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Bad Oldesloe

SV Türkspor für großes Inklusions-Engagement gelobt

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Die Verleihung der Starterpakete.
Foto: SV Türkspor

Bad Oldesloe – Freude beim SV Türkspor in Bad Oldesloe. Die Sportjugend Schleswig-Holstein und die Schleswig-Holstein Netz AG überreichten dem Oldesloer Verein im Rahmen des Trainings der inklusiven Fußballmannschaft ein Starter-Paket, um den Verein für dessen außerordentliches Engagement zugunsten sozial benachteiligter Jugendlicher auszuzeichnen. Auch der Kreissportverband Stormarn war bei der Verleihung vertreten, um den Einsatz des Vereins zu würdigen.

Die Starter-Pakete werden an Initiativen gegen Zugangshürden im Sport verliehen. Sie sollen es den Sportvereinen ermöglichen, ihre Initiative zu starten oder durch einen neuen Förderaspekt zu erweitern. Gerade auch bei der Integration von Flüchtlingen und Asylbewerbern in den organisierten Sport, stellen die Starter-Pakete eine hilfreiche Unterstützung dar. Sie bestehen aus einem zweckgebundenen finanziellen Zuschuss, Sportmaterialien, einem Beratungsangebot und Fortbildungsgutscheinen im Gesamtwert von etwa 450 Euro.

„Die Starter-Pakete sollen Unterstützung und Ansporn für die an der Initiative mitwirkenden Personen sein, um dieses großartige soziale Engagement fortzuführen und weiter durchzustarten“, hob Malena Kittmann, Referentin der Sportjugend Schleswig- Holstein, den zusätzlichen Wert der Pakete hervor.

Der SV Türkspor Bad Oldesloe gehört zu jenen Sportvereinen, die sich auf besondere Art und Weise zugunsten sozial benachteiligter Kinder und Jugendlicher engagieren. Beim SV Türkspor möchte man jungen Menschen die Teilnahme am aktiven Vereinsleben ermöglichen und sie an sportlichen Erlebnissen teilhaben lassen.

In diesem Zusammenhang ist es unerheblich, welche geistigen oder körperlichen Handicaps die Interessierten mitbringen und aus welchem sozialen oder kulturellen Umfeld sie ursprünglich kommen.

Beispielsweise organisiert der SVT im Rahmen des Projektes „Sport für alle – Stormarner Vereine leben inklusiven Sport“ ein inklusives Fußballangebot. Dabei werden die inklusiven Fußballmannschaften der Einrichtungen „tohus“, „Haus Ingrid“, „prosocial“ sowie das Team der Stormarner Werkstätten Bad Oldesloe in den SV Türkspor integriert.

Ergänzend dazu hat man die neu gegründete Vereinsmannschaft für weitere Sportlerinnen und Sportler geöffnet, die mit und ohne Handicaps gemeinsam ihrer Fußball-Leidenschaft nachgehen können. Dieses Angebot wird von den Trainern des SVT an zwei Tagen in der Woche betreut und für die Zukunft ist sogar die gemeinsame Teilnahme an verschiedenen Turnieren geplant.

Mit diesem inklusiven Fußballangebot geht der Verein neue Wege und führt viele Menschen mit und ohne Handicaps beim gemeinsamen Sport zusammen. Auch bei der Integration von minderjährigen Flüchtlingen in den Sport und die Gesellschaft spielt der Verein eine zentrale Rolle. Im Rahmen eines regelmäßigen Trainings können die jungen Menschen ihre fußballerischen Fähigkeiten verbessern, Freundschaften knüpfen und damit verbunden sprachliche Fortschritte machen.

Die Initiative „Kein Kind ohne Sport!“ ist eine von der Sportjugend Schleswig-Holstein im Landessportverband und ihren Mitgliedsorganisationen gestartete, landesweite Informations- und Vernetzungskampagne. Schirmherr ist der Minister für Inneres und Bundesangelegenheiten des Landes Schleswig-Holstein.

