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Ammersbek

Lesung in Ammersbek: Dieser Autor war Undercover auf Streife

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Der Autor Marek Erhardt. Foto: Ole Jacobsen

Ammersbek – Marek Erhardt war zur Vorbereitung auf eine TV-Serienrolle als Polizei-Oberkommissar mit Undercover-Polizisten auf Streife. Seine Erlebnisse hat er aufgeschrieben. Im Ammersbeker Pferdestall liest der Autor aus seinem Erstlingswerk „Under Cover“.

Marek Erhardt ist Hamburger, Sohn des bekannten Regisseurs Gero Erhardt und Enkel des unvergessenen Komikers Heinz Erhardt. Marek Erhardt liebt die Abwechslung und hat viele Talente: So arbeitet er als Schauspieler, auch für Film und Fernsehen, ist Moderator, deutscher Synchronsprecher für bekannte internationale Stars, ist Stadionsprecher – und nun ist er auch noch unter die Buchautoren gegangen.

Zur Vorbereitung seiner TV-Serienrolle als Polizei-Oberkommissar ging Marek Erhardt zusammen mit Undercover-Polizisten auf Streife. Zunächst waren nur ein paar Tage angedacht, doch daraus wurden zwei Jahre. Hierbei lernte er die knallharte Realität dieser besonderen Ermittlertruppe kennen: Das sind die Männer im Schatten, niemand kommt so dicht ans Verbrechen heran wie sie.

Und die Besucher der Lesung gewinnen Einblicke in einen besonderen Stadtteil Hamburgs: Hamburg-Billstedt. Marek Erhardt lernte die dunkelsten Winkel der Gesellschaft kennen, blickte in die Welt von gewalttätigen Ehemännern, Drogendealern und Mördern. Auf der Jagd nach einem Serienbrandstifter lag er mit Fahndern im Gebüsch, stürmte mit ihnen die Wohnungen von Gewaltverbrechern und erlebte tragische, anrührende, aber auch skurrile Geschichten. Über diese Erfahrung wird der Autor erzählen.

„Under Cover“-Lesung mit Marek Erhardt am Sonnabend, 22. April, um 20 Uhr im Ammersbeker Pferdestall. Der Eintritt kostet zwölf Euro, für Mitglieder des Ammerbeker Kulturkreis neun Euro. Karten gibt es an der Abendkasse.

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Ammersbek

Festnahme: Falscher Polizist betrügt Ammersbekerin (88)

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Mannin Handschellen (Symbolbild). Foto: Shutterstock.com

Ammersbek – Am 05.Dezember hat die Polizei in Ahrensburg eine alte Dame in Ahrensburg vor dem Verlust ihrer gesamten Ersparnisse bewahrt.

Ein angeblicher Polizeibeamter hatte im Laufe des Tages bei einer 88-jährigen Dame aus Ammersbek angerufen und ihr mitgeteilt, dass Ihre Kontodaten bei einem angeblich Festgenommenen gefunden worden seien. Der festgenommene Straftäter mache mit einem Mitarbeiter ihrer Bank gemeinsame Sache, so dass ihr Geld auf der Bank nicht mehr sicher sei. Ein Auszubildender der Bank tausche das echte Geld gegen Falschgeldaus.

Die Dame wurde aufgefordert ihr gesamtes Vermögen abzuheben. Der falsche Polizist bot ihr an, das Geld auf seine Echtheit zu überprüfen.

Da im Display ihres Telefons die Festnetznummer der Polizei Ahrensburg angezeigt wurde, war die alte Dame von der Richtigkeit der Angaben des vermeintlichen Polizisten überzeugt. Um die Polizei bei der Überführung von Betrügern zu unterstützen, hob sie in der Folge einen Betrag von weit über 20 000 Euro ab.

Die Zivile Fahndungseinheit des Polizeirevieres Ahrensburg postierte sich daraufhin im Bereich der Wohnanschrift der Geschädigten und konnte auch schnell zwei auffällig erscheinende Personen ausmachen. Im Einsatzverlauf stellte sich dann aber heraus, dass die Übergabe bereits erfolgt war.

