen angesät werden, aber die Kinder konnten trotzdem bei strahlendem Sonnenschein bereits Eröffnung feiern.

Florentina (6) durfte mit Hausmeister Achim Roob das Absperrband durchschneiden und die Rutsche freigeben. Auch die ganz kleinen Krippenkinder wagten sich darauf und hatten viel Spaß.

Wer sich für einen Krippenplatz in der DRK-Kita „Fliegenpilz“ interessiert, bekommt bei Kita-Leiterin Sabine Madaus, Teichweg 29a, Telefon 040/6051253, oder im Internet unter www.drk-stormarn.de nähere Informationen.

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Kultur

Über die Verhältnisse: Politisches Kabarett in Ammersbek

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Kabarettist Frank Lüdecke. Foto: Derdehmel-Urbschat

Ammersbek – Die Veranstaltungsreihe des Ammersbeker Kulturkreises für das 2. Halbjahr 2017 startet mit einem Politischen Kabarett – mit Frank Lüdecke und seinem neuen Programm „Über die Verhältnisse“.

Und da macht sich u. a. folgende Gedanken: Könnten sich noch mehr Menschen in Deutschland ehrenamtlich engagieren, wenn es bezahlt würde? Bedeutet Chancengleichheit, dass der Langsamste die Reisegeschwindigkeit aller bestimmt? Sind die staatlichen Schulen die AOK des Bildungswesens? Heißt es noch „Familie“ oder bereits „WhatsApp-Gruppe“? Und was ist heute politischer: Wählen gehen? oder: Äpfel aus der Region kaufen?

Frank Lüdecke redet über die Verhältnisse und wirft einen vergnüglichen Blick in die Seele zivilisationsgestresster Mitteleuropäer. Das Digitale, die Demokratie, Europa — all das kann Spuren von Pointen enthalten. Und jede Menge Hoffnung. Denn bei allen Schwierigkeiten sollten wir nicht vergessen: Es ist doch für alle noch genug Schaum auf dem Cappuccino! Lüdeckes politisches Kabarett macht Anleihen bei der Philosophie, verwendet Musik und lehnt Originalität und Unabhängigkeit nicht von vornherein ab. „Über die Verhältnisse“ ist hintersinniges Kabarett und trotzdem witzig und unterhaltsam. Nein, das muss kein Gegensatz sein!

Frank Lüdecke gehört seit Jahren zur ersten Riege des deutschen Kabaretts. Er wurde mehrfach ausgezeichnet: 2009 mit dem Deutschen Kabarettpreis, 2010 bekam er den Bayerischer Kabarettpreis und 2011 den Deutschen Kleinkunstpreis. Viele Jahre war er Mitglied beim „Scheibenwischer“. Er war Hauptautor für Dieter Hallervorden und Künstlerischer Leiter der „Distel“ in Berlin, er schreibt satirische Theaterstücke und Kolumnen.

„Über die Verhältnisse – Politisches Kabarett“ am Sonnabend, 9. September, um 20 Uhr im Ammersbeker Pferdestall. Tickets kosten 19 Euro im Vorverkauf (Augenoptiker Sichtbar, Georg-Sasse-Straße 11) und 16 Euro an der Abendkasse.

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Ammersbek

Ammersbek: SPD lädt zum Kabarett

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Das TriTop Kabarett
Foto: Hfr

Ammersbek – Zur bevorstehenden Bundestagswahl am 24. September wird unter Einladung der Ammersbeker SPD und ihrem Kandidaten zur Wahl in den deutschen Bundestag ,Alexander Wagner, das TriTop Kabarett am 1. September um 20:00 Uhr unter dem Titel „Merkel to go…“ im Pferdestall (Am Gutshof 1, 22949 Ammersbek) für 90-minütige kabarettistische politische Satire sorgen.

Der Eintritt ist frei und der Einlass beginnt um 19:30 Uhr.

Das Tritop Kabarett von Kurt Pump, Till Weber und Jens von Häfen ist „ein prononciert norddeutsches Ensemble, das mit viel Freude und mannigfaltigem Gesang zwischen Politkabarett und Volkstheater oszilliert“, versprechen die Veranstalter.

 

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Ammersbek

Neue Landesregierung stoppt Schließungen kleiner Polizeiwachen

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Polizist auf Fußstreife. Symbolfoto: stormarnlive.de

Ammersbek – Es gibt noch Hoffnung für die kleinen Polizeiwachen in Stormarn: Die neue Landesregierung hat die Schließungen kleinerer Standorte gestoppt. Akut bedroht waren bislang die Wachen in Ammersbek und Hoisbüttel. Andere sind bereits geschlossen worden.

Laut dem Koalitionsvertrag zwischen CDU, FDP und Grünen soll eine Standort- und Bedarfsanalyse ermitteln, „ob und wo die Eröffnung neuer oder die Wiedereröffnung bereits geschlossener Dienststellen geboten ist.“

Nach dem Konzept der Vorgängerregierung sollten im Kreis Stormarn mehrere Wachen geschlossen werden. Ein-Mann-Stationen in Bargfeld-Stegen und Mollhagen wurden bereits Anfang des Jahres aufgelöst, die Polizeistation in Oststeinbek bereits im Sommer 2016. Nach einer Neubewertung besteht die Chance, dass die Station wieder besetzt wird.

In Bargfeld-Stegen und Mollhagen dürfte es wohl bei der Entscheidung bleiben. Wachen, die nur mit einem Polizisten besetzt sind, sind selbst in den Augen der Polizeiführung nicht mehr zeitgemäß.

Weitaus umstrittener ist die Schließung der Ammersbeker Wache, in der fünf bis sechs Polizisten eingesetzt sind. „Ammersbek hat knapp 10.000 Einwohner und wächst weiter, dann braucht man auch eine Polizeistation“, sagte der Ammersbeker Polizist Volker Brüggen dem Hamburger Abendblatt.

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