Mit der Initiative sollen Sportvereine zum Aufbau regionaler Initiativen motiviert werden, um mehr Kindern und Jugendlichen den Zugang in den organisierten Sport zu ermöglichen. Unter dem Dach der Kampagne sind die von der Schleswig-Holstein Netz AG geförderten Starter-Pakete ein wichtiger Baustein.

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Gute Nachrichten

Kreisfeuerwehrverband feiert seinen 125 Geburtstag

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Landrat Henning Görtz (l.), Kreiswehrführer Gerd Riemann und Kreispräsident Hans-Werner Harmuth in der Stormarnhalle
Foto: Fischer

Bad Oldesloe – Noch bevor die Polizei im Kreis organisiert war, hatten sich die Feuerwehren bereits eine gemeinsame Organisation geschaffen: Seit nun schon 125 Jahren koordiniert der Kreisfeuerwehrverband Stormarn die Feuerwehrarbeit im Kreis. Das ist durchaus ein passender Anlass für eine Feierstunde. Rund 400 Feuerwehrleute und Vertreter aus Verwaltung und Politik feierten daher in der Oldesloer Stormarnhalle, die kostenlos von der Stadt zur Verfügung gestellt wurde.

Riemann begrüßte die Gäste
Foto:SL

Mehr als ein Drittel der 125 Jahre hat Kreiswehrführer Gerd Riemann als aktiver Brandbekämpfer selbst erlebt. Seit 45 Jahren ist er Feuerwehrmann aus Leidenschaft. „Als 16-Jähriger bin ich in ein Feuerwehrauto gestiegen und wurde mitgenommen“, erinnert sich der heute 62-Jährige. Seitdem hat Riemann ungezählt Einsätze miterlebt. Einige sind dem Reinfelder besonders im Gedächtnis geblieben: „Ich erinnere mich an ein Amtsfeuerwehrfest in Elmenhorst, das unterbrochen werden musste, weil in der Nähe ein Feuer ausbrach.“

Das war aber ein vergleichsweise kleines Feuer im Gegensatz zu dem wohl größten Brand in der jüngeren Geschichte der Stormarner Feuerwehren: „In einer Kerzenfabrik in Glinde gab es 1978 ein Großfeuer, die Löscharbeiten haben mehrere Tage gedauert.“ Damals wurde die Produktionshalle der Gies Kerzen GmbH vollkommen zerstört.

Zum Jahreswechsel folgte dann ein weiterer Großeinsatz in Stormarn: Die Jahrhundert-Schneekatastrophe im Winter 1978/79. Meterhohe Schneeverwehungen brachten den Straßen- und Eisenbahnverkehr in Norddeutschland zum Erliegen, Menschen konnten ihre Häuser nicht verlassen oder waren in ihren Autos vom Schnee eingeschlossen.

Für Musik sorgte der Feuerwehrmusikzug Rethwischfeld
Foto: SL

Auch in Stormarn vielen in vielen Orten Strom- und Telefonnetze aus. Die Freiwilligen Feuerwehren waren im Dauereinsatz, ebenso wie alle anderen Rettungsorganisationen.

Es geht seit Jahrzehnten bei weitem längst nicht mehr nur um das Löschen von Bränden. Das zeigte sich auch zehn Jahre später bei einem Gefahrguteinsätze im Jahr 1989. Über den Verursacher kann Gerd Riemann auch heute noch den Kopf schütteln. Ein Umweltsünder entsorgte auf einem A-1-Parkplatz bei Rohlfshagen eine große Menge der hochgefährlichen Chemikalie Kresol. Die eingesetzten Feuerwehrleute entfernten das Gift und mussten dabei Schutzanzüge tragen. Diese waren nach dem Einsatz ruiniert, da sie nicht ausreichend gereinigt werden konnten.