Daraufhin hielten die Zivilkräfte die „auffälligen“ Personen, welche inzwischen in ein Fahrzeug gestiegen waren, an und kontrollierten diese und die beiden weiteren Insassen des Fahrzeugs. In dem PKW fanden sie die Tüte mit dem Geld der Geschädigten.

Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um einen 36-jährigen Mann aus Osteuropa und drei Frauen im Alter von 38, 38 und 39 Jahren, von denen zwei eine Wohnanschrift in Hamburg haben und eine ohne festen Wohnsitz ist. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft hat das Amtsgericht Ahrensburg am 06.12. gegen den männlichen Tatverdächtigen sowie gegen zwei der weiblichen Tatverdächtigen Haftbefehle erlassen.

Gegen die 3. weibliche Tatverdächtige wurde kein Haftbefehl beantragt, da sie über einen festen Wohnsitz verfügt und auch sonst keine Haftgründe vorlagen.

Die Polizei weist noch einmal darauf hin, dass sie niemals am Telefon nach Ihren Vermögenswerten fragen wird oder Sie bittet, Bargeld von der Bank abzuheben.

Geben Sie niemals am Telefon Auskunft über Ihre Vermögenswerte. Übergeben Sie niemals Geld an Unbekannte. Halten Sie Rücksprache mit vertrauenswürdigen Personen, wenn Sie solch einen Anruf erhalten haben. Im Zweifel rufen Sie die Polizei über 110 an.

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Ammersbek

Ammersbek: Fußgänger verstirbt nach Unfall

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Symbolfoto: SL

Ammersbek – Am 03.12., gegen 19:15 Uhr, kam es in Ammersbek, Hamburger Straße Einmündung Ferdinand-Harten-Straße, zu einem Verkehrsunfall, in dessen Folge ein Fußgänger verstarb.

Nach dem bisherigen Erkenntnisstand befuhr ein 48 Jahre alter Mann aus Ahrensburg mit seinem VW Golf die Hamburger Straße in Richtung Hamburg. Nach ersten eigenen Angaben habe er den Einmündungsbereich zur Ferdinand-Harten-Straße bei „grün“ überquert.

Kurz hinter der Ampel wollte der 84jährige Fußgänger aus Ammersbek die Hamburger Straße überqueren und trat unvermittelt auf die Fahrbahn. Der Golffahrer konnte nicht mehr bremsen und erfasste den Fußgänger. Durch den Unfall wurde der 84-jährige schwer verletzt und verstarb noch an der Unfallstelle.

Die Hinzuziehung eines Gutachters wurde durch die Staatsanwaltschaft Lübeck angeordnet. Nach Beendigung der Maßnahmen durch den Gutachter wurde die Fahrbahn in Fahrtrichtung Hamburg gegen 21:55 Uhr wieder frei gegeben.

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Kultur

„Der Zauberberg“ im Ammersbeker Pferdestall

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Foto: Kowalewski/hfr

Ammersbek – Geplant als Novelle, als heiteres Gegenstück zum „Tod in Venedig“, entstand mit dem „Zauberberg“ einer der großen Romane der klassischen Moderne von Thomas Mann. Ein kurzer Besuch in einem Davoser Sanatorium wird für Hans Castorp zu einem siebenjährigen Aufenthalt.

Die zeitentrückte, atmosphärisch von Krankheit und Tod geprägte Berg- und Sanatoriumswelt wird zur Bühne für die europäische Befindlichkeit vor dem Ersten Weltkrieg, zu einer faszinierenden Reflexion über das Phänomen Zeit sowie über Krankheit, Gesundheit – und Dummheit.

Als Lesung mit Musik präsentieren Ralf Knapp (Sprecher) und Michael Rettig (Klavier) den „Zauberberg“ am 15. Dezember im Ammersbeker Kulturzentrum Pferdestall. Beginn: 20 Uhr.

Der Eintritt kostet zwölf Euro für Mitglieder des Ammersbeker Kulturkreises neun Euro.

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