Heute ist die Feuerwehr für so gut wie alle möglichen Szenarien gewappnet. Dass Feuerwehrschlauch und Atemschutzmaske bei weitem nicht ausreichen, verdeutlichen die Zahlen. Im Jahr 2015 wurden die Feuerwehren im Kreisgebiet zu 3194 Einätzen gerufen. Nur 418 davon waren zu löschende Brände.

Elsa Eggert übereichte einen Wandteppich an den KFV
Foto: SL

Wichtig sei daher die Nachwuchsarbeit und richtige Ausbildung, wie Landesbrandmeister Detlef Radke herausstellt: „Menschen motivieren und ausbilden für den ehrenamtlichen Dienst ist eine der Kernaufgaben eines Kreisfeuerwehrverbandes“, sagte der Vorsitzende des Landesfeuerwehrverbandes Schleswig-Holstein beim Festakt in der Stormarnhalle. Die Kreisausbildung in Stormarn habe sich in den letzten Jahren enorm weiterentwickelt und passe sich den aktuellen Veränderungen an.

„Dazu muss der Verband sowohl ein Ohr an der Basis als auch an den Stellen der technischen Entwicklungen haben und jederzeit darauf reagieren können.“Für die Ausstattung der 88 Freiwilligen Feuerwehren und 39 Jugendwehren sorgt der Kreis Stormarn. „Früher war es meist das Ziel, das Feuer abzuwehren“, sagte Landrat Henning Görtz. Heute beginne die Arbeit oft schon früher, nämlich bei der Gefahrenabwehr. „Ich freue mich sehr, dass ich Kreiswehrführer Gerd Riemann in zwei Wochen für eine weitere Amtszeit verpflichten darf.“

Im Rahmen der Feierstunde wurden zahlreiche Geschenke an den KFV Stormarn überreicht. Unter anderem übersandte das Land Schleswig-Holstein eine Ehrengabe in Form einer Glocke und einer von Ministerpräsident Daniel Günther unterschriebenen Urkunde. Ein besonderes Geschenk war ein extra hergestellter Wandteppich, den die Seniorin Elsa Eggert an Riemann überreichte. 

 

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Familie und Freizeit

Video-Reportage: Die „Schleswig Holstein Music Video Awards“ im KuB

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So liefen die ersten „Schleswig-Holstein Music Videos Awards“ des Klngstdt e.V. im Oldesloer Kultur und Bildungszentrum. Als Medienpartner waren wir mit unseren Kameras live vor Ort. 

 

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Bad Oldesloe

Bundestagswahl: Oldesloer Stadtverwaltung zeigt Wahlergebnisse im Stadthaus

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Wahl (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Bad Oldesloe – Wer die Bundestagswahl am 24. September nicht zu Hause verfolgen möchte, kann am Wahlabend das Stadthaus besuchen. Im Oldesloer Verwaltungsgebäude am Marktplatz werden die Ergebnisse live im Sitzungszimmer 2.09 gezeigt. 

Zur Bundestagswahl am 24. September erwartet Bürgermeister Jörg Lembke Ergebnismeldungen von den ersten der 19 Wahlvorständen gegen 18.45 Uhr.

Die jeweils aktuellen Meldungen und die fortlaufende Stimmenverteilung werden multimedial im Sitzungszimmer 2.09 des Verwaltungsgebäudes präsentiert. Interessierte Oldesloerinnen und Oldesloer haben damit die Möglichkeit, die Ergebnisentwicklung am Wahlabend hautnah mitzuerleben. Das Verwaltungsgebäude ist ab 18 Uhr geöffnet. Ebenso können die Wahlergebnisse wie gewohnt auf der Homepage der Stadtverwaltung unter: www.badoldesloe.de abgefragt werden.

Für Smartphones und andere mobile Geräte steht die App „Wahlportal“ zur Verfügung. Diese bietet die Möglichkeit, die Ergebnisentwicklung auch von unterwegs zu verfolgen.